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Jede Hausliste (A) ist, nachdem auf derselben die Hausnummer (bezw. die sonst übliche
Bezeichnung des Anwesens), der Name des Hausbesitzers oder -Verwalters von der
Zählungskommission eingesetzt ist, mit einer laufenden Nummer zu versehen und ist sodann
diese Nummer, und zwar vor Abgabe der Hausliste, in die Gemeindeliste — Formu—
lar — einzutragen, wobei für etwaige Einschaltungen und Nachträge genügender Raum
zu lassen wäre. Würden bei Einsammlung der Hauslisten einzelne Nummern sich als
ausfallend ergeben, so wäre solches unter Angabe des Grundes in der Gemeindeliste besonders
zu bemerken.
Zur Austheilung und Wiedereinsammlung der Hauslisten können von den Ortsbehörden
auch freiwillige Zähler verwendet werden, falls ortskundige gewissenhafte und
befähigte Einwohner sich hiezu bereit finden.
Nach erfolgter Wiedereinsammlung der Hauslisten, welche am 2. Dezember Abends
beendigt sein muß, sind dieselben von der Zählungskommission einer Prüfung zu unterwerfen,
und hat diese zunächst die nachträgliche Ergänzung und Berichtigung etwaiger
unvollständiger, ungenauer oder unrichtiger Angaben zu veranlassen. Hierauf ist der
Inhalt der Hauslisten nach der Reihenfolge ihrer laufenden Nummern in die Gemeindeliste
— Formular B — einzutragen.
Die Einträge sind sodann ohne Unterscheidung der einzelnen Gemeindeparzellen zusammenzurechnen
und ist das Ergebniß der Aufnahme von der Zählungskommission zu
beurkunden.
Die abgeschlossene Gemeindeliste mit sämmtlichen Hauslisten ist spätestens bis zum
10. Dezember 1893 an das Oberamt einzusenden.
8. 6.
Nach Einlauf der Gemeindelisten hat solche das Oberamt zu prüfen und nachzurechnen.
Wo sich Anstände ergeben, ist erforderlichenfalls unter Zurückgabe der betreffenden
Hauslisten deren Ergänzung und Berichtigung anzuordnen.
Hierauf sind die Aufnahme-Ergebnisse der einzelnen Gemeinden des Oberamtsbezirks
nach der Ordnung des Staatshandbuchs, jedoch ohne Aufführung der Parzellen, in der