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g. 3.
Wann, durch welche Stelle und in welchen Beträgen, zu welchem Zinsfuße,
zu welchen Bedingungen der Kündigung und zu welchen Kursen die Schuldverschreibungen
verausgabt werden sollen (F. 2), bestimmt der Finanzminister.
Im Uebrigen kommen wegen Verwaltung und Tilgung der Anleihe, wegen
Annahme derselben als pupillen= und depositalmäßige Sicherheit und wegen Verjährung
der Zinsen die Vorschriften des Gesetzes vom 19. Dezember 1869 (Gesetz-Samml.
S. 1197) zur Anwendung.
S. 4.
Jede Verfügung der Staatsregierung über die im F. 1 bezeichneten Eisenbahnen
(beziehungsweise Eisenbahntheile) durch Veräußerung bedarf zu ihrer Rechtsgültigkeit
der Zustimmung beider Häuser des Landtages.
Alle dieser Vorschrift entgegen einseitig getroffenen Verfügungen sind
rechtsungültig.
Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem
Königlichen Insiegel.
Gegeben Berlin, den 21. Mai 1883.
(L. S.) Wilhelm.
Fürst v. Bismarck. v. Puttkamer. Maybach. Friedberg. v. Goßler.
v. Scholz. Bronsart v. Schellendorff.