Full text : Verzeichniss der Handschriften im Preussischen Staate. Göttingen 3. (3)

478  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

(dab  Sit  lex>,)  bis  BL.TP  Z.2  (lit  3  3  Re  Us).  —  Gutes,
aber  nur  im  Anfang  vocalisirtes  Nashi  mit  15  Zeilen  auf  der  Seite.
Wilken  hat  über  den  Anfang  von  Bl.  2  geschrieben:  “Fragmentum

tractatus  moralis.  Arabice’.
2)  Bl.  66—33°,  im  Inneren:  Dasselbe,  „3  &l>  betitelte  Gedicht

von  Häkäni  (r  1015  =  1606/7),  welches  auch  in  der  Handschrift  Michaelis
  313  Bl.  55°  enthalten  ist;  s.  dort.  —  Die  Räume  für  die  Überschriften
  der  Abschnitte  sind  leer  gelassen.

Anfang:  Lu  EIER  EREN  en  es  a  AN)  Auleuns

Auf  Bl.  6°  steht  (von  Wilken’s  Hand):  ‘Carmen  Tureicum  laudem
numinis  et  commemorationem  beneficiorum  ab  illo  hominibus  tributorum,
  ut  Mohammedis  ab  illo  in  mundum  missi  etc.  complectens’.  —
Am  Ende  (Bl.  332)  steht  ein  kurzes,  vor  dem  Coitus  zu  recitirendes
Gebet  mit  der  Überschrift:  „Saa3,)  uf  a5  ir  yäs)  Air,  Be  as.

3)  Bl.  6P—12?,  am  Rande  und  von  anderer  Hand  geschrieben,  “als
no.2,  im  ganzen  190  Matnawi-Bait  des  Metrums  Hazag  u!

u-——-  |u—-—--):  ein  Gedicht  zum  Preise  des  Propheten
und  mit  Schilderung  seiner  Himmelfahrt,  also  wohl  eine  sogenannte

san!  ;2s.  Ich  kann  das  Gedicht  nirgends  erwähnt  finden.
Funk

tell  ab,  al  455  5  wa  wie  8  Ku

h  Auf  der  Rückseite  des  letzten  Blattes,  welches,  ebenso  wie  no.1,
kleiner  ist,  als  der  Haupttheil  der  Handschrift,  steht  noch  ein  flüchtig
geschriebenes  Fatwä.  [W.  Pertsch]

Ture.  17  (orient.  177°)  gerlättetes  Papier  mit  Wasserzeichen
1+8sSBl.  zu  204  :134  cm  mit  16—19  gespaltenen  Zeilen  auf  der  Seite.
17/18  Jahrh.

Kräftiges  und  sauberes  dem  Diwänt  ähnelndes  Nashi,  unvocalisirt.
  Überschriften  roth.  Orientalischer  Lederband.

Gedicht  des  „as  mit  dem  Titel  ;1,  Kal.  Über  dieses  religiöse
Gedicht  des  Jahjä  in  Matnawi-Versen  vgl.  Hammer,  Gesch.  d.  osman.
Dichtkunst  IT  32  ff.  und  Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  180%.  Die  Abfassungszeit
  fällt  in  das  Jahr  947  (beg.  8  Mai  1540).

Nach  einer  kurzen,  nur  5  Zeilen  umfassenden,  prosaischen  Einleitung

  1  wand  Dot  Dun  mb,  „Bei  au)  y5  beginnt  das  Gedicht  mit

den  Worten:  1,  ÄES  zum  Aa  As!  AN  m:  A823  dd,  >
Auf  dem  Vorsetzblatt  und  den  3  letzten  Seiten  allerhand  Notizen.
1575  aus  Ewald’s  Nachlass  geschenkt.

Ture.  1S  (orient.  185)  218  beschriebene  !)  Blätter  zu  20:15  cm;
verschiedene  Nashi-Hände;  auf  der  Seite  stehen  19  Zeilen;  von  Bl.  156
(no.  2)  an  vollständig  vocalisirt.  Ein  beiliegender  Zettel  enthält  u.  a.

1)  Auf  Bl.  155  steht  nichts  als  —  auf  der  Rückseite  —:  xXulo,  xu>lo
er  (sic  I  al  er  (sic  )  las;