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und leicht seine Frische verliert, Thonboden, der sich zu fest zusammensetzt,
nasser Boden, der die Löcher mit Wasser füllt, und Mangel an
Arbeitskräften. Walten diese oder andere Bedenken nicht ob, so soll
man die Pflanzlöcher stets im Herbst anfertigen lassen, besonders nöthig
ist es für Heisterpflanzungen und Nachbesserung älterer Laubholzpflanzungen.
Nassen Boden muß man entwässern, zu leichten Boden (Flugsand)
durch Coupirzäune, Bedecken rc. binden, starken Unkraut= und Beerkrautüberzug
vor der Samenreife abmähen, Vorwüchse, große Steine,
auf Schlägen alles Holz vorher entfernen lassen.
Löcher für Ballenpflanzen sollen mit denselben Werkzeugen angefertigt
werden, mit denen die Ballen ausgehoben sind und in ihrer
Größe und Form möglichst genau der Größe und Form der Ballen
entsprechen, um das zeitraubende Ausfüllen zwischen Ballen= und Lochwand
zu vermeiden. Besonders eignen sich zu Ballenpflanzungen der
Hohlbohrer (Figur 112) und zum Löchermachen der eiserne Spiralbohrer
(auf schwierigem Boden, Figur 113) und allerlei Formen von
Spaten.
Löcher für Pflanzen mit entblößter Wurzel müssen an Weite und
Tiefe die durchschnittliche Ausdehnung des Wurzelstocks etwas übertreffen.
. W4 Man sticht in genau gleicher Entfernung
vom Zeichen, das bei Herstellung des Verbandes
6 gemacht ist, mit dem Spaten die Größe des
Loches quadratisch (bei Hügelpflanzung kreis-«
förmig) ab, schält den Bodenüberzug ab und
L legt ihn gegenüber hin; hierauf gräbt man das
Loch in der Beise aus, daß die obere gute Erde
rechts und die untere schlechtere
Erde links vom Loch zu liegen
kommt. Bei sehr trockenem Boden
müssen die Löcher tiefer, bei nassem
Boden flacher als gewöhnlich gemacht
werden; in letzterem Falle.
wird ein kleiner Hügel aus der
- Erde dicht neben dem Pflanzloch
Figur 113. Figur 112.
Spiralbohrer. Heyer'scher Hohl- gemacht.
bohrer.—