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ihm auch kein Schein eines nachgiebigkeitsvollen Ruͤckzugs,
so steht nun vor der Nachwelt der ganze Mann da, wie
er so unverzeihbar tuͤckisch seinen eigenen Kollegen beruͤckte.
Der 'schlaueste Staatsmann haͤtte betrogen werden können,
wie dießmal Trautmannsdorf betrogen ward. Man
hatte nämlich bei den Negociationen zwischen Volmar und
Salvius langhin immer nur am Rande eines Konceptes bemerkt,
wo noch Widerspruch war, wo man böllig sich verglichen
hatte. Man hatte oft durch mehrere Protokolle hindurch
immer nur an einem Koncepte verbessert, und so durch
die bequemste Ueberschauung der etwa noch übrigen Diodergenz-Punkte
den Negociateurs selbst die Mühe erleichtert, und
doppelt denen erleichtert, an die etwa der Negociateur vom
Fortgange der Konferenzen gewöhnlich zu referiren hatte.
Wenn so nun auch Volmar sein mit Saloius gehaltenes
Peotokoll zu Trautmannsdorf brachte, so sah Trautmannsdorf
mit einem Blicke, welch neue Bestimmung in
letzterer Konferenz ausgemacht worden, wie viel noch übrig
sey, bis man ganz einig werden könne. Was schon seit
mehreren Tagen ganz berichtigter Artikel war, den las er
wohl selbst auch alsdann nicht auf's Neue, wenn das alte,
durch und durch glossirte und veränderte Koncept neu mundirt
ward. Stand doch im neuen Mundum nicht mehr, als
auf dem alten, glossirten und veränderten Koncepte war!
Hätte dem guten, biedern Grafen ein Argwohn kommen
sollen, daß ihn sein eigener Kollege aus Gelegenheit
der mundirten Ausfertigung eines solchen Konceptes berücken
werde? daß sein eigener Kollege in einem längst berichtigten
Artikel, an dessen Kollationirung er gar nicht gedacht haben
mag, willkürlich verändern könnte? daß sein eigener Kollege
durch Hinweglassung der Worte et consuetudini den boshaftesten
Schreibfehler machen moͤchte? denn zum Schreibfehler hättees