Contents : Bei den Fahnen des III. Armeekorps von Metz bis le Mans.

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auf  eine  ihr  gegenüberstehende  Batterie  gerichtet,  die  jedoch  so
gut  gedeckt  stand,  daß  man  ihre  Stellung  nur  an  dem  Dampf
der  Geschütze  erkennen  konnte.

Ich  begrüßte  mit  kurzem  Händedruck  in  ihrem  Kommandeur
  einen  alten  Bekannten,  Hauptmann  Knobbe,  mit  dem
mich  einst  ein  Kommando  in  Koblenz  eine  sehr  vergnügte  Zeit
hatte  verleben  lassen,  und  erkundigte  mich  nach  der  Lage  der
Sache.

„Gehen  Sie  hier  links  an  den  Abhang  und  bringen  Sie
die  Infanteristen  zur  Ruhe,  die  uns  von  links  beschießen,“
antwortete  mir  K.,  immer  den  Feldstecher  am  Auge.  Richtig,
auf  zirka  400  Schritt  lag  eine  französische  Schützenlinie  in
einem  Graben,  die  ihr  Feuer  auf  die  Batterie  richtete;  das
Plateau,  auf  dem  die  Geschütze  standen,  fiel  steil  nach  vorn
ab.  „Der  Schützenzug  rechts,  der  7te  Zug  links  an  den  Höhenrand,
  schwärmen!  400  Schritt  kleine  Klappe  Schnellfeuer!
Der  Ste  Zug  hinter  dem  Hause  niederlegen!“

So  rasch  wie  gegeben  war  der  Befehl  ausgeführt,  ich
schien  auch  die  Entfernung  richtig  taxiert  zu  haben,  denn  nach
kurzer  Zeit  wurde  das  Feuer  schwächer,  und  die  französischen
Schützen  zogen  sich,  von  unserm  Feuer  verfolgt,  in  weiter  nach
hinten  liegende  Deckungen  zurück.

Als  ich  mit  der  Kompanie  auf  dem  Plateau  erschien,
spielte  sich  daselbst  gerade  eine  malerische  Szene  ab,  die,  eine
grause  Illustration  des  Kriegs,  mir  immer  unvergeßlich  bleiben
wird,  soviel  ich  auch  in  diesem  Augenblicke  an  anderes  zu
denken  hatte.

Zwei  der  Gebäude  der  Ferme  standen  in  Flammen,
durch  die  Granaten  der  Franzosen,  die  ohne  Unterlaß  auf  das
Plateau  fielen,  in  Brand  geschossen.  Da  stürzt  aus  einem  der
brennenden  Häuser  totenbleich  ein  französischer  Bauer,  in  seinen
Armen  ein  ohnmächtiges  oder  lebloses  Mädchen,  halb  Kind
noch,  tragend,  dessen  schlanke  Glieder  und  bildhübscher  Kopf
mit  den  aufgelösten  schwarzen  Haaren  schlaff  über  seine  Arme
hinweghingen.  Mitten  auf  den  Platz  gelangt  stutzt  er  vor  den
in  zwei  Etagen  übereinander  feuernden  Geschützen  und  starrt
in  ratloser  Verzweiflung  auf  die  ihr  Geschütz  bedienenden  Kanoniere,
  während  um  ihn  die  Granaten  platzen.  Da  springt