Full text : Deutsches Kolonialblatt. XXIII. Jahrgang, 1912. (23)

Vorläufige  Betriebsergebnisse  für  die  erste  Hälfte  des  Rechnungsjahres  1911.

E  11  20

Togo.

Die  Verkehrsanlagen  in  Togo.

 

 

 

 

Roheinnahmen  in  Mark
„„„22  *r“  PDv2W„  Ö'v  I  *  Betriebs-  m
1911  Küften-  #  Inland-  Hinter-  Lande-  Uberschuß
bahn  bahn  landbahn  *  Zusammen  sausgaben
44  km  119km  160  km.]  drucke  3%  5%
—
April.  8  1151  33  800  29  158  23  647  95  056  43  901
Mai  8  702  32  112  26  458  22  976  90  548  58574
Juni  7780  30  881  21  972  26.238  86  871  53  794  –
Juli  9  618  37  133  23  509  38  822  109  082  75  .580  –
August  9  905  35.204  22  676  27515  95  360  70  748  —
September  8  655  35  3306  21  181  363  388  104  860  62  413  –
Summe  53  111  204  820  148  254  175  586  581  777  585010216737
Im  Vorjahr.  41  557  181  653  —  1890  138  103  343  267  853  135  492
linerschied  geg.  d.  Vori.  11  554  23  133  148254  15352  173  1220  12

 

 

 

Oier  zu  treten  noch  die  Gouvernementsanteile  aus  der  Erhöhung

des  Brückentarifs  mit:

 

 

 

für  1911  ·15  054
Desgl.  im  Vorjahr  29  129
Unterschied  gegen  das  Vorjahr  114075
Deutsch-Südwestafrika.
Richtigstellung  übertriebener  Berichte  über  dle  eine  Zunahme  von  über  23  000  Stück  zu  ver-Tolgen
  der  Dürre.  zeichnen  gewesen,  die  die  Vermehrungsziffer  des
Im  Frühjahr  des  Jahres  1911  sind  in  der  in  bezug  auf  Regenfall  und  Graswuchs  bedeutend
deutschen  Presse  vielfach  Privatbriefe  aus  dem  günstigeren  Vorjahres  nahezu  erreicht.  Es  ist
hiefigen  Schutzgebiet  veröffentlicht  worden,  die  sich  dies  gewiß  ein  Beweis  für  den  Wert  und  die
in  höchst  pessimistischer  Weise  über  die  Verhältnisse  Produktionskraft  des  Landes.
des  Landes  verbreiteten  und  in  denen  unter  an-  ———  -—  —
derem  behauptet  wurde,  daß  der  größte  Teil  des  .·-  1.  April  1.  April“  Z.
Viehs  der  Dürre  und  dem  Wassermangel  zum  Viehstatiftik  1911  19106mmahme
Opfer  gefallen  sei.  Diese  übertriebenen  Berichte
entsprechen  nicht  den  Tatsachen  und  sind  geeignet,  Rindviceh  141445  121  139993306
das  Schutzgebiet  in  Mißkredit  zu  bringen.  In  davon:  Kühe  5  5r2  1#  1  0  7  100
Virklichkeit  hat  es  sich  nur  um  einige  Hundert  ülben  35  900  2  168
Stück  gehandelt,  deren  Verlust  nicht  allein  auf  die  Fleischschafe  381  210,  3439809037251
Dürre  und  den  Wassermangel,  sondern  zum  Teil  Wollschafe  32209,  29  201  3  008
auch  auf  Weidebrände  und  andere  Ursachen  zurück=  Ziegen  */4089  3819  000
*  »  »  -  ..  .  Angoraziegen.  10  257  8095  2  102
zuführen  ist.  Der  beste  Beweis  dafür,  wie  sehr  Schweine  7764¼  208  2  553
diese  Berichte  der  Begründung  entbehren,  ist  die  Pferde  12  683  10661  2  022
Tatsache,  daß  sich  die  Viehbestände,  abgesehen  von  Strauße.  642  334  308
Gieln  und  Kamelen,  im  letzten  Jahre  (1910/11)  #  Abnahme
ros  der  Dürre  und  trotz  des  Umstandes,  daß  die  Maultiere  und  zesel  4326  6,  00/1  1738
Landesgrenzen  fast  das  ganze  Jahr  für  eine  Ein=  Csel,  gew.  560  6  620  961
fuhr  von  Vieh  gesperrt  waren,  recht  erheblich  Namele  817  954  10“
vermehrt  haben.  Die  Vermehrung  der  einzelnen  Nachgewiesene
Gattungen  ergibt  sich  aus  der  beigefügten  Auf-  Verserschafe.  1  114
stellung.  Danach  ist  beispielsweise  beim  Rindvieh  Raratulschafe  12