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wenn sie ihr Ziel verfehlt, wenn die Wasserspritzen eifrig dorthin
speien, wo kein Feuer ist, sondern nur ein Widerschein.
Die sog. conservative Partei, welche nur im Herrenhause
zur Geltung kam, hatte Elemente in sich, welche dem Ministerium
Bismarck kaum weniger feindlich waren, als die fortschrittliche
Opposition im Abgeordnetenhause. Wie nämlich diese von Bismarck
immer eine Reaction, Absolutismus, Säbelherrschaft und Knute
gewärtigen zu müssen glaubte, so fürchteten im Gegentheil die
Feudalen, Bismarck überliefere Preußen der liberalen Strömung.
Diese Feudalen waren nicht sehr mächtig, wurden daher von der
liberalen Presse, die ein wenig Allmächtigkeit ansprach, auf alle
Art verhöhnt. Aber gerade das, was man ihnen am meisten zur
Last legte, war etwas sehr Achtungswürdiges, nämlich der Muth,
mit dem sie sich der Religion annahmen und mit dem sie auch
noch manches gute alte Herkommen gegen den bureaukratischen
Centralismus vertheidigten. Dagegen mußte man beklagen, daß
sie für die nationale Frage wenig Verständniß zeigten. Unter
den beiden vorigen Regierungen waren sie auf eine kaum zu
verantwortende Weise Rußland hingegeben. Es ist bekannt, welche
feurige Rede der selige Stahl für Rußland hielt, als es sich im
Krimkriege darum handelte, ob es nicht besser wäre, wenn Preußen
sich der Allianz gegen Rußland anschlösse, einmal, um die unverhältnißmäßige
Uebermacht Rußlands zu hindern, daß es ferner
auf Europa drücke, zweitens, um es aus Polen und der bedrohlichen
Stellung zu vertreiben, die es in seinem Festungsviereck
an der obern Weichsel eingenommen hatte; drittens, um ihm die
Eroberung Constantinopels, welche ganz Europa die größten
Gefahren bringen müßte, verwehren zu helfen; viertens die
deutschen Lutheraner in den Ostseeprovinzen in ihren verbrieften
Rechten zu schützen; fünftens die Absichten Rußlands auf Dänemark
zu vereiteln. Lauter Fragen theils des europäischen, theils
des speziell deutschen und preußischen Interesses, die von preußischer