Volltext : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1839. (23)

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als  Bretern,  Bohlen,  Latten,  Stollen,  Leitern,  Getreideschaufeln,  Dachspahnen,
  Schindeln,  hölzernen  Schuhen,  Sieben  und  dergleichen,  soweit
nicht  gesetzlich  begrundete  Verbietungörechte  inländischer  Zünfte  oder
Bestimmungen  der  Marktordnung  einer  Stadt  oder  eines  Fleckens  entgegenstehen;


b)  der  Handel  mit  Weißbäcker-Waare  auf  dem  Lande  mit  Zustimm
der  Bäckerinnung  des  Bezirkes;  Zustinmans

W)  das  Herungehen,  um  Bestellungen  auf  Wein  zu  suchen,  welches  den
Weinhändlern  auch  bei  den  nicht  damit  Handel  treibenden  Personen
ferner  nachgelassen  bleibt.

S#.3.

Zu  anderem  Hausirhandel  kann  die  Erlaubniß  nur  ausnahmsweise  zugestanden
  werden  in  Ansehung  solcher  Waaren,  welche  von  den  in  dem  betroffenen
  Bezirke  und  in  dessen  Nähe  seßhaften  Handel=  und  Gewerbetreibenden
  entweder  gar  nicht  oder  doch  nur  in  schlechter  Beschaffenheit  oder  zu  unbillig
  hohen  Preisen  geführt  werden.  Unter  diesen  Voraussetzungen  ist  die
Erlaubniß  zum  Hausiren  zu  ertheilen:

a)  von  der  LandeS-Direktion  wegen  solcher  Waaren,  auf  welche  sich  das
Verbietungsrecht  einer  Zunft  in  dem  Bezirke,  für  welchen  die  Erlaubniß
gesucht  wird,  ausdrücklich  erstreckt,

b)  von  den  Orts-Polizeybehèrden  (den  Stadträthen,  den  Aemtern  und
den  Patrimonial-Gerichten)  in  Ansehung  solcher  Waaren,  zu  deren
Verkaufe  eine  zunftmäßige  Berechtigung  gar  nicht  Statt  findet  oder
welche  einer  Zunft  des  Bezirkes  nur  zu  führen  nachgelassen  sind  (§.  21
des  Gesetzes  über  die  Innungen  und  Zünfte  vom  15.  May  1821).

S.  4.
Der  Hausirhandel  mit
a)  Arzenei-Waaren  jeder  Art,

b)  Salz  (in  Folge  des  Gesetzes  über  die  Versorgung  mit  Salz  und  über
die  Kontrole  des  Salzverbrauches  vom  7.  Februar  1834),

)  Spielkarten,