Volltext : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1841. (25)

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dieses  zur  rechtlichen  Folge,  daß  sie  auf  Verlangen  des  Glaͤubigers  die
ganze  Schuld  aus  ihrem  eigenen  Vermoͤgen  bezahlen  muͤsse,  ohne  daß
sie  denselben  vorerst  an  ihren  Ehemann  verweisen  koͤnne,  worauf  jedoch
die  verehelichte  Maienberg
bei  ihrer  Erklarung,  diese.  Bürgschaft  leisten  zu  wollen,  dennoch  beharrte.
Auf  Wiedervortritt  des  Ehemannes  wurde  das  Protokoll  vorgelesen,

genehmigt  und  von  den  Komparenten

Christian  Maienberg

Karoline  Maienberg
mit  unterschrieben.  "

Nachrichtlich
N.  N.
Amts-Aktuar.

ist  Amtswegen  das  bestellte  Pfandrecht,  jedoch  hinsichtlich  des  Grundstücks
Nr.  128  mit  Vorbehalt  der  Vor-Hypothek  für  ein  Kapital  von  funfzig  Thalern
  nebst  vierprozentigen  Zinsen  10)  bestätigt,  die  Hypothek  Fol.  1,  14  Bd.  1
des  Hypotheken-Buches  für  hiesige  Flur  und  Bl.  20,  32  des  Registers  dazu
eingetragen  und  darüber  gegenwärtiger  Pfandschein  mit  dem  Bemerken  ausgefertigt
  worden,  daß  die  Hypothek  mit  dem  Ablaufe  von  funfzig  Jahren  erlöscht,
  dafern  deren  Eintragung  nicht  inzwischen  erneuert  wird.

W.  den  25.  Dktober  1842.

Großherzoglich  Saächsisches  Justiz-Amt.
(Unterschrift.)

 

Wumerkung  10.  Oder:  in  der  Voraussetzung,  daß  die  auf  dem  Grundstücke  Nr.  128
zur  ersten  Hppothek  haftenden  funfzig  Thaler  nebst  vierprozentigen  Zinsen  abgetragen
werden  und  die  Hypothek  dafür  zur  Löschung  kömmt,  als  erste  Hppothek  bestätigt,
dieselbe  2c.

Wird  nach  dem  Antrage  des  Schuldners  Amtswegen  für  die  Abstoßung  der  ältern
Hypothek  gesorgt:  so  wird  die  Bestätigung  ohne  Vorbehalt  ertheilt.

Wäre  endlich  die  Eigenthums-Legitimation  des  Pfandbestellers  unvollständig  (s.  §.  14
des  Pfandgesetzes):  so  würde  die  Bestätigung  nur  „mit  Vorbehalt  des  bessern  Rechtes
jedes  Dritten“  erfolgen  dürfen.