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Bestimmung, daß an dem Genusse gedachter Stiftungen die Protestanten des Landes
zu fünf Sechstheilen, die Israeliten zu Einem Sechstheil betheiligt seyn, auch
daß an den von ihm für Gewerbe-Stipendien in Coburg gemachten Stiftungen,
dafern durch Anmeldungen und Aufnahme der Betreffenden aus der Stadt und
dem Herzogthume Sachsen-Coburg der Jahresbetrag nicht erschöpft wird, auch Angehörige
des Großherzogthumes Sachsen, neben Angehörigen anderer deutscher Länder
mit Ausnahme des Königreichs Bayern, zur Betheiligung unter den statutenmäßigen
Bedingungen zugelassen werden sollen.
Nachdem die dankbare Annahme der obigen wohlwollenden Widmungen von
Seiten der Großherzoglichen Staatsregierung, unter Verleihung der Rechte einer
milden Stiftung hinsichtlich der unter Ziffer 1, 2 und 3 bezeichneten Fonds, erfolgt
ist, wird Vorstehendes mit dem Bemerken andurch zur öffentlichen Kenntniß
gebracht, daß mit der Verwaltung der Stiftung unter 1—3 der Grohherzogliche
Bezirks-Direktor von Schwendler zu Eisenach betraut worden und von demselben
das Nähere über die Betheiligung an der Stiftung für Lehrlinge bekannt gemacht
werden wird.
Weimar am 15. Dezember 1863.
Großherzoglich Sächsisches Staats-Ministerium,
Departement des Innern.
von Watzdorf.
II. Von der Saline Arnshall bei Arnstadt werden an die dießseitigen
Staatsangehörigen in den Steuerbezirken Blankenhayn, Ilmenau und Remda
a) aus gemahlenem Steinsalze von dem Königlich Preußischen Stein-Salzbergwerke
bei Erfurt bereitetes und vorschriftsmäßig denaturirtes Viehsalz
zu dem Preise von 16 Sgr. für den Zentner,
b) aus demselben Salze hergestellte Viehsalzlecksteine zu dem Preise von
21 Sgr. für den Zentner
verkäuflich abgelassen werden gegen die von den Großherzoglichen Steuer-Recepturen
zu Blankenhayn, Ilmenau und Remda deshalb ausgefertigten Bezugsanweisungen.
Von dem unterzeichneten Ministerium wird solches hiermit zur öffentlichen
Kenntniß gebracht.
Weimar am 28. Dezember 1863.
Großherzoglich Sächsisches Staats-Ministerium,
Departement der Finanzen.
G. Thon.