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III. Anlegung von Real-Hppotheken-Büchern.
S. 16.
Nach Einführung des neuen Katasters sind für die Orte und bezüglich
Fluren, wo Grundstückszusammenlegungen Statt gefunden haben, regelmäßig
Real-Hypotheken-Bücher anzulegen (Pfandgesetz vom 6. Mai 1839, §. 202,
Ausführungsverordnung vom 12. März 1841 §.8S. 22, 24, 25, 34 und flg.),
dergestalt, daß gleich Anfangs sämmtliche Grundbesitzungen — Gebäude, Gärten
und Feldgrundstücke — ohne Unterschied, ob letztere vollständig zur Zusammenlegung
gezogen worden sind oder nicht, und unter Berücksichtigung etwa vorhandener
gebundener Güter nach Ordnung des neuen Fundbuches einzutragen sind
(§.8. 35 und 39 der Ausführungsverordnung zum Pfandgesetze vom 12. März
1841), die weiteren Einzeichnungen dagegen allmählig erfolgen (§. 38 der Ausführungsverordnung
vom 12. März 1841).
Für später eintretende Aenderungen der neuen Grundstückspläne sind
Supplement-Folien, regelmäßig in einem besonderen (II. 2c.) Bande, anzulegen.
Weimar am 23. März 1864.
Großherzoglich Sächsisches Staats-Ministerium.
von Watzdorf. G. Thon. von Wintzingerode.