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Betress: Dle Wültelsbacher Landesstistung zur Forderung des Handwerls
in Stadt und Land.
Nachslehend solgt Abdruck der Bekanntmachung des Kreisstistungsrates
vom 29. Januar 1914 mit dem ausdrücklichen Hinweis, daß Gesuche
um Zuwendungen dem unterfertigten Stadtmagistrate vorzulegen lind
und von da nach erfolgter Prüfung und co. Ergänzung an den Kreisstiliungsrat
eingereicht werden. Nur in Oberbayern Heimatberechtigte
konnen aus dem oberbayerischen Rentenanteil berücklichtigt werden.
Rosenheim, den 13. Februar 1914.
Stadtmagistrat.
Bekanntmachun
An sämtliche Distriktsverwaltungsbehörden des Regierungsbezirkes.
Die Wittelsbacher Landesstistung zur Förderung des Handwerks in
Stadt und Land betreffend.
Nach Allerhöchstem Statute vom 1. September 18860 zur Wittelsbacher
LVandesstistung — — Gesetz= und Verordnungsblalt 1880
Seite 364 — sind die den Kreiestistungsräten zur Verfügung gestelllen
Mittel vornehmlich zu verwenden:
" a) auf Prämiierung von Lehrlingen, welche sich während lhrer
Lehrzeit durch Talent, Strebsomkeit, Arbeitsleistung und Führung ausgegeichnet
haben;
b) dus Stipendien an wohlerprobte Handwerksgehilsen um Besuche
von Fochschulen, zur Erlangung von Arbeit in berühmten Werkstälten, zum
Belrche von Gewerbe-, namentlich Fachausstellungen u. dg1.;
e)auf Auszeichnung selbständiger Handwerker für heroorragende
Leistungen auf dem gewerblichen Gebicte;
) auf Augzeichnung selbständiger Handwerkemeister, welche seit einer
längeren Reihe von Jahren sich sortdauernd um tüchtige Ausbildung
von Lehrlingen mit Erfolg bemüht haben.
Zu c) hat der oberbayerische Kreisstiftungsrat in seiner Sitzung vom
10. Juli 1911 beschlossen:
„Auszeichnungen sollen nicht nur an solche Handwerk-meister, welche
mindestens 15 Jahre lang als O bermeister oder Vorstände in eifriger,
gerissenhafter und erspriehlicher Weise seine Handwerks-Korporation geleilet
haben, sondern auch an solche Meister verliehen werden, welche sich
durch Förderung des gewerblichen Fortbildungsschulwesens, durch Unterrichlsertleilung
an Fachschulen, sowie als Vorsitzende von Meisterprüsüngelommissionen
in hervorragender Weise ausgezeichnet haben.“
# Voraussetzung bei d) ist. doh der Lehrmeister die Ausbildung seiner
„CLehrlinge den Anforderungen des betressenden Gewerbzzweiges gemäh
mit aller Sorgsalt und Gründlichkeit leitete und auch im perfönlichen Verkehr
mit den Lehrlingen den Pflichten eines Lehrvaters nach jeder
Nichiung nachgekommen ist. Was die gleichsalls hierbei zu würdigenden
Ersolge der Lehrlinge betrifft, so muh aus der Bewerbung ersichtlich
sein, dah die Lehrlinge am Ende der Lehrzeit ihr Können stets durch
eine besondere Arbeit in befriedigender Wrise dargelegt haben.
Cesuche um Zuwendungen aus dem oberbayerischen Nenlenanteile für
das Jahr 1914 lind belegt mit
1. Heimatschein,
2. Vermögensjeugnis (Angabe des Vermögens, Einkommens, der
Schulden und Zahl der unversorgten und versorgten Kinder de: (#esuchstellers
und seiner Eltern),
3. Leumundszeugnis,
5. Schul, und Lehrzeugnissen,
bis 1. April 1919 schriftlich on den Kreisstiftungsrat der Wittelsbacher
Londeetistung für Oberbayern zu richten und del dem K. Bezirksamte
oder unmitlelbaren Stadtmagistrate des Wohnortes des Cesuchstellers
einzureichen.
Zur Vermeidung nachträglicher Erhebungen wolle darauf geachiet
werden, dab die Gesuche der unselblländigen Handwerker insbesondcre auch
darüber Ausschluß zu geben haben, ob sich Gesuchsteller um eine Prämie
oder ein Stipendium bewirbt; letzterenfalls zum Besuche welcher
Klosse oder Abteilung der genau zu bezeichnenden Schule, serner ob und
bei wem er Lehrling oder Geselle ist und eventuell wie lange die Lehrzeit
noch dauert. Wunschenswert ist auch die Angabe der zuletzt besuchten
Schule oder Rlasse. Schließlich wären die bioher aus der Wittelsbacher
Landesstistung oder aus anderen Stiflungen erhaltenen Sltipendien unter
Bezeichnung von Höhe, Zeit und Herkunft anzugeben.
Stipendien zum Besuche von Fachschulen, wie der Kunstgewerbeschule,
Bouschulc, können erst für das nächste Schuljahr 1914/15 in Betracht
kommen. Fur zurückgelegten Fachschulbesuch, also insbesondere für das
loufende Schuljahr, werden daher Stipendien nicht gewährt.
Stipendien für den Besuch außerbayerischer Schulen werden in der
Negel nicht gewährt, namentlich dann nicht, wenn Schulen gleicher oder
ähnlicher Art auch im Königreich Bayern bestehen.
München, den 29. Januar 1914.
Keiestift ugsrat der Wittelsbacher Landesstiftung
zur Fördeung des Handwerks von Oberbayern.
1. Vorsitzender: geg. v. Halder, K. Regierungspräsident.
Kmnllige eusbwehr Dossnheig.
Das untersertigte Kommando entledigt sich
hiemit der traurigen Pflicht, von dem Ableben
seines Mitgliedes 2248
Herrn Michael Landl
Kanfmann
Inhaber des Ehrendlploms für 30jährige Dienstzeit
Kenntnis zu geben und die Mitglieder zu dessen am Dienstag,
den 17. Februar nachmittags 2 Uhr stattfindenden Beerdi
strurdlit einzuladen.
Ausstellung nachmittags 1½ Uhr vor dem Feuerhause.
— Das Kommande.
Kehörden, Hotels, Restanrants, Cadengeschäfte,
leber Art, welche blober mil büllgen Fubbodendien schlimme Ersahrungen
mochten, da dieselben melstens sebr #nangeneh# ricchen, dundle s#mierige
abschmutzende Boͤden gebm, machen im rigennen Interesse einen Versoch mit
Thalona-Fussbodenl.
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bkrele Näume und 11 gänzlich gernchlos. — Ein LVersuch und Sie werden
darernder unde. Abelune#d, Baugeschäft Gebr Hell, Nosenhelm
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—————— emnd ein Kinderwagen zu verkaufen.
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Rolenhetm̃er Angelgel
Gedruckte Bestimmungen für alle Geschaltszweige koslenlos.
NB. Die Plandbrielc der Bayerischen Handelsbank sind mündelsicher.
delsbank dürfen Gelder und Depots von Gemeinden und Kirchenstiltungen hinterlegt werden.
Dienstay, 12. Gebrn# 1014 1
Bayerische Handelsbank Filiale Rosenheim
Max-Joseph-Platz 7 —
Hauptbank in Mönchen. —
Ecke Hafnerstrasse.
Kapital und Reservefonds 58.7 Millionen Mark.
An- und Verkauf von Wertpapieren aller Art; Lager in mündelsicheren Plandbriefen und ausländischen.
Noten usw. — Auslührung von Börsenausträgen; sorgfäluge Beratung.
Verwahrung von Wertpapleren und Werigegenständen Iin Verpackung als geschlossene Depots, besonders
geelgnet zur Reisezelt.
Im feuer- und einbruchsicheren Tresor:
Vermietung eiserner Schrankfächer mit Kassette unter Mitverschluss des Mieters.
llebig oft; separater Manipulationsraum. Ceb. für 11, ½ und 1 Jahr schr mässig. #
Verwahrung und Verwaltung von Wertpapleren, Flypothekenurkunden usw. als offene Depots. 2
(Die Bank besorgt die Couponsabtr, Kontrolle usw. Geb. 40 J für je K 1000.— jährlich.)
Annahmc verzinslicher Bareinlagen auf Scheckkonto, gegen Kassenschein oder Sparelnlagebuch.
Laufende Rechnungen mit und ohne Krediteröfnung. — Scheckrerkchr. — Disk. von Mechseln. —
Vorschüsse auf Wertpaplcre oder gegen Bürgschah. — Gewährung erststelliger Hypothekdarlchen. —
Vermsttlung aller sonst in das Bankfach einschlägigen Geschäfte.
Unbedingie Verschwiegennei.
Bei der Eayerischen Han-Oelfnung
be-
Privat-Musik- Institut Rosenheim.
Meinen werten Schülern, wie auch dessen Eliern von Rosenheim, Prien und
Marquaristein die höff. Mitteilung, dass ich die Unterrichts Fililen: Rosenheim
Prlen und Marqdusrtstein an
Herrn Wilhelm Hintermeyer, Nusimiehrer und Virtucose
Kkäuflich abgetreten habe.
Den Unterricht leitet wie bisher Herr Hintermeyer persönlich.
Hochachend Max Himmelreich, Rosenheim
Königsstrasse
10
Todes-Anzeige.
Schmerzerfüllt bringen wir teilnchmenden
Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht,
dass gestern abends 11 Uhr mein herzensguter
Mann, unser treubesorgier Vater, Cross-Vater,
Bruder und Veier
Herr Anton Eichner
Maschinenhausgehilfe
im 56. Lebensjahre, infolge elnes Unglücksfoalles
Verschieden ist.
Rosenheim, Orange (Nordamerika), München,
Dorfen, den 15. Pebruar 1914.
Die#leftrauernde Gaulm: Katharina Eichner
nebst ihren 3 Kindern und Enkel.
Die Beerdigung findet Nlltoch, den 18. Februar nachmittags
1 Uhr vom Leichenhause aus
dienst wird am glelchen Tage
Seelachs 28 Pfg See-Nal 30 Pfg.
Schellsische im Ausschnitt,
statt. Der hl. Scelengoittcs-Vormittags
8 Uhr abgehalien.
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E ue Ias Rosenbeim
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Wir erfüllen hiemit die irau
rige Pflicht, die vereytn?
angehorigen vomnt
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unserce treuen Mitslicen
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Kaufmann
geziemend in Kenninis zu sen:
und ersuchen um aallreiche Be
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Telephon 291
teiligung bei der am DLichern.
den 17. Februar nachmitta!ns
12 Uhr stattfindenden eerdigun3.
Der Tu. urat.
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ristlichen Gewerkschaften zur Seile
erte Ausführungen machte der bans
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Unser weitältestes, passives In den letzten Tagen ist die Si-Mitglied
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(l883 1914)
uns so lange gedroht hat, zur
eworden. ir können sie überr
Klarheit und in unverminderter
nd wir sind auch gerüstet. um ihr
n zu können. Wir sind aber auch
K abwehrend gegenüber Zi treten.
wird heute, Dienstag, um 2.5 wir werden das gründlich tun.
Uhr beerdigt.
beteiligen sich an der Beerdigung
mit der Fahne.
Zusammenkunstum 1½20Uhr
im Vereinslokal.
Um zahlreiches Erscheinco
ersucht. Der Ausschns.
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isi genug der Treibereien, es ist
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wir jeßzt mit aller Deutlichkeit
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abzulegen, daß wir
Männer treu und unentwegt zum
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