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Acker 261/3 Ruthen, oder 170,762 Heltaren an Seine Majestät den König
von Bayern ab.
Artikel 7.
Zur Ausgleichung des Entganges von Steuerwerth, welcher sich bei den wechselseitigen
Abtretungen zum Nachtheile der Krone Bayern ergiebt, leistet die Großberzoglich
Sächsische Staatskasse an die Königlich Bayerische Staatskasse eine Kapitalsabfindung
in baarem Gelde im Betrage von 1310 Fl. 35 Kr. oder 748
Thlr. 27 Sgr. 1 Pf., mit Worten: Ein Tausend Drei Hundert und Zehn Gulden
Fünf und Dreißig Kreuzer oder Sieben Hundert Acht und Vierzig Thaler
Sieben und Zwanzig Silbergroschen Einen Pfennig.
Artikel 8.
Die Gebiete, welche durch die nach den wechselseitigen Abtretungen sich bemessenden
Landesgrenzen von einander abgeschieden werden, bilden für die Zukunft
geschlossene Territorien, in welchen dem anderen der vertragschließenden Staaten
die Ausübung von Hoheitsrechten selbst dann nicht mehr zusteht, wenn einzelne der
letzteren bei den, dem gegenwärtigen Vertrage vorausgegangenen Verhandlungen aus
irgend einem Grunde nicht in Betracht gezogen und daher als Gegenstand der Abgleichung
nicht berücksichtigt worden sein sollten. Vielmehr werden auch Hoheitsrechte
der letzteren Art im fremden Territorium als mit dem Vollzuge des gegenwärtigen
Vertrages von selbst und ohne Entschädigung erloschen erklärt.
Artikel 9.
Die Bestimmung des Artikel 8 hat auf solche Rechte keinen Bezug, welche
durch besondere Verträge aus Anlaß gewisser Gemeinsamkeiten, wie z. B. in der
Erhebung indirekter Steuern, der Königlich Bayerischen Regierung in Bezug auf das
Gebiet der Großherzoglich Sächsischen Enklave Ostheim eingeräumt worden sind, oder
noch eingeräumt werden sollten.
Artikel 10.
Die beiderseitigen geschlossenen Gebiete werden nicht minder von den Ansprüchen
purifizirt, welche in Bezug auf Hoheits= lehensherrliche und andere dergleichen
Rechte in deren Umfange in früherer Zeit wechselseitig erhoben worden
sind.