Volltext : Blätter für Rechtsanwendung. Alphabetisches und systematisches Register über die Bände XLI bisXL. (51a)

Ehescheidung.  47

Gesetz.  Folge  des  Verschuldens  des  geschiedenen  Ehetheils.
Beweiserhebung  hierüber  L,  486.  Bei  Scheidung  wegen
nunüberwindlicher  Abneigung  ist  der  Schuldousspruch  gegen
den  einen  oder  anderen  Ehetheil  nicht  ausgeschlossen.
Welchem  Ehetheil  bei  Scheidung  die  Ergiehung  der  Kinder
zu  überlassen  sei,  ist  Gegenstand  richterlicher  Erwägung.
XIVII,  240.  Wahnsinn  als  Ehescheldungsgrund  nach
gemeinem  protestantischem  Kirchenrecht.  EB.  IV,  151.
Unheilbarer  Wohnsinn  ist  Ehescheidungsgrund  nach  israelitischem
  Recht.  Die  Ertheilung  des  Scheidebriefes  ist  nur
rituale  Form  der  Ehetrennung.  XLVII,  138.  Betrug
alo  Egescheidungsgrund.  En.  IV,  104.  Vermuthung
der  verletzten  ehelichen  Treue  als  Ehescheidungsgrund.
EB.  III,  384.  Dezgleichen  grobe  widerrechtliche  Kränkung
  der  Ehre.  Preuß.  Landr.  EB.  III,  110.  Zur
Lehre  von  den  Scheidungsgründen.  Ehetrennung  von
Tisch  und  Beit  wegen  Unfriedfertigkeit.  L,  300.  Einstweilige
  Trennung  von  Tisch  und  Bett.  Auosetzung  des
Verfahrens  nach  Art.  670  der  bayer.  Proz.-Ordn.  Ist
gegen  einen  solchen  Bescheid  Berufung  zulässig?  XIIII,
142.  Antrag  auf  Scheidung  der  Ehe  dem  Bande  nach
und  zeitweilige  Trennung  von  Tisch  und  Bett.  EB.
IV,  253.  Trennung  von  Tisch  und  Beit  nach  protest.
Kirchenrechlt.  EB.  IV,  105.  Wirkung  der  Ehescheidung
von  Tisch  und  Bett  in  Ansehung  der  erbrechtlichen  Bestimmungen
  eines  Vertrages  bei  Trennung  aus  eigenem
Verschulden.  XLIII,  218.  Ueber  den  Ausschluß  der
Ehescheidungsklage  in  Folge  Verzeihung  nach  der  Nürnberger
  Ehescheidungsordnung  v.  25.  Mai  1803  und  die
Zulässigkeit  einer  Eideszuschiebung  über  einen  ehebrecherischen
  Beischlafsakt  im  Hinblick  auf  Art.  457  Ziff.  1
der  bayer.  Proz.-Ordn.  und  8.  172  des  R.-Str.-Gb.

II,  449.  Der  Scheidungsklage  wegen  Ehebruches  kann
ein  vom  Kläger  früher  begangener,  aber  verziehener  Ehebruch
  nicht  entgegengesetzt  werden.  L,  25.  Der  Beweis
der  Verzeihung  ist  vom  Beklagten  zu  führen.  EB.  IV,
202.  limentation  der  dem  Bande  nach  geschiedenen
Ehefrau  nach  bayer.  Landr.  XILIII,  143.  Abfindung
des  geschiedenen  unschuldigen  Ehegatten  nach  preuß.  Landr.
Inventarslegung.  Offenbarungseid.  L,  143.  Alimentationspflicht
  des  aus  eigenem  Verschulden  geschiedenen
Ehemannns  gegenüber  seiner  vormaligen  Ehefrau.  L,
216,  249.  Dezgleichen  des  geschiedenen  Ehemanns  gegenüber
  der  nicht  als  schuldigen  Theil  befundenen  Frau.
L,  236.  Nach  röm.  Recht  hört  die  Alimentatlonsverbindlichkelt
  des  Mannes  mit  der  Scheidung  der  Ehe  auf.
EB.  IV,  280.  Verpflichung  des  schuldigen  Theils,  bei
Ehescheidung  dem  unschuldigen  ein  Viertel  seines  Ver-