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ne solche Geschichte, im Jahr der Revolution selbtt,
schreiben kann. „
5. Der neue Erbstatthalter versäumt aus Mässigung oder
Schwäche den schönsten Moment, endlich einmal mehr Krafst
der Einheit und bessere Organisation in dieses unförmliche Ganze
zu bringen; auch vertraut er gerade denen, die ihm bisher am
meisten entgegen gewesen, selbst die wichtigsten Staatsämter,
in der unerreichbaren Absicht, ihre Liebe zu gewinnen. Wenn
sich sicher darauf rechnen ließ, daß die Herren Erbstatthalter iminer
lauter große Männer, wie Wilhelm I. und Moritz und
Friedrich Heurich, seyn würden, so mochte doch immer noch das
alte unsörmliche System sich halten; denn der Einfluß, den
ein Erbstatthalter hatte, konnte reichlich ersetzen, was ihm an
gesetzmässiger Autorität abgieng.
4. Nach dem fröhen Tode Wilhelms IV. führten#ör.
seine Gemahlin Anna die vormundschaftliche Regierung; und .
nach ihrem Tode übernahm Herz. Ludwig von Braunschweig,
die Vormundschaft und Administration, als Repräsentant bess
noch minderjährigen Erbstatthalters. Er fährte sie sieben Jahr
lang. Selbst manche der bestrittenen Prärogativen wurden
behauptet, und besonders auch der Finanz-Etat des Oranischen
Hauses empfand die herrlichsten. Wirkungen einer 15jährigen
vormundschaftlichen Regierung.
Ludwig Ernst, Herz. von Braunschwelg und Lüneburg. Ein
actenmässiger Bericht von dem Verfahren gegen dessen Person
... von A. L. Schlözer. 3 Ausg. Gött. 1787. 8.
5. Wie aber Wilhelm V. die erbstatthalterische Regierung
selbst antrat, so entwickelten sich bald die eigenen in-„
neren Verhältnisse der Oranischen Parthie so unglücklich, daß
man auch bei dem leichtesten Sturme, der entstehen mochte,
einen großen Zerfall derselben zu fürchten hatte. Die Par
Spittler's sämmtl. Werke. III. Bd. 24
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Maͤrz