—— 6#r
Ehen Maßnahmen einfach unentbehrlich. Wer
noch nicht bestellt hat, abonmiere den „Nosenheimer
Anzeiger“ sofort.
hendel. Iudusicle und Gewerhe
egen die Nachtarbeit im Bäklergewerbe.
Der Zentralrerband der Bäliergehilfen
verdffentlicht ietzt da- Schiußerneb.
nis der Abstimmung im TFiee u#ber die Beseitigung
der Nachtarbeit. #n, der mit Genehmigung
der Kaständigen Miitärdehöroen vor.
bstimmung haben sich insgesamt
11150 im Felde stehende Gehilfen und 3826
Meillr beteiligt. Von den Gehilfen stimmten
139 für die dauernde gesetzliche Beguretn
der Nachtarbeit und nur 11 dagegen.
Dafur, daß die gesetzliche Regekung schon seyt
erfolgen joll, # 11 116 64rbrbben und 34
dagegen. Bon den 3826 Meistern stimmten
3086 für die sofortige gesehliche Regelung
der Angelegenheit. Die übergroße Mehrheit der
Meisier hat sich also cbensalls fur dje Besei.
laung der Nachtarbeit ausgesprochen. Daß cs
auch ohne Nachtarbeit im Bäckergewerbe geht,
baden die zwei ersten Kriegsjahre bewiesen.
Der Weltkrieg.
Die französische Migernte.
Vern, 2. Dez. Laut rortäufige: Ermeseststellung
im „Journal officiel“ Lettagt der Aussal
gegenüber 1914 für Korn 19.5 Mill. Dopre.zeniner.
für Roggen 2 Millionen, für Ger#ste
12 Mirkonen und für Hafer? Millionen, was
einen Fehlbetrag ron rund 28 Mill. Doppel-=zentner
ergib!. Auffall. no#erwee Dzweifelt der
„Tempe“ die Richtigkeit der Anga##en über die
Roggenernte, die statt der amtlich genannten
85 Millionen Doppelgentner nach der Ausschht
ren Elêhändlern wesentlich unter J Mill.
ergaben.
Versenkt.
London, 2. Dez. Lloyds meldet: Die Schone:
„Heinrich“ und „Christabel“ wurden von
cinem U. Boot verl: ankt. Die Besatzungen sind
gelandet. ·
»MtMa-t1«en«metdetascssicdridDie
Dampser „Dundee“ und „Marie et August"
wurden versenkt.
„Petit Journal“ meldet auz Marseille: Der
italienische Dremaster „Favaoktore Mamp#“
wurde tersenkt. Die Besatzung ist perettet.
Die rumänischen Fluüchttinge.
Stockholm, 2. Dez. Nach Mitteilungen
der bulgarischen Zeitung „Agrarul“ halren sich
die Dörsfer am Argesu in ein riesiges Füchtlegelager
verwandelt. Am 25. Nooc. befahl jedoch
der Stadtkommandant den Bukarest, mit
Nüsicht auf die Landcsvecteidigun), die Dörser
ron allen Flüchtlingen zu zaum:#. Das 2.
Pionierregiment erhielt den chrenrollen Auftlaug,
diese Räumungsarbeiten rozzunehmen.
e Flüchtlinge wurden in den Branistairi=Sumpf
zwischen Kalogareni und Ralatoaka
gejagt, wo der Hauplteil umlam. Nur wenigen
gelang es, auf der Landstraße forrzukemmen.
Die griechische Krife.
Vern, 2. Dez. „Corriere della Sera“ meldet
aus Athen: Ministerpräsident Lambroz gab
Kamuchen Zndbll
2 Hälinnen mit Jungen, 3 Junglere,
1 Rommler mit bazugebörigem
Stall zu ausehmöeem
Preik zu verkaufen. 8619
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— Ollerten unter S.
Erklärungen ab, mit der er die ablehnende
Haltung der griechischen Regierung befstätigte.
Die antiren zelistischen Blätter nehmen einstimun.
iq eine drohende Haltung ein und perlangen
Mite. tand. Mehrere Athener Regimei#tec mit
Kriegematerial sind nach dem Norden abnczodgen.
In der Lage scheint eine Wendung einzunicten.
Ger cchtweise ve. lantet, daß die Gebirgebat.
terien nach Thalkis, Nauplia, Kalämal#a uno
onderen Orten gebracht worden seien. In diesem
Falle erwarte man eine Ble 1### der griechischen
Häsen durch die Alliierten. „Daily
Telegraph“ erfährt aus Athen, daß Trauspoctschiffe
der Alliierten mit französischen Truppen
an den Landungsbrüden liegen.
Die Not in Pelte--. burg.
Verlin, 2. Dez. Der asie della Se
r“ jeilt aus Petersburg mit, dan dir kritisben
Lebensmittelverhältnisse in arsoir
szimmer gefährlicher werden. In der überfüliten
Lauptfladt herrscht eine furctoer: Wohnungznot.
Die Preise der Kleidertoffe seien auf den
Mindei#preis von 63 Franlen per M#geklliegen.
An Zündhölzern sehle es jost ganz,
doch kemen diese jetzt aus Japan mit zahtreichen
anderen Artikeln. Man okant einen großen Teil
der Arbeiterbevölkerung nach innen ubzus hieben.
Vernundete italienisch: Henräke
Lugano, 2. Dez. Während der Schlacht,
von Monastir fiel eine Granate in eine italienische
Generalstabsgruppe, worurch der Ovderkommandierende,
General Petili, ein weiterer
Ceneral, sowie ein Stabsoffiter leicht rerwundet
wurden.
In Afghanistan.
Köln, 1. Dez. Nach einer Meldung aus !
Amsterdam hat der Sekretär für Indien in der
Sitzung des Unterhauses auf eine Anfrage Ertlärungen
über die Entsendung einer deutschen .
Mission nach Afghanistan abgegeben. Wie die
„Kölnische Zeitung“ erfährt, ist tatsächlich Legationssekretär
Dr. Otto von Hentig im Frühiahr
1915 beauftragt worden, sich nach Asghanistan
zu begeben, um dem Emir von Asghamistan
freundschaftliche Grüße der deutschen Regierung
zu überbringen. In Begleitung eines deutschen
Offiziers ist es Herrn von Hentig gelungen,
über die Türkei und Persien nach Afghanistan
zu gelangen und die russischen und englischen
Truppen, die den Auftrag hatten, die perlischafghanische
Grenze abzuschlieben, erfolgreich
zu umgehen. Auf Wegen, die vor ihm tein
Europäer betreten hat, ist Herr von Hentig
durch die große Salzwüste im Osten Persiens
über die afghanische Grenze marschiert, ohne daß
es dem Feinde gelingen konnte, ihn und seinen
lapferen Begleiter abzufangen. Won der aschanischen
Regierung wurde Herr von Hentig und
sein Begleiter freundschaftlich aufgenommen u.
als Gäste des Emirs behandelt, der ihnen in
der Nähe von Kabul ein Landschloß als
Wohnsitz zur Verfügung stellte.
Wetterbericht für Sonmtag, den
Keine wesentliche Aenderung.
3. Dezember.
Schreiner
finden dauernde Veschäftigung. sen
Näh. En.
alieiners“
u 8 gaue Weung
W —— 11, Nächus.
...—8..—-..—.——.
Cb###ind und Binderberl.
J##das eine Kartengeschichte jetzt!
Denkt manches der lieben Kleinen
Und möchte, wenn es ane Chriftkind denit,
Am liebflen gleich herzlich weinen.
Ob's Chiistkind wothl auch solche Karten braucht,
Wenn's in die Stadt kommt einzukaufen?
Ob's auch wohl tagelang muß dabei
Sich abmührn ehrlich und laufen?
Doch Kinderglaub unbesiegbar ist;
Er denkt und läßt nicht mit sich ftreiten:
Dem hriflkind doch alles möglich ist,
Selbit in den teuersten zeiten.
So tröflet auch manches Hortkind sich,
(bleid, kann es froh wieder lachen:
Ill schper auch was zu belommen jezzt,
Das Cheifllind, ich weiß es, wird's machen.
An Cuänun, ihr edlen Gönner all,
Mt v * er Bitlt ich mich wende,
Daß jedes krotz mancderlei Schwierigkeit
Sein Scherflein doch wieder spende.
Dem Chriftlind zulieb, das einstens so arm
Und dürfltig im Stalle gelegen,
Seid milde! Gern schenkt's dann auch Euch
Den berrlichsten Weihnachtssegen.
Rosenheim im Advent 1916.
" Stadtpfarrer Geßl.
Aus dem Gerichtssaale
Prozeß Coßmann Vasen:in.
Tunchen. 30. Nov. Ein polit'scher Beleid.
hungeprozeß, vessen letzte Ursachen auf den
viel erörterten Streit Um die rucksichtslose Jüh.
rung des Unterseebootsleieges zuruckgeht, bebait-ale
heute das Schöffengericht München.
Cirngenste . der Klage war der Brief des Projeins
18
der Anet in Nr. 491 de: „Berliner Lotalrom
25. September 1916. worin
rem Peger u. a. der Vormurf der Luge und
de grrben Vertrauensbruckhes, begangen durch
die
des über innerpolitische Dinge am 21. Juli
gemadt murde. Der Vorsitzende richtete an die
Vartien den Appell, bei der ganzen Verhandlung
das große aterländische Imereise: nicht
n Vergessen. Der Hauptzeuge Heuß erllärte mit
Bestmmntheit. daß Valentin seinerzeit bei dem
Gespräck: mit Coßmann gesagt habe, das
Ausnärtige Amt habe durch Diebstahl im Ma.
rincamt * rnelln lönnen. daß die Tahl der rersenkten
Frachtbrote zu hoch iei-. Biecht-anvaalt
Dr. von Panmwitz stellte zum Schluf nochmals
sest, daß zuischen dem Briefe Coßmangs
an Tirpitz und dem Briefe des roßadmirals
an den Reichslanzler kline Uebereinsiimmung
bestehe. Schließlich wurde folgendec kurz gesaßter
Vergleich angeneimmen: Pros. Valentin
nimmt sämilicc beleidige nde Ausorucke gegen
Prof. Coßmann als unbegründet zurud und
uilernimmt sämtliche Kosten. Klage und Straf.
antrag murden darauf zulückgejogen.
Schwer bestrafter Diebstahl.
münchen. 1. Dez. Die Büglerin Katharina
Kögler von Hainzbach, die am 6. November ir.
einer Wirtschaft im Tal einem Bauern aus der
Gegend von Rosenheim die Brieftasche mit Mk.
4000 Inhalt entwendete, wurde von der Straf.
lammer als vorbestraft zu 4 Jahren Zuchthaus
und 10 Jahren Ehrenrechtsverlust verurleilt.
Bon dem Geld batte die Kögler 300 M!
verausgabt.
Valentin an Professor Loßmann uno
Peröffentlickung des bekannten Gesprä-;
— xo
r!s—Nee
München, Dez. Die Kellnerin Therese
Jeiler von Mn zuletzt m Movsburg, verlagie
einen ledigen Beam#n in Fceising auf
Anerlennung der Vaterschast und Bezahlung
von Unterhaltsbeiträgen fur ihr am 19. März
616 außerehelich geborenes Kind. Die Klage
wurde abgewiesen, doch zahite der Beane Ihr
freiwiltig 300 Mark. Späler trat die Zeiler
mit neuen Forderungen an ihn heran; damit
abgewieĩen, beschimpfte sie ihn öffentlich. Um
Ruhe zu bekommen, gab ihr der Beamte monatliche
Unterstützungen ####n zuketzt 100 Mark.
in: g#nzen 11570) Mark. Döenungeachtet senzte
sie imm mit Drohungen sortnährend zu. Enurde
wegen Nötigung zu? Wochen Gesöngmi
rerutteilt.
Eine Vergiftungsgeschichte.
Augsburg, 1. Dez. Emt Vergiftungs. Aj ·
faäre erregte le#ten Sommer im miittleren All.
cäu grotzes Aufsehen. Der Orlonom u. Muhllesiter
Joseph Uebelhör von der Moosmühle
lei Wilpoldsried, damals im Neu,-Ulm beim
Mililär, und die in der Mühle bedienstete
Ama Wagner aus Egenho#sen wurden Ende
Juli rerhaftet unter dem „wringenden Verradtt,
es zweimal versucht u habe## die Chesran
des Üebeltör mittels fn cus der Welt
zu schoften. Wie die Ankiatz annahm, unterbielt
der Müller mit der Magd longe Zeit
ein Liebesrerhältnis, das zicht ohn: Folgen
geblieben war. Um die Frau zu beseitigen, soll
tlebelhör beim Bürgermeiseramt einen Giftschein
erschlichen und sich damit in einer
Kemptner Apothbele Gift gehort haben, odas
auf seine Veranlassung di## Waqner der Frau
unters Essen mischte. Das Verbrechen delang
nicht, Geruch und Geschmadchredten die Frau
ab. Ebenso erfalglos wat ein Veriuch des
Eistausatzes zum Bier. Beide Angceltagten, die
vor dem Schwurgericht anfan Is leugneten, waren
schließlich geständig, und versuchten bloß.
sich gegenseitig die größere Schu.d zu überbürden.
Von den Geschworenen wurden sie, nich:
nie die Anklage lautete, wegen versuchten
Mordes, sondern nur rcg####ischaftlichen
Toishlagerersuckes sckultig gesprochen unter
Versagung von mildernden Umständen. Uebel,
lõt v urde zur Zuchthausstafe von 5 Jahren
und Anna Wagner zu 4 Zahren Zuchthauz.
ferner beide zu 5 Jatren Ehrenrechtsrerlust
rerurteilt.
Ansil und Neater.
Standmusik am Mar.Jose 5. Plastz.
Sonntag, den 3. Dezemder 11 —12 Uprx.
1. „Die Freundschaftsflagge Marsch v. Blon.
2 Ourertürc zu „Ein Morzn, ein Mittag, ein
Abend in Wien“ ron #ppe.
„Abendlauten“, Charakterstäck ron Eilenberg.
„Stabat Mater“ von Nol#ni.
„Einzug in die Heimat“, Marsch von Saür
ticker.
Kofenheimer Lichtpiellheaker.
Lichispiele-Helio :. Am Botel „Deutsler
Kaiser“ gelangt molrsen Sonntag, daire
Lebensdrama, „Geopfat“ In 1 Akten zur
Vorführung. Diesee roßami ge Filmonk, bei
rem nur erütklassige schaspieleriiche Kräfte
milu irken und eine Uöch'ispannende Dandlung
z? 1 Uniang bis Ende; *- land bis jent allerotto
Aroßen Beifall. „Die N#a in Nöten“, ein
renendes Lußispiel in 3 Akleh, jo##e der neueste
Kriegswockenberickt und bem Brogramme bei.
gerecben.
G□ K 2
Verschielenes
Wasserdichte
Scubsohlen
ces Prekleder find wieder
-«- m
statilindenden
K##nographle- und
lcht Siell,
Jecherwelt
——————— Nuladuns.
———— e 16.
8608
Prot. Frauenverein
3 Uhr im wot.
ergebt hiemit an die verehrlehen
Mitglieder froeundliche
Rosenheim, 1. Dez. 1916.
DER
Prot. frauenverein
Wohnnnag "n0 1 w. auch ?2 #eten, Rosenheim. Rosenheim.
in Nähe der Hahn, mit elnem Kicht e Eingang Zu der am Montag, deon] Um Dübis Spenden n#r dies-N
— . r½ 4. Dezember cr., nachliunn Jäbrigen
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