Full text : Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1908. (74)

Herr  (Name  des  Kandidaten)  hat  die  Prüfung  für  das  Lehramt  an
höheren  Schulen  *  bestanden,  und  zwar  ist  ihm  nach  dem  gesamten  Ergebnis  der  schriftlichen
  und  mündlichen  Prüfung  das  Zeugnis

(Genügend,  Gut  oder  Mit  Auszeichnung  ..  bestanden
zuerkannt  worden;  er  besitzt  die  Lehrbefähigung  in  (Angabe  der  Lehrfächrr)  ...
für  die  erste  Stufe  und  in  (Angabe  der  Lehrfächrr)t  für  die  zweite  Stufe.
Die  Lehrprobe  hater  abgelegt.  In  den  einzelnen  Fächern

erhielt  er  folgende  Zensuren
Bezüglich  der  Meldung  zur  Ableistung  des  Probejahres  wird  auf  die  Prüfungsordnung
  für  das  höhere  Schulamt  b0v  19  berwiesen.

Leipzig,  den  ken  19
Königliche  Wissenschaftliche  Prüfungskommission.
(Siegel.)

(Unterschriften  des  Vorsitzenden  der  Kommission  und  der  Mitglieder  des  betreffenden
Prüfungsausschusses.)

 

Ist  die  Prüfung  nicht  bestanden,  so  ist  der  vorstehende  Vordruck  von  '  an  nach  Maßgabe
  von  §  36,  abzuändern,  zB.  nicht  bestanden  und  muß,  wenn  er  sich
ihr  nochmals  unterziehen  will,  die  gesamte  Prüfung  wiederholen.  Diese  Wiederholungsprüfung
  ist  in  längstens  zwei  Jahren  abzulegen  (die  Meldung  dazu  darf  aber  nicht  vor

demdten  19  erfolgen)  oder

nicht  bestanden.  Er  hat  zwarin  den  Anforderungen
genügt,  auch  die  Lehrbefähigung  in  (Angabe  der  Lehrfächer  und  der  in  ihnen  erlangten
Stufen)n  dargetan,  muß  sich  abrin  einer  Ergänzungsprüfung

  unterziehen,  welche  in  längstens  zwei  Jahren  abzulegen  ist.

Ist  die  Prüfung  einer  nicht  bestandenen  gleichgesetzt  worden,  so  sind  nach  Maßgabe
von  §  36,3  noch  weitere  Angaben  erforderlich,  von  denen  es  abhängt,  wie  weit  der  Vordruck
  benutzt  werden  kann.

Für  die  Zeugnisse  über  eine  Wiederholungs=  oder  Ergänzungsprüfung  wird  empfohlen,
nach  Angabe  des  Personenstandes  etwa  fortzufahren: