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besonders guten, brüderlichen Verhältnis zwischen den „englischen“ und ameri—
kanischen“ Juden, Freimaurern und „Finanzmagnaten“. Das Schwergewicht
der Abmachungen von Regierung zu Regierung tritt dagegen an politischer
Bedeutung zurück.
Nach Kriegsbeginn, bevor das „Wunder an der Marne“ verwirklicht war,
hatten Vertreter Br. Wilsons Anfang September 1914 die Entente sehr ein—
dringlich zum Ausharren ermutigt.
Dann hatte mit Br. Wilsons Zustimmung der Bne Briß-Br. Baruch schon
frühzeitig mit den Kriegsvorbereitungen in den Vereinigten Staaten begonnen.
Mit Zustimmung Br. Wilsons gingen immer erneute Schiffsladungen Munition
nach England und Frankreich. Die Deutsche Regierung hatte sich nicht gescheut,
diese Munitionslieferungen sogar noch zu fördern, indem sie z. B. erhebliche
Wolframstahlmengen, die in Buenos Aires als Deutscher Besitz lagerten, mittelbar
in die Hand der Vereinigten Staaten spielte.“)
Aehnlich war es mit der Ausnützung großer Kupfervorkommen an der nordchilenischen
Küste.“*) - ·
Es fehlt hier an Raum, auf das Spiel zurück zu kommen, das Brr. in den
Vereinigten Staaten unter Br. Wilsons Führung und Brr. in Deutschland unter
Br. von Bethmann-Hollwegs Führung unter hervorstechender Beteiligung Br.
Gerards, Botschafters der Vereinigten Staaten in Berlin, über die Haltung
Amerikas den kriegführenden Mächten gegenüber und über die Führung des
U-Boot-Krieges mit dem Deutschen Volke trieben.
Es war ein Widersinn sondergleichen, daß in Rücksicht auf Br. Wilson das
Deutsche Volk, das gegen eine ungeheure Uebermacht kämpfte und dabei unter
der feindlichen Blockade schwer litt, einen wertvollen Teil seiner Streitkräfte
überhaupt nicht in den Kampf einsetzte, um dadurch wenigstens die Ueberlegenheit
des Feindes zu mindern und ihn durch die Erschwernis der Zufuhr in eine ähn—
liche ernste Versorgungslage zu bringen, wie sie Deutschland durch die völker—
rechtswidrige Blockade durchlebte. So drang ich denn auf den Einsatz der
U-Boote in den uneingeschränkten U-Boot-Krieg am 1. Februar 1917. Widerwillig
gab Br. Bethmann nach. Aber er zog nicht die Folgerung, seinen Abschied
zu erbitten. Er war für die Politik der „.unsichtbaren Väter“ und der Freimaurer
unersetzbar. Wußten sie doch zu genau, daß, solange er Reichskanzler
war, der Kampfwille des Deutschen Volkes gehemmt würde. Br. Wilson kam
mit einer erlogenen Friedensaussicht Br. von Bethmann-Hollweg zu Hilfe, und
dies noch in den letzten Tagen des Januar 1917. Aber das nutzte nichts. Der uneingeschränkte
U-Boot-Krieg kam am 1. 2. 1917. Br. Bethmann-Hollweg enttäuschte
jetzt wieder nicht, er hemmte durch eine militärisch unmögliche Berücksichtigung
neutraler Wünsche, die Wirkung der U-Boote, nachdem er die neutralen
Staaten hatten wissen lassen, daß er Gegner des U-Boot-Krieges sei.
*) Die Besitzer dieser Wolframstahlmengen wollten dieses Metall für die Nachkriegszeit
dem Deutschen Reich erhalten und ließen durch den Gesandten in Argentinien.
das Auswärtige Amt um Vorschußzahlung bitten, um ihren dringendsten Verpflichtungen
nachkommen zu können. Die Deutsche Regierung lehnte ab.
**) Die hier beschäftigten Deutschen, die zunächst geglaubt hatten, sie arbeiteten für eine
Deutsche Gesellschaft, erkannten, daß sie für Nordamerika arbeiteten und weigerten sich, die
Arbeit weiter zu tun. Auf eine Anfrage in Berlin, erhielten sie den Bescheid, sie sollten ruhig
arbeiten. Es ist bemerkenswert, daß die Maschinen, die zur Erschließung des Erzvorkommens
nötig und in Deutschland hergestellt waren, auf einen holländischen Dampfer verladen wurden,
der die Blockadelinie ganz unangefochten durchfuhr.