Full text : Militär-Handlexikon.

Pferdekrankheiten.

führen  sie  verschiedene  Namen.  Besonders

anzufüh  von  ibnen  zuerst  dor
Sehnenklapp,  oino  Entzünd  nd  Anschwellung
  der  Bongeschnen  an  der  hinse.

  Der  Schnonund

  erfordert  in  allen  Fällen  eino  besonders
  sorgsamo  und  g  wirkendo  Dehandlung,
  da  Rückfällo  sonst  schr  hänfig
reten.  Dio  Hasenhacke  ist  cine  Entder

  Sehnen  an  der  hinteren  Fläche

C)  ve  en  w
Schönheitsfehler  Bi.  Nicht  zu  verwechseln
it  dieser  ist  einmal  die  Piepharke,  eine

pitze  des  Sprunggelenke.  entsteht
  durch  Quotschung  mittels  Stoss  oder

Schlag  oder  durch  übermässige  Anstrengung
  der  Sehnen,  ist  aber  keine  Schnonentzündung,
  sondern  ein  mit  Entzündung

verbundener  Iympherguss  I  nterne
  on  Die  Piepbacko  kann  nicht
gänzlich  on  werden,  es  verbleibt  vielebrauch

  nicht  beointrächtigt,  Ferner  das

Rehbein,  welches  ebenfalle  ecinon  Sitz  am

Sprunggelenk  hat  Yeaoch  an  der  Inneren
aussen  neben  der  Schne.

ist  eine  Knochenauftrelbung  des  äusseren

Griffelbeines.  Die  weiche  Hasenhacke  endlich

  let  ebenfalls  keine  Sehnenentzündung,

sondern  ceino  Galle  (se.  unten),  welche
weicher  und  moelatene  grösser  w  d
H  ©  Ist,  sich  such  höher  hinauf
1  3  Gelenkentzü  ung,  .
entlich  die  chronische,  schleichenda,  kommt
den  l  n  der  Pferdo  verhältnissmässig
  fig  vor.  Dieselbe  fet  mit
keiner  Geschwulst  und  nur  geringer  Wärm
verbunden,  so  d  ele  häufig  kaum  als
Entzü  g  orkennen  Ist.  Sie  ergreift

ungen  di
und  zu  Knochenauftreibungen.  „unter  den
Gelenkentzündungen  sind  die  w

hlichen  Ausbildung

eine  Verwachsung
  der  beiden  Gelenke  stattgefunden  bat.
Nun  hört  zwar  das  Lahmen  auf,  aber  elno
gewisse  Steifhelt  des  Sprunggelenkes  bleibt

stets  zurück.  er  erst  Verlauf
der  itganz  allmählich  entwickelnde
Knocheneuswuchs  von  u

der  Knochen  ans  u.  steht  mit  den  kranken

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Gelenkflächen  selbst  und  daher  mit  dem
bohindorten  Gebrauche  des  Beines  In  koinem
bedingten  Zusammenhe:  eo  dass  also
dio  Grösse  des  Hnochenauswuchses  auf
das  Lebmen  von  keine:

gemeine  Ursscho

r,  schr  anstrengender  Arbeit,
Verstsuchungen.

lichkelt  nur  das  die  Entstehung  desselben
begünsligendo  8  acho  Sprunggelenk  vererbt
  werden  ka  Weniger  häufig  als  der

atlı  ist  cino  Ihm  gleiche  Entzündung  des
Rronengsienken,  Schaale  o
init  ibr  ein  me!
tender
welchor  entweder  an  eine
Seiten  des  Eronengolenks  entsteht,  oder

path,  h

lose  Geachwulst,  ähnlich  einer  Galle,  jedoch
der  Schenkelbiutader  (Schraukader)
ausgehend,  verureacht

Lahmgehen  und  ist  nur  cin  Schönheitsehler.
  )  Teberbeine  sind  ongeschwälete,
  Neubiläungen  von  Knochengowebe
  ce  Schlenbeine,
  Diejenigen  Ueberbeine,  welche  am
Sebienbein  und  an  den  Qriffelbeinen  weit

Stoss  od

Quetsch
mit  Anschwellungen  und
verbunden.  Zu  ib!  gehören  zuerst  die
Druckschäden  ’

derselben  verbundenen  Fouchtigkeltsergues

rvorgerufen.  tstandene,  selbet
durchgeschundene,  offene  en
eind  küblonde  Auıetol,  womöglich
nd  Vermeidung  jeden  fer-Veraltete

Druckschäden  fordern  elno  sorgsamere  Be-