Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1907. (41)

de  Tun  des  documents  mentionncés
dans  Tarticle  9,  pourvu  que  le  fait,
servant  de  base  à  Textradition,  soit
compris  dans  la  présente  convention
et  ne  rentre  pas  dans  les  prévisions
des  articles  4  et  6.

Les  frais  de  transit  seront  à  la
charge  du  pays  requérant.

Article  15.

Lorsdue,  dans  la  poursuite  Tune
allaire  Pénale  non  politidue,  Taudition
de  pelssonnes  se  trouvant  dans  lTun
des  deux  pays,  ou  tout  autre  acte
Tinstruction  seront  jugés  necessaires,
une  commission  rogatoire,  accom-Paguée
  d’'une  traduction  authentique
dans  la  langue  du  payg's  requis,  sera
adressce  à  cet  effet,  par  la  voie
diplomatiduc,  et  il  y  sera  donnd  suite
en  observant  les  lois  du  pays  dans
lequel  Taudition  ou  l’acte  T’instruction
devra  avoir  lieu.

Toutelois,  les  commissions  rogatoires
  tendant  à  faire  opérer  soit  une
visite  domiciliaire,  soit  la  saisie  du
corbs  du  dlit  ou  de  pieces  à  conviction,
  ne  pourront  etre  exécutées
duc  pour  un  des  faits  énumérés  à
Tarticle  2  et  sons  la  réservre  exprimde
au  dernier  paragraphe  de  T’article  11
i-dessus.

Les  Gouvernements  respectifs  renoncent
  au  remboursement  des  krais
rSsultant  de  Texecution  des  commissions
  rogatoires  en  matieère  pénale,
méme  dans  le  cas  ou  il  Fagirait
d’xpertisc,  pourvu  toutefois  due
cette  expertise  n’ait  pas  entraind
plus  d'une  vacation.

--  554  --bewilligt

  werden,  sofern  die  der  Durchlieferung
  zu  Grunde  liegende  Handlung
in  diesem  Vertrage  vorgesehen  ist  und
nicht  unter  die  Bestimmungen  der
Artikel  4  und  6  fällt.

Die  Durchlieferungskosten  fallen  dem
ersuchenden  Staate  zur  Last.

Artikel  15.

Wenn  im  Verlauf  eines  nicht  politischen
  Strafverfahrens  die  Vernehmung
  von  Personen,  die  sich  in  einem
der  beiden  Länder  aufhalten,  oder  irgend
eine  andere  Untersuchungshandlung  für
notwendig  erachtet  werden  sollte,  so  soll
zu  diesem  Zwecke  ein  Ersuchungsschreiben
nebst  beglaubigter  Übersetzung  in  der
Sprache  des  ersuchten  Landes  auf  diplomatischem
  Wege  übersandt  und  ihm  nach
Maßgabe  der  Gesetzgebung  des  Landes,
wo  der  Zeuge  vernommen  oder  die
Untersuchungshandlung  vorgenommen
werden  soll,  Folge  gegeben  werden.

Indes  sollen  die  Ersuchungsschreiben,
die  auf  Vornahme  einer  Haussuchung
oder  einer  Beschlagnahme  des  Gegenstandes
  der  strafbaren  Handlung  oder
von  Überführungsstücken  abzielen,  nur
wegen  einer  der  im  Artikel  2  aufgeführten
Straftaten  und  unter  dem  im  letzten  Absatze
  des  obigen  Artikel  11  zum  Ausdrucke
gebrachten  Vorbehalt  erledigt  werden.

Die  beiden  Regierungen  verzichten  auf
Erstattung  der  ihnen  durch  die  Erledigung
von  Ersuchungsschreiben  in  Strafsachen
erwachsenden  Kosten,  selbst  wenn  es  sich
um  eine  Begutachtung  handelt,  sofern
nur  diese  Begutachtung  nicht  mehr  als
einen  Termin  erforderlich  gemacht  hat.