Aummer 101
was uns den Wellstirden bringen kann, aber wescher
Bo wird dieser Friede sein! Ein Hungerfrieden,
# Err froh sein können, wenn wir unser schwarzes
bei#ss- Brot noch haben. Wir stehen mitten in der
Westhungersnot, und die größte Vorsicht ist notwendig,
damtt wir uns die Not vom Leibe Halten.
Auslaud.
Der neue Präsident von Portugal.
* Lissabon, 29. 4. (Reuter.) Sidonio
Paes wurde in allgemeincr, dicelter Abstimmung
zum Präsidenten der Nepublik gewählt.
Foliäische Nundschan.
Strafantrag gegen ein weiteres
alldeutsches Heßblatt.
* Verlin, 29. 4. Wie die Norddeuische Allgemeine
Zeitung meldet, stlellte der Reichskanzler
gegen die „Alldeutschen Blätter“ wegen des Arrikels
„Jur Reinigung unseres öffentlichen Lebens“
in Nr. 17 v. 24. April Strafantrag.
Tie Wirtschaftsverhaudlungen mit
weiz.
Berlin, 29. 4. (Privattelegramm.) Die
Verhandlungen mit der Sch ;weiz über Erneuerung
des Wiirisoasteakkemmen nehmen ihren Fortgang.
Inzwischen itt bereits am 24. April eine
Einigung über die Versongung der Schwerz mittels
amerikanischer Schifse erzielt und unterzeichnet
worden. Diese Einigung hat jedoch nur unter
dem Vorbehalt Kraft, daß auch das Wirtschaftsabkommen
zu einer Verständigung führt.
Banerischer Landtag.
Regelung desmil itärischen Rente-,
Pension- und Hinterbliebenenfürsorgewesens.
In der Kammer der Argeordneten brachte der
Abg. Held Ztr. folgende Interpellation
ein: Ist der K. K.-Staatsregierung bekannt, daß
daß der gegenwärtige Stand unseresmilitärischen
Rente-, Pensions- und Hinterbliebenenfürsorgewesens
in keiner Weise den Anforderungen der
Zeit entspricht? Irt die
mült beim Bunderrat ungefänmt Schritte zu
tun, die geeignet sind, die Der Pen#Ue1
slände zu beseitigen? In der Begründung der
Interxellatien heiht e: „Unfer militärisches
Rente-Pensions- und Hinterb. ebenenfür. orgewe-
sen entspricht weder der g'genwärligen Zusam- "
mensetzung des Heeres noch den gegebenen wirtschaftlichen
Verhältuisten, noch den Grundsätzen
des modernen Nech: öek fahrens. Es keunt als
Mahstab nur den Dien#grad des Mannes,
nimmt aber keineriei Rücksicht auf die berufliche
und soziale Stellung desselben und die Folgen,
die sich daraus sür die Erhaltung der Familie
ergeben. Bei Bemesrung der Kiene werden
die Wirtsch äftsberhä.) imisie der Gegenwart und
der llächsten Zulunft ganz außer acht gelassen.
Weder die außerordentliche Vertruerung aller
Vebensmiltel und Bedarfsgegennände des läglichen
Lebens, voch, die geleigerten sieuerlichen.
Ansprüche des Stae ates, noch der gesunkene Kaufwert
des Geldes werden irgendmie H#erüclsichtigt.
Das Rechtsversahren endlich trägt ganz den
Stempel einer reralteten Neesrechung und bblieekratischer
Allmacht in sich. Die beeiligten Kreise
stehen dicsem Sustem vol onine n unbeholfen
und wehrlos gegenübe#, inebenere die Kriegerwilwen-
Fac#- und Jachiunige Vertretung ihrer
Ansprüche durch Dri#te wird nicht zugelassen.
Diese Uebelstände im Verfahren müssen im vierien
Kriegsjahre endlich beseitigt werden durch
Einführung der vollen Oefsfentlicht eit, durch
Schaffung eines geordneten Instanzenzugs ähnlich
den Einrichtungen der deutschen Arbeilerversicherungsgesetkgebung
und durch Zulassung sach-
re gierung im
rem AUmsange uns zu si.
K. Stoat sregierung ge-EIII
Am 1. Mai sind 25
Rosenheimer Aigrgen
lundiger Verlreter der Rechlsansprüche der P be
teiligten Personen.
Kurze Anfragen im bane ri hen
andtag.
In der Kammer der Abgeordneten sind neuerdings
vier kurze Aufragen eingebracht worden.
So wird in einer Anfrage des Abg. Grasberger
(.33.) auf die Verbitterung der Bevölkerung
durch die von Gendarmen vorgenommenen- achkontrollen
über die Vorräte bingem iesen und
die Negierung befragt, ob sie bereit ist, für die
kommende Versorgungs periode die Kommunalverbände
anzuweisen, daß bek kunflig. Bestandserhebungen
und Kontrollen einhe#itlich in jedem
Regierungobezirk vorgegangen, auf Grund ciner
genauen Ernteflächenerhebung und Ernteergebniofestsetzung
die Ablieserungsschulb nach Abzug
von Saatgut und Selbstversorgerquote festgesetzt
wird, diejenigen Erzeuger, welche Ihrer
Ablieserungspflich: nachgekommen sind, von jeder
Kontr besreit werden, und zum gesamten
Kontrolldienn an Stelle von Gendarmen Zioilvertrauensxersonen,
ctwa Kriegebeschädigte, aus
Kommunalverbandsmilteln ausgestellt werden?
Abg Osel (8.) wünscht Ausschluh
Düngerversorgung Bayerns. Seine
Aufrage lautet: Die Not an Kmitdünger in
Vanern ist be lannt. Sie ist größer als in anderen
Teilen des Reiches, obyohl Banern als sogenauntes
Agrarland andere Gediete des Neiches
mitversorgen soll. Was gedenkt die K. Staats-Interesse
der Vellbernährung zu
lun, um 1. Stüluo i n Palivünger in grohe-I.
2. bei der eschaffung
von Miien furr osphatdüngerfabrilen
und bei der Verarbeitung und Verteilung der
gewonnenen Düngerprodulte di: Interessen der
banerischen Landwirtschaft zu wahren.
Hof- uns Personalno##rich u#.
* München. den 29. April.
Stif telanonikus De. Mar Fastlinger
F. In der vergangenen Aach vertarb im
Schmabit iger Kcanlenhaus an einem # e z'eiden
in Aiter von 55 Jahren der Slittslancnüns von
St. Kajetan und er,dischöfliche liotgelar Se.
geborener Münchner. Al#
baccher Geschichtsforschcher und Schrif ett. eller
hat sich Gasilinger durd Tubllkationen und zahlreiche
Vorträge einen Namen in ganz Deutschland
gemacht.
2
Mnchener Nenigteiles
* München. 29. April.
Jahre Erster Bürgermeilster.
Jahre verflossen. seit Dr.
von Vorscht zum Erslen Bürgermeister von
München gewählt worden ist.
(GHaserplosion. Als geitern abend die 33
Jahre aite Handelsiehrerin Hedr#ig Lakovska
sich in ihre Woh: ung an der Landschaftsstraße
begab und dort ein Streichhoiz entzündele, ereignete
sich eine schwere Gaserplosion. Die Lastovsla
erlitt lebensgesährliche Brandwunden.
Selbstmord einer Geisteskranken.
Heuie früh 8 Uhr stürzte sich im Martinispital
eine 68 Jahre alte Pfründnerin in geistiger Störung
vom 2. Stockwerk in den Hofraum und war
sofort tot.
Bowerische Lachrichleu.
Ein baverisches Vetonschiff. Auf der
Werft-in Deggendors wird zur Feit ein Betonschiff
im Ar#ftrag der Reichsbehörden gebaut.
Das Gerüst: besteht aus Holz, die Zwischenräume
der Wandungen werden mit einer vier Zentimeter
starlen Cnonschicht ausgelleidet. Die Kosten be-25
egen der
fter 100 000 Mf. Der Bau
wird von der Firma Wanh und Freytag ausgeführt.
Sensrisches Oberlane.
Bad Aibling, 29. 4. Sitzung des verstärkten
Magistrats. Anwesend je ein Vertreter
der Gemeinde Mietraching und Bergharting.
Den vier definitiven Lehrern wird eine
monatliche Mietteuerungszulage von je 10 Mk.
genehmigt. Den Lehrern Perzlmayer u. Endter
wird auf Ansuchen für Schusaushiisen eine monatliche
Entschädigung von 25 Mark zugeslanden.
Das Recht auf Anspruch tritt erst ein,
wenn des Anahilfe über 3 Monate dauert. Eine
Aenderung des Gehaltsstatuts wurde abgelehnt.
Das Gehalt des Schulhausmeisters Nott wird
auf 1200 Mk. pro Jahr und dessen pensionsfähiger
Wohnungsanschlag auf 300 Mk. erhöht.
Bas Aibling, 29. 3. Silberhochzeit.
Herr Josef Knabl, k. Posthalter und Spediteur
dahier, erster Vorstand des Gemeindekollegiums,
seiert am Domnerstag den 2. Mai mit seiner
Gemahlin Auguste, geb. Hirsch, im trauten Familiculreise
das Fest der silbernen Lochzeit. Unsere
besten Glückwünsche!
Marktl. 29. q. Unglückefall. Als Donnerslag
abends 7 Uhr mehrere Stredenarbeiler
nach Beendigung der Arbeit auf einem Arbeitswagen
. Hause fuhren. fiel der 66 jährige
Bahnarbeiter J. Schreiner von hier insolge eines
piötzlich erlitlenen Schlaganfallo vom Wagen
auf das Geleise, sodaß die PNäder über den Körper
des allen Mannes hinweggingen. Schreiner
trug Verletzun gen am Räcken davon, ein Fu##ß# ist
gelähmt. Der Verunglückte wurde ins slädiische
Kranlenhaus nach Allölling verbracht. Sein
Qustand ist zrar ernt, jedock nicht hoffnungsles.
Marktl. 29. 4. JIn den Schloßweiher
zu Arustors stürzten unvorsichtiger Weise drei
Knaben. Iwei wurden nicht ohne Aultrengung
dem vofsen Element entrifsen, der dritte konnle
jedoch erm nach 10 Minnuten geborgen werden.
Aber alle Versuche der in großer Amahl herbeigecilten
Ortsbewohner, den Bewuhllosen dem
Leben wieder zugewinnen, scheilerten. Zuletzt wolllen
ihn die „Praltsichen Leute auch noch
auf den Ko s stellen. ⁊ Dies Pemerkte der eben auf
einem Spaziergange begrüsene 17 jähr. Bäckergehilse
Wendelin Holzuer. Nasch entschlossen
machte er die Anwendung, die er in der Schn e
gelernt hat!e (ünitliche Atmung usw.). Seine
Bemühungen waren von Ersolg gelrönt.
Altenmarkt, 29. Messerstecherei.
Bei einer gestern stattgefundenen Rauserei zwischen
Kriegsgesangenen u. deutschen Zinvilisten
wurde der 37jährige Justin Courlet aus Palaufen
sich auf ungef
ris mit einem Messer derart in den Unterleibe
gestochen, daß die Gedärme heraustraten. Der
Verletzte, der kaun mit dem Leben davonkommen
dürfte, wurde in das Traunsteiner Kranlenhaus
verbracht.
Cofainacheichlen.
Rosenheim, 30. April.
Auszcichn ungen im Fel de. Bieeseldwebel
u. Off.-Asp. Heinrich Hofmann, Sohn der
Frau Amna Hofmam, Spenglermeisterswitmwe,
wurde (für verdienstvolle Tat i. d. Vogesen) mit
dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet. 69.
Preiß, Gärtner in der StadlgärtnereisRosenheim,
Sohn des Salinarbeilers Benno Prelß, wurde
mit dem Eisernen Kr. 2. Kl. ausgezeichnet. Das
Verdienstkrenz m. Krone und Schwertern hat
er bereits früher erhalten. — 5 em Jäger Karl
Sachse vom 1. Jägerbatl., Söhn des Buchbindermeisters
Sach bse von hier, wurde das Militär-“
mittwoch, I. Mai 1918
Sachse lämpfte in Serbien u. wurde bei den schweren
Kämpfen vor Verdun leicht verwundet. In
der Folge war er an den Kämpfen um die Combreshöhe
beteiligt. In Rumänien mach'e er F sa.
den Donauübergang, mit und wurde schwer verwundet.
Nachdem der wackere Kämpfer? Monate
im Lazarette gebracht hat, wurde er nunmehr
wieder seinem Truppenteil zugeteilt. Der Pionier
blei einer Betriebs- Komp., Engelbert Manzinger,
seit Kriegsbeginn im Felde und J. Jtl. in einem
Lazarett, wurde milt dem Eisernen Kreuz 2. Kl.
ausgczeichnet.
Den Heldentod fürs Vöterland slarbunach
vierter schwerer Verwundung am 3. April in
einem Feldlazareit im 28. Lebensjahr der Gefsr.
Georg Abbichler, Hausleritzerssohn von Geh#--ring,
Inh. des Eis. Kreuzes 2. Kl. und des Mililär-Verdienstireuzes
3. Kl. mit Schwerlern-Ker
Tafsere begann im Jahre 1912 keim 4.
bayer. Juf. Reg. seine lereils sech zjährige Diensi-Feit
und sland 42 Monate an der Welfront.
Vesörderung. Der Unterosfizier Josepy
Weindler, Fernsprecher in einem Inf.-Regt.,
wurde zum Sergeanten besördert. Seit Kriegsbeginn
uUn Felde stehend, wurden ihm bisher das
Eiserne Kreuz 2. Klasse, das Militärverd#-—##=kreuz
mit Schwertern und die hessische Silberne
Tapserkeilsmedaille verliehen. Joses Weindler
ist ein Schwiegersohn des Salinarbeiters Josef
Aigner
Verwundet“. Wie wir erfahren, ist Herr
Obrrleutnant Hans Seuft bei den jüngsten
Kämpfen im Weilen. durch zwei Granatsplitter
am rechten Oberschenlel vermundet worden und
liegt z. (#t. in einem Lazarct! in München. #rreit#
1916 vor Verdun und 1917 in Rumänien verwundel,
hat ilIn das seindliche Geschoß zum
dritlenmale erreicht, aber Gott sei Dan auch
diesesmal nicht gefährli ch verleht. Wir wünschen
baldlge Genefung!
Wohltätigkeitsaufsührungen im
Voltsthealer. Am kommenden Samstag
und Sonntag wird sich das Volkstheater abermals
in den Dienst der Wohltätigkeit stellen
Die Anssührungen des unverwüstlicken Aenerr-Försterschen
Schauspiels „Alt-Heidelberg“
werden zu Gunsten der vaperischen Soldatenheime
slattsinden, denn ein Teil des Reinerträgnises
wird diesern Zwcke zugeführt.
„Ait- Heidelberg“ wird hier in sorgsamer Neueinstudierung
in Szene gehen. Die tragende
Partie des Karl-Heinrich spielt Heir Hans
Roderich, ein ehemaliger Schüler von Hofrat
Sturr-München, während die Käthie von Fräulein
Mini Bach dargestellt werden wird. Die
drei Aufführungen verdienen daher die Beach
tung unseres Rosenheimer theaterliebenden Publilmns.
Bei der leyhten Aufführung von „Alt-Heidelberg“
vor 6 Jahren eirang das Vollstheater
einen unbestrittenen Erfolg.
Frauenbund Hausfrauenabteilung.
Freitag abends fanden sich die Mitglieder
zu einem Vortrag über ein wichtlges.
hauswirtschaftl. Thema zusammen: „Unsere aäsche
im Kriege“, wobel viele behersgenswerte
Winle und Natschläge gegeben wurden. ImB zweilen
Teil wies die Nednerin die Hausfrauen auf
die „eir- ihcimischen Wildgemüle“ bin, die jetzi
auf Wiese und Feld gesammelt werden lönnen
und in dieser gemüsearmen Zei# für die Klüche
willklommenen Beitrag liesern.
Minisler von Brettreichs Dank für
die Kriegsanlet he-Werbearbeit. Amtlich
uird folgen ide Danllundgebung des; Ministers
des Innern Dr. von Bretktreich an die K. Regierungen,
und die Distrikloverwaltungsbehör--den
bekannt gegeben: „Nach den Berichten aus
allen Teiten des Landes sind die Zeichnungen auf
die achte Kriegsanleihe außerordentlich günstig
verlausen. An dem glänzenden Heimaksfieg, den
die Kuime von Saluxu.
81)
Nach einer Weile sagte er:
„Nur eines schmerzt büch im Uebermaße der
Wonne, dich zu besitzen wie lonntest, du an
diesem Komplotte gegen mich teilnehmen?“
„Bis vor einer Stunde haite ich noch keine
Ahnung von diesem Ueberfall, und als ich ihn
aasuhr, da hatte ich nur den einen Gedanken,
bei dir zu sein, damit kein Unheil üüber dich
komme.“
„Du warst also in die Pläne deines Vaters
nicht eingeweiht?“
Sie lächelte schelmisch.
Du halt mir viel Sorgen beteitet,
böser Eeliebter Woczu das jeßzt, da du mein,
da du unser bist?. Ich erzähle dir ülles
ein andermal . . . Ich vili jetzt an nichts anderes,
als an unsere Liede denlen
„Noch eines ..anntest dut mich, als wir uns
im 8* nach München zum ersten Male traen?
„Ja .. . und nein .. . mein Vater hatte mir
ein Bild von dir gezeigt . aber ich fand
dich viel schöner ais dein Bild.
1# fuhrst also damals auf öchelb deines
. mit einem Auftrage?
ni-z . es war mir furchtbor schwer ge-—
aber ich mußte.
* solltest mich wer- lernen?“
„Und dir gefallen ... dich vetliebt in mich
zu machen
Kor## .
uns dem Lande der grenei bou Luls rnpeler.
„Auf Besehler
„JaB deiner „Ersindung wigen . . .“
dam
(Grun # c dreht sich ja schon lange darum
. . . Ich sollle alles Mögliche von dir zu
aber als ich mit dir war,
erfahren suchen
. die Liebe war über
hatte ich alles vergessen
mich gekommen
„Ist venn dein Vater so reich“
„Mein Vater? Nein ... Aber die Regierung
scheut leine Aäus gaben wenn es sich um etwas
Wichtiges handelt.
„Die Negierung? Dein Vater handelt also
im Auftrage der Regierung?“
„Du Närrchen, was hast du denn sonst geglaubt?
Mein Vater ist ja Präsident des berühmten
Bundes vom s#warzen Salamander
und Leiler des ganzen Kunds afterdienstes. «
Balmer zuckte mit leiner Wimper Er
hielt die Geliebte fest im Arm. ein scherzendes
Lächeln umspielte seinen Mund .. und zärtlich
sah er ihr in die Augen.
„Und wer sind die Leute, deemit ihm sind?2
„Du wirst mich nicht verraten?“
„Weshalb? Sind wir nicht eins““
„Ja, Geliebter, wir sind nur eins, Gott sei
DTank, und es kann kein Geheimnis mehr zwischen
uns geben. Diese Leute sind verkleidete
ssiziere.“
„ẽi in das bate, man ihnen nicht angesehen
.. d Moc. Gre
„Vor 1 mußt 8 50%% „ in Acht nehmen.
das ist ein böser Mensch, der zu allem fähig
verdienstkreuz 3. Kl. mit Schwertern verliehen.
ist ... er ist der Chef des englischen Sypofsice
„Siel da .. das ist höchst amisant
Dam bist du ja auch so eine Art Spionin? ?“
esen ... aber jetzt nur noch, um die (Geleiwisse
deines Herzens zu erspähen!“
Joseph polterte ins Laboratar: ume, von mehreren
Männern begleitet. Sein K epf war hochrot
und seine Brust arbeilete wie ein Vlasebalg.
„Herr Professor,“ slolterte er. es geht nicht
... ich kann die Knöpf nicht finden.
„Du bist ungeschickter, als ich dachte,“ sagte
er freundlich „Hol“ zasch die Risten, die im
Lhuppen draußen stehen.
oseph ging.
Lam wandte er sich zu Liwia=„Du
keunst ja alle Taster.
„Moöchiest du nicht selbst.“. %%
„Nein, seit ich weiß, wer die Herren sind,
möchte ich mit ihnen so wenig als möplich in
Berührung kommen .. Oeffue ihnen die Türen
.. . und sei bald wieder bei mir.
Als sich Valmer allein sah, ging mit ihm
eine grohe Veränderung vor. Ein surchtbarer
Ernst lagerte sich wie eine eiserne Maske über
sein Gesicht und eine eherne Entschlossenheit
blickte in dem Blick, den er der entschwundenen
Geliebten nachsandte. Dann trat er schnell
ans offene Fenster, an* dem vorbei Joseph gerade
dem Ecuppen u
„Lauf so schnell, ausen Tich deine Fäße trawei
können, Frau von Hohensels, wecke sie
s dem Se afe und sage ihr, dah ich in die ·
ser Stunde an lie gedacht habe!“
Er öffnete ein Medaülon, das an einem dienrnen
Kellchen an seinem Halse hing. Es enthielt
das Bild seiner Mutter. Er küßte es inbrünstig.
Ein sch arles Läuten kam durch den finstern
Gang. Die Alarmglocke der geöffneten Geheimtüren.
Da trat er mit festem Schrilt an einen lleinen
cisernen Kasten, der an der Mauer befesligt
war. Er enthielt den Kontaktzünder zur Aradiumflasche.
Pie Glas scheibe flog unter der geballlen
Faust in Scherben. Dam drehte er langsam
den Heb##.. das Steinhaus flog in den
sternbesäten Nachibimmel
Die Leute in der . erzählten die Erplosion
sei so entsetzlich gewesen, daß sie noch
stundenlang nachher wie taub waren. Alle Feuster
der Gegend, mehrere Meilen weit, wurden
durch den Luftdruck zertrümmert. Die Hirken
und Schmuggler sagten, das Steinhaus wäre
wie eine Rakete in die Lust gegangen. Andere
wieder wollen einen ungeheuren chwarzen Salamander
gesehen haben, der kerzengrad in die
schwindelnde Höbe ausstieg und sich in einer
H#n olke verlor. Es ist schwer, eolc. vtt
ählungen zurechtzüfinden und die hrhei
5 ahlens did oder der Uebertreibu
8 ondern — ist, daß der Platz, a f
dem das Steinhaus gestanden, einem abgrundn
en Kraterlegel glich. Das Steinhaus war ##-mtsamt
seinen starken Grundmauern und
en Erdreich gdeat hinausgeschossen worden.
(Fortsetzung solgt.)