So
Welbletn eiten solchen, Kalenders druckem
daurf, bel elner Serafe von. Zwanzig. Gulden
und Chasiskatlon des gegen dleses Verhot:
gedruckten Vorraihs.
Wer ausländische. Kalender im Künlgulche
ungestempelt, oder wer inländische.
nicht. von den Admedlateurs oder deren-Kommisssonalrs
gedruckte Kalender kauft,
eder auf irgend elne Art am sich bringt,
rerfällt lm elne Strafe von Zehen Gulden.
und Confiskatlom der vorräthigen. Exemnlare.
Wer einem ausländischen), nur zu selnem-Hausgebrauch
bestimmten, und erweisllch.
selbst aus dem Auslande verschriebenen oderaus
diesem selbst eingeführten. Kalender ungestempelt
beßält,, verfällt, im die geseeliche:
Stempelstrafe.
Von allen dlesen Strafen habem
vie. Angeber Ein. Viertihril,
die Admodlateurs Elu: Vlerthell„
T.-und-
Königl. Flekus. Zwel Vierthelle
zu bezlehen.
Saͤmtliche Kbnigl. Polizel-Behbrden wer,
den hierdurch sowohl zur eigenen Wachsemkeit
auf Uebertretungen, als auch insbesondere
dazu aufgefordert, den. Grenzzollern,
Gensd'armen, Pollzel= und. Amtsienern,
Zoll= Wisttatoren 2c. unter. Zusscherung der
eben, bestimmten Anbrinsgebühren einzuschärfen,
daß sle auf alle. Uebertretungen
genaue Aufslcht tragen, die verbotenen Kalender
bel Druckern, Verkäufern,, Känfern
und andern, und daher auch bel Fuhrleuten,
deren Pakets bei zureichendem Verdocht
durch die Orts-Pollzel eder Zollbep#rden
untersuchen zu lassen ind „ wegnehmen und
den Kduigl. Oberämtern zur weltern Verfügung
übergeben sollen..
Stungart den 18. Juni 18a#.
Auf beseondern. Befebl.
Süekind.
Künigl. Frucht= und Welin= Verwaltungs-Commisslson.
Früchte-Verkauf betreffend.
Diejenigen Kameral, Aemter der Kdnigl.,
Ober= Flnanzkammer, welche die bis jetz
bel denselben zum Werkauf ausgesetzten.
Früchte vor dem Sturz nicht mehr verwerthen
konnten, werden, hiemit: angewlesen,
sogleich nach dem Sturz mit dem Verkauf
fortzufahren, und sich die vonhellhafte Verwerthung
der herrschaftlichen. Früchte besonders
angelegen. seyn zu lassen
Stuttgart den z:. Juni 1831.
Süskind.