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Kavalleriedivision von 3 Brigaden einschl. einer Landwehrbrigade
(Generalmajor v. Hartmann) zusammen 115000 Mann. Beim
V. Armeekorps ordnete der kommandierende General v. Steinmetz
eine Formation der Infanterieregimenter in 6 Halbbataillone zu
2 Kompagnien an. Vom VI. Armeekorps war eine gemischte Brigade
unter dem Generalmajor v. Knobelsdorff zum Grenzschutz abgezweigt,
so daß die 12. Infanteriedivision nur eine Infanteriebrigade hatte.
Das unter dem General der Infanterie Herwarth v. Bittenfeld
aus den westlichen Provinzen nach der Gegend von Torgau
herangezogene, seit dem 4. Juli als Elbarmee bezeichnete Truppenkorps
bestand aus dem VIII. Armeekorps sowie der 14. Division mit
14. Kavalleriebrigade und Reserveartillerie des VII. Armeekorps,
zusammen 46000 Mann.
Die Gesamtstärke dieser drei Armeen betrug 254 300 Mann.
Gegen die auf Seiten Osterreichs stehenden Mittel= und Kleinstaaten
des bisherigen Deutschen Bundes, Bayern, Hannover, Württemberg,
Baden, beide Hessen, Nassau usw., wurden unter dem General der
Infanterie Vogel v. Falckenstein folgende seit dem 3. Juli als
Mainarmee bezeichnete Streitkräfte versammelt: die 13. Division
(Generallieutenant v. Goeben) mit 13. Kavalleriebrigade vom
VII. Armeekorps bei Minden, das bisherige Truppenkorps in den
Elbherzogtümern unter dem Generallieutenant Frhr. v. Manteuffel
bei Hamburg, die aus der 32. Infanteriebrigade 360) und vier bisher
zu Besatzungszwecken nach den rheinischen Festungen abkommandierten
Regimentern 351) zusammengesetzte Division des Generalmajors
v. Beyer bei Wetzlar, zusammen nicht mehr als 48000 Mann.
Als durch A. K. O. vom 11. Juli General v. Manteuffel das Oberkommando
dieser Armee erhielt, übernahm Generalmajor v. Flies
die bisher von jenem geführte Division.
Jede Infanteriedivision erhielt ein Kavallerieregiment und eine
Fußabteilung des Feldartillerieregiments (24 Geschütze). Die
reitende, die 2. Fußabteilung und die Kolonnenabteilung (Munitionskolonnen
Nr. 1—9 und beim Garde-, II., III., V., VI. Armeekorps
die Pontonkolonne) 352) bildeten die Reserveartillerie des
Korps. Die 1. und 2. zwölfpfündige Batterie jedes Regiments
wurden als 5. und 6. mit gezogenen Vierpfündern ausgerüstet 568),
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390) Diese Brigade (Inf. Regtr. Nr. 30 und 70) war beim VIII. Armeekorps
durch eine kombinierte Füsilierbrigade, die Füs. Regtr. Nr. 33 (aus Köln) und 34
(laus der Bundesfestung Rastatt), ersetzt worden.
261) Juf. Regtr. Nr. 19 (Coblenz und Köln), 20 (Luxemburg), 32 (Mainz,
Füs. Bat. Rastatt), 39 (Coblenz). Dazu kam das Hus. Regt. Nr. 9 und 2 Batterien
des Feldart. Regts. Nr. 8, später noch 3 Reservebatterien.
362) Die Pontonkolonne des VII. Armcekorps wurde für die Mainarmce
mobilgemacht. Diesc erhielt auch 2 Kompagnien des Pionierbataillons Nr. 7.
3os) Beim Regiment Nr. 8 wurde statt der 1. 12pfd. Batteric die 4. 12pfd.
zur 5. 4pfd. Batterie umgewandelt, da die beiden neuen 4pfd. Batterien ihr Material
in Köln und Coblenz erhielten, die 1. 12pfd. Batteric aber in Frankfurt a. M.
stand und zur Division Beyer kam.