Volltext : Bismarck und das päpstliche Rom.

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Papstkirche  es  um  seines  Seelenheiles  willen  mit  der  Autorität
der  Kirche  und  seinem  priesterlichen  Seelsorger  hielt,  sah  nunmehr
  erst  recht  in  dem  protestantischen  Kaiser  und  König  einen
Ketzer,  dem  es  oblag,  vor  dem  Statthalter  Christi  auf  dem  Stuhle
Petri  zu  Kreuze  zu  kriechen.  Je  weniger  König  Wilhelm  hierzu
geneigt  war,  um  so  notwendiger  erschien  es,  den  eigenen  Glauben
durch  Unterwürfigkeit  unter  die  Gebote  der  alleinseligmachenden
Kirche  und  immer  eifrigere  Gebete  zu  bekunden,  Gott  mehr
zu  gehorchen,  als  den  Menschen,  und  somit  mehr  der  Kirche
als  dem  Staate,  mehr  dem  Papste,  als  dem  Kaiser.