Volltext : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfzehnter Band. (15)

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52  Millionen  Pf.,  und  1739  war  sie  nur  auf  46,  954,  000
Pf.  berabgegangen,  sit  t  hatte  also  in  dreizehen  Friedens-Jahren
  nur  ungefähr  um  5  Millionen  abgenommen.  Durch  den
Krieg  von  1739  bis  1748  hatte  sie  wieder  um  37,338  ,689
Pf.  zugenommen;  von  1746  bis  1755  wieder  abgenommen
um  ungefaͤhr  4  Millionen  Pf.,  und  durch-den.  si  ebenjaͤhrigen
Krieg  zugenommen  um  72  Millionen;  von  1762  bis  1775
wieder  abgenommen  um  ungefähr  103  Millionen  Pf.;  und
endlich  durch  den  Amerikanischen  Krieg  wieder  zugenommen
um  mehr  als  121  Millionen  Cwie  viel  die  Junahme  durch
den  gegenwärtigen  Krieg  beträgt,  kann.  man  noch  nicht  wissen).
  Aber  welche  Aussicht,  wenn  man  si  icher  weiß,  je  alle
10  Jahre  wird  man  in  einen  Krieg  verwickeit,  und  in  iebem
Krieg  steigt  die  Schuldenmasse  ungefähr  i  in  diesem  bestimmten
enormen  Verhältnisse,  und  in  den  dazwischen  liegenden  Friedens-Jahren
  nimmt  sie  blos  um  diese  bestimmte  verhältnißmaͤßig
  sehr  geringe  Summe  ab!  —  2)  Wenn  der  Staat
borgt,  hat  es,  verglichen  mit  dem  Vorgen  der
Privat-Personen,  in  folgenden  Punken  eine
ganz  eigene  Beschaffenheit:  Der  Privatmann
kann  die  Verlegenheit,  in  der  er  sich,  besindet,  weit
mehr  maskiren;  warum  er  gerade  jetzt  borgen  will,  jetzi
borgen  muß,  wird  nicht  nothwendig  bekannt,  seine  Nechnungsbücher
  liegen  nicht  offen,  es  ist  nicht  Pflicht.  für  ihn,  seinen
Zustand  zu  zeigen.  Aber  bei  dem  Staat  weiß  Feder,  es  ist
dieser  Krieg,  welcher  zum  Vorgen  noͤthigt,  diese  verlorene
Campagne,  die  durch  eine  größere  Anstrengung  ersetzt  werden
  muß;  Jeder  weiß,  welche  Anlehen  vom  Staate,  wenigs
stens  in  den  letzten  Zeiten,  gemacht  worden  sind;  Jeder
kann  ungefähr  die  Kräfte  des  Staats  und  die,  wenn  auch
nur  momentane,  Verlegenheit  desselben  ermessen.  Sicher  muß