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festhält, daß ein gut Teil der Arbeitsentschädigung gar nicht oder
nur der Form halber in Geld umgesetzt zu werden braucht, so wird
sich auch nach der Richtung des Reinertragsanteiles hin Ersprießliches
und für beide Teile Wohltätiges zutage fördern lassen.
Velstele für Beteiligung am Reinertrage. Deutschland: Frhr.
von Rotenhan in Rentweinsdorf 1825. — J. H. von Thünen in
Tellow 3 — Neumann in Posegnik (Ostpreußen)
1 — Jahnke in Bredow (Brandenburg) 187
konständige —rs — Schult-Lupitz führt einen Teii
des in Geld umgerechneten Ertrages in die von ihm begründete Arbeiterlseraff=
ab. Andere Beispiele für die Gewinnbeteiligung sind: A. ven
Blücher auf Jürgensdorf in Mecklenburg-Schwerin. — vo
Treskow auf Friedrichsfelde bei Berlin. — Besitzer Lim
burger in Pfalzhill und Staatsrat Srer denn auf —ii
(Reg.-Beg. Trier). — Herr von Reventlowin Wulfs
Als ein Uebergang von der einfachen Form der zusraländ en
den idealeren Gestaltungen, wie sie heute mit Hilfe der inneren Kolonisation
erstrebt werden, erscheint eine Einrichtung, welche in Ostholstein
und Westfalen sehr verbreitet ist und in Hinterpommern, West- und
reußen vereinzelt vorkommt. (Land VIII, S. 403.) om Gute
werden Kleinftellen von 1¼, 2 und mehr Hektar gegen mäßige Pachtsätze
unter der Verpflichtung leftenee Arbeitsleistung auf dem Gute abverdacktet.
Die mannigfachen Formen sind eingehend von Kärger, der
dafür das Wort „Arbeiterpocht“ eingeführt hat. beschrieben. Es dürfte
dies einer der gangbarsten Wege für die Einführung einer ausgedehnten
Naturallöhnung auch an Orten sein, wo dieselbe z. Z. nicht mehr Filiiert.
Für genossenschaftliche Gut bewirtschestung ist diel literarische Reklame
gemacht worden, aber alle Versuche, sie in die Praxis umzusedzen, sind
in den Anfängen erstickt.
Besonders bemerkenswerte Beispiele bieten die aus der volkswirt.
schaftlichen Literatur bekannten Arbeiterpachtverhältnisse. P, Gerlach--Königsberg
berichtet in einem Vortrag zu Breslau: Au chaft
——— welche früder dem Grasen Hol 7% 6 und
jetzt auf d rafen Wa esee übergegangen ist, befinden sich die
ro% rl*5• in Ssl des Guteherrn. Verta tet sind 12 Bauernufen
mit Inventar don F 30 ha und 79 M t t erstellen in 4 Größenklassen:
— oenet haben ein Haus und /8 Morgen Garten für
a
seftelan und Futter für 1 Kuh. Die „ Insten“ haben außer eem noch
6o0 ha Acker in Pacht und zahlen 80 Mk. Die „Landinsten“ erhalten
? 4* und Gartiten, 2—2½ ha Acker und Zeid für 2 Kühe, gegen
118,50 Mk. Pacht. Die „Kätner“ bekommen außer dem Hause und
Garten 24—8 ha Acker, sowie Weide für 3 1 und 1 Sterke. Ihre
Pacht beträgt 114,50 Mk. bis 148.50 Mk. Vorhanden sind zurzeit 39 Tagelöhnerstellen,
18 Insten-, 8 Landinsten- und 14 Kätnerstellen. Alle vier
Gruppen von Arbeiterpächtern find hier zur Arbeitsleistung verkflichert
Vie Arbeiterverhältnisse in Averbderf trogen noch vollkommen patriarcha.
lischen Charakter und find sehr gut. Es herrscht ein Eger Begehr nach
diesen, Stellen und n die ch- rbeiter sind von dem Wunsche beseelt, mehr Land
Eudd größeren Stellen heinzurücken. Der Gutsherr
ie
Wn“N zueit Leistungen dadurch zu belohnen, daß er dem
Tagelöhner noch 2 M and