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spricht, denkt zunächst an den Thiersteiner Bau, dessen mächtige
Individualitär beinahe unversehrt aus den Stürmen der Jahrhunderte
bervorgegangen ist. Wie ein gigantischer Torso, dessen ganze scharf
ausgeprägte Physiognomie aber erhalten geblieben war, konnte die
alte Bergfeste auf dem Staufen wohl Anlaß zur Verjüngung, nicht
aber zur Entstellung ihrer markigen Züge geben. Die Riesenhand
der Thiersteiner hat dafür gesorgt, daß das von ihr geformte Modell
selbst im Verfall erkennbar blieb.
Von Alters her harten sich die Grafen von Thierstein um
Haiser und Reich, insbesondere um die Habsburger, in hervorragender
Weise verdient gemacht. Auch in der Verwaltung der
Landvogtei im Elsaß war ihr Name nicht unbekannt. Durch die
zahlreichen oberelsässischen Lehen, welche dieses uralte schweizerische
Grafengeschlecht schon in den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts
innehatte, konnte es sozusagen dem einheimischen Adel
beigezählt werden. Graf Oswald insbesondere, dem der Kaiser in
Gemeinschaft mit seinem Bruder Wilhelm 1479 das so wichtige
Hohkönigburglehen übertrug, gehörte zu den bekanntesten Kriegsleuten
seiner Zeit und hatte an der Schlacht von Murten in glänzender
Weise teilgenommen. Unter dem letzten Sprossen der Thiersteiner,
unter dem nicht gar friedfertigen Grafen Heinrich, drohte
der Burg von neuem Gefahr. Allein er gab ihren Bedrängern
erst nach, als er den herrlichen Halas der Hohkönigsburg für immer
verließ, um in enger Grabesgruft Ruhe zu finden. Droben aber
auf dem Staufenberge verkündet auch heute noch die zu neuem Leben
erwachte Burg in wuchtiger Sprache das hohe Selbstbewußtsein
ihrer unternehmungsstarken Bauherren, der Grafen von Thierstein.
Noch zu Lebzeiten des letzten Tiersteiners hat Kaiser Maximilian,
mit dem wieder ein lebensfrisches Element in den morschen
Burg mit dem
Dorf Orschweiler und dem Zehnren samt der Vogtei zu Bergheim
Es zeugt von der hohen Bedeutung
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sich durch Kaufvertrag gesichert.