Full text : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

Sonntag,  20.  Februar  1816
———.——

 

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Sontaden
20.  Gebrnar  1916

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#onntag,  den  20.  Februar  1916.

Nächmitt.  3  Uhr  ael  Vorstellungen.  Abends  8  Uhr

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Verantwortlich  füt  den  redaltionellen  Teil:

Bayerische  Haudelsbank.

Pfandbrief-Verlosung.

In  Gegenwart  des  Kgl.  Notars  Herrn  Justizrats  Wäckerke  wurde  heute  die  43.  Pfandbriel-Verlosung  vorgenommen.

Es  wurden  gezogen:
A.  4  “ige  Pfandbrisfe.
Von  den  Pfandbriefen:

 

Ulera  N  zu  NM.  5000.—  von  At.  203—  383  alle  Stäcke,  welchedie  Endnummer  3  tragen  alsobeispielsweise
Lterd  0  „  2000.—  °803—10923  die  Stücke  Litera  #  203,  213  usw.
Utera,  1000.—  50003—51  l  0  99803,  9813

L#tere  0#.  500.—  38003—38203  »  .  20013  „

Lera  „  200.—-  „  49003—49503  „  3  10003,  40013

Uters  8  „  100.—  „  48003—48523  „  8  48003,  483013  „

B.  3  „/ige  Pfandbriefe.  (Zinslermin  März—September.)
von  den  Pfandbriesen:

 

Litera  I  zu  M.  2000.  von  Ar.  2710—  3370  alle  Stücke,  welche  de  Serreen,  also  beispieleweis
Litora  1000.  11035—15380  die  Stücke  Utera  7  2  110.  220  ½

—-.  7110—11190  9m  shb80.  114  1

Literaw  200.—  11510—16610  n  11510,  11520  „

Litera  X  „  100.—  12320—180900  „  kK  12320,  12330  „

Il.

Die  jinsschelnmäáßige  Verzinfung  ter  heute  gezogenen  Pfandbriefe  endet  mit  den  1.  Juli  k.  Js.

Dagegen  werden  auf  diese,  wie  auf  alle  früher  verlosten  und  auf  die  für  den  19.  Januar  1896  gekündiglen  Pfandbriese
von  dem  Tage  aa,  mit  welchem  die  zinsscheinmäßige  Verzinfung  abgelaufen  ist,  bis  auf  weiteres  1%  Hinterlegungszinsen  verghtet-III.



Die  heute  oder  früher  verlosten  sowie  die  für  den  19.  Jannar  1896  gekündigten  Pfandbriefe  werden,  unter  Vera#lung
der  ealsprechenden  Stück-  und  Hinterlegungszinsen,  gegen  Mückgabe  der  Pfandbriefmäntel,  der  nicht  verfallenen  Zinsscheine  und
der  Erneuerungsscheine  kostenfrei  eingelöst:  in  München  an  unserem  ksfektenschalter,  Maffeistraße  5,  in  Amberg.  Ausbach,
Als#affeuu#g.  Mad  Reichenhall,  Vamberg,  VBapyrenth,  Cham,  Deggendorf.  Dinkelsbüßl,  Donauwörth,  Gunjenhauser,
Hof,  Jmmeultadt,  Kauftearen,  Kenpten,  Aronach,  Kulmbach,  Tichtenfes,  LTindan,  Marltredwitz,  Memmingen,  Mindelbeim,
  Mügtz#dorf,  Mänchberg,  Reuburg  a.  D.,  Nördlingen,  Regenshurg,  Rosenh#em,  Schwelufurt,  Selb,  Frannstein  und
Würzburg  bei  unseren  Fillalen,  in  Augshurg  bei  Herrn  S.  Rosenhasch,  in  Mürnberg  bei  Herrn  Auton  Kohn,  serner  bei
der  Königlichen  Bank  in  Nürnberg  und  bei  deren  Filialen  in  Amberg,  Ausbach,  Aschaffenburg,  Augsburg.  Bamber,
Bayrenlh.  Erlangen,  Fürlh,  Hof,  Jagosstadt,  Kalserslantern,  Kempten,  Landshut,  Ludwigsta#sen  a.  Rb.,  München.
Passan,  Pirmasens,  Regenshurg,  Rosenheim,  Schweinfurt.  Strauhing  und  Würzburg,  alsdann  bei  der  Deutschen  Bak
in  Verlin  und  deren  sämtlichen  Flll##len,  sowie  bei  der  Pankt  für  Handel  und  Industrie  in  Verkin,  bei  der  Hlreitlon
der  Dislontogesellschaft  is  Fransfurt  a.  M.,  bei  der  Tiliale  der  Vank  für  Handel  und  Jndaflrie  in  Frankfurl  a.  N.,
und  bei  Herrn  9.  H.  Stein  in  Ksla.

uf  Namen  gestellte  (vinkalierte)  Pfandbriefe  kͤnnen  nur  an  unserem  Effeltenschalter  und  nur  auf  ordnungsmaͤßlgen
Devinkulierungsantrag  eingelöst  werden.
IV.

Die  heute  gesogenen  4%%igen  und  3  ½  %  gen  Stüche  hönnen  soforl  gegen  4%/  ige  unverlosbare  und  vor  1925./1826
unü#dbare  Ffandbriefe  oder  gegen  4%  ge  verlosbare  Ffandbriefe,  serner  gegen  4%  alge  verlosbare  Kommnual.Schuldverschreitungen
  unserer  Banll  umgetauscht  werden.  Der  Amtausch  wird  bei  der  unterfertigten  Baul,  bei  ihren  Silialen
und  bei  sämtlichen  Pfandbriesver  taufsttellen  vorgenommen.  Die  verlosten  Stüche  werden  selbllverständlich  zum  Aennwert.
die  von  uns  in  den  Fausch  gegebenen  Stücke  zum  jeweiligen  Abgahekurs  previsionsfrel  bherechnel,  letztere  Stüche  werden
auf  nunsere  Kosten  versandt.

Kommen  auf  Ramen  lantende  (vinkukierte)  Stlücke  zum  Imtausch,  so  werden,  wenn  nicht  anderes  heaufregt
wird,  die  dagegen  gegebenen  Stüche  Koflenlos  auf  den  gleichen  Ramen  umgeschrieben.

V.

Die  Pfandbriefe  der  Bayerischen  Handeksbank  stud  in  Bayern  zugelassen:  zur  Anlegung  von  Nündelzeld
sowie  zu  jeder  Art  von  Verwendung,  für  welche  Mündelsicherheit  verlangt  wird  (z.  B.  Sicherheitsleistung,  Anlegung  von  eingebrachtem
  Gat  der  Frau,  von  Kindergeld  usw.)  serner  zur  Aulegung  von  Kapllallen  der  Gemeinden  und  Stiftungen,
auch  der  Kirchen--  und  PFfründestistungen  sotdie  der  sonstigen  nicht  unter  gemeindlicher  Verwaltung  slehenden  Stiiftungen.

Die  Kommunal-Schuldverschreibnngen  der  Vayerischen  Haudelsbaulk  sind  zugelassen:  zur  Aulegung  von
Kapltalien  der  Gemeinden  und  Stiftungen,  auch  der  Alrchen=  und  Prndefliftungen  sowie  der  sonstigen  nicht  unter
gemeindlicher  Verwaltung  stehenden  Silftungen.

VI.

Die  Plaudbriefe  und  die  Rommunal,  Schuldverschreibungen  der  Baverischen  handelzbank  #d  uich
den  Reichs-  und  Staats-Schuldverschreiburigen  unter  die  im  lombardverkebr  der  Reichsbank  in  erer  Rlalsc,  alo
mit  ".  hres  Kurswertes,  belethbaren  Werte  aufgenommen  und  werden  ebenso  auch  von  der  K.  Bank  in  Nürnderg
und  allen  K.  Flllaldanken  beliehen.

VII.

Verlosungs-  und  Rückständelisten  stehen  in  unserem  Effektenbureau  sowie  in  unseren  Filialen  zur  Versügung  und
werden  auf  Berlangen  portofrel  zugesendet.

münchen,  den  15.  Februar  1916.

Bayerische  Haudelsbauk.

   

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