Contents : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

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4  Sch.  1  D.  /%  per  gross  pound,  was  auch  der  Konsument
  zahlen  mußte.

Sobald  die  Abgabe  wieder  so  hoch  gestiegen,  so  war's
unmöglich,  dem  Schleichhandel  zu  steuern.  Das  Unterhaus
setzte  1784  eine  Committce  nieder  zur  Untersuchung,  und  bei
dieser  Untersuchung  ergab  sich,  daß  12  bis  15  Millionen
Mund  Thee  jährlich  in  England  verbraucht  werden,  die  ostindische
  Kompagnie  aber  nur  für  sechsthalb  Millionen  zum
einheimischen  Verbrauch  absetze.  Die  Abgaben,  die  auf  diesem
  Artikel  lagen,  mußten  also  durchaus  so  berabgesetzt  werden,
  daß  der  Schleichhändler  keinen  Gewinn  machen  konnte,
und  was  durch  diese  Herabsetzung  entging,  war  durch  irgend
eine  andere  neue  Tare  zu  vergüten.

700,000  bis  800,000  Pf.  Einnahme  hatte  man  nothwendig.
  Ungefäbr  169,000  Pf.  hoffte  man  zu  erbalten,
wenn  künftighin  der,  welcher  bei  den  Auktionen  der  osüindischen
Kompagnie  Thee  kauft,  12  Procent  seines  Kausschillings  als
Tare  erlege;  die  übrigen  600,000  Pf.  wollte  man  durch  eine
neue  Feustertarirung  gewinnen.

Diese  Hoffnung  wurde  auch  so  ziemlich  ersüllt,  denn  der
ganze  Ertrag  des  statt  der  alten  Thectaren  eingeführten  Acquivalents
  belief  sich  von  Michaelis  1787  bis  Michoelis  1788
auf  781,657  Pf.  Also  freilich  122,807  Pf.  weniger,  als
vorher  Zoll  und  Accise  vom  Thee  betragen  hatten.  Doch  das
mochte  sich  wohl  anderwärts  leicht  ersegen,  da  der  gehemmte
Schleichhandel  mit  Thee  gewiß  so  viel  beitrug,  den  gesammten
  Schleichhandel  zu  hemmen,  daß  das,  was  hier  fehlte,  an
andern  Artikeln  im  Joll  sich  ersetzte.

Allein  dem  ungeachtet  hatte  diese  Aequivalent-Tare  sehr
viel  wider  ssch.  Der  enorme  Verbrauch  eines  fremden,  weder
  nothwendigen,  noch  nützlichen  Produkts  wurde  auf  diese
Weise  befördert,  so  schädlich  das  Produkt  selbst  auch  der  Ge-