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precedentes du 17.° de co mois!, qu'il la vouloit accompagner. Je n’attens
plus que l’audience en laquelle il doibt esclaircir quelques points de
ladicte instruction et me declarer de bouche particularitez qu’il m’a
faict dire n’avoir trouv6 a propos d’y toucher par escript. Incontinent
aprez je me mettray en chemin pour en aller rendre conte
a. V.M. — Il luy preit mardy dernier assez soudainement volonts de
partir de ceste ville et desia il avoit command6 que ses carosses
fussent prestz pour le soir. Les uns disoient que cestoit seulement
pour aller jusques a Pilzen changer d’air, ainsy conseillö de faire par un
medecin de Styrie nommö Secundus qu’il a priz n’agueres a son
service; les autres que, s’il s’esbranloit une fois et se resolvoit de
sortir de ce chasteau, ce ne seroit pas pour s’arrester audict Pilzen,
ains qu’il passeroit outre et se retireroit en Allemagne. Quoy quiil
en soit, les Bohemes ont belle peur que cela n’arrive, craignans, sl
s’en va, que ce ne soit en intention de revenir bien tost accompagn6,
pour se vanger des choses passeos.? Lambassadeur d’Espagne en est
etwas gegen die Gresetze und Reichsabschiede rerbrochen, vielmehr hat er nur das
getan, was jede Obrigkeit, der GottesEhre und die katholische Religion am Herzen
liegt, zu tun schuldig ist und was die Widerwärtigen selber an Orten, wo vor
ihren Neuerungen die alte Religion geübt wurde, gegen dieKatholischen, wiewel
mit grossem Unfug, für recht und billig halten (Wmz., Reichstagsakten, Bd.
106; — Kopie). — Daneben hatten die beiden Abgesandten des Rats noch die
Aufhebung der Lizenten am Rbein zu betreiben (Wmz., a. a. O.; — Or.).
! Vgl. no. 349.
* Eine Zeitung aus Prag vom 24. September berichtet darüber ausführlicher:
Am 20. wollte der Kaiser von hier aufbrechen und hatte schon
den Kämmerern, Hatschieren und Trabanten dazu ansagen lassen ; weil aber
Hatschiere und Trabanten weder Rosse noch Geld hatten, es auch an anderer
Notdurft fehlte, wurde die Reise bis zum nächsten Tag eingestellt. Es ist nicht
zu glauben, was diese Absicht für einen Schrecken im Volk verursachte. Dabei
gehen allerlei Diskurse, dass der Türke dem König den Friedeu aufgekändigt,
dass Leopold 8000 Mann in Bestallung, dass auch Baiern und Salsburg viel
Volk beisammen hätten; hinter der plötzlichen Abreise des Kaisers vermutet
man besondere Praktiken, dass Leopold, Baiern und Salzburg dber Böhmen, der
Türke über Ungarn und Oesterreich herfallen und alles drunter und drüber geben
werde. An des Kaisers Abreise soll vor allem ein Arzt aus Steiermark, Johannes
Secundus, schuld sein, der auch ein Prophet sein will und vorgibt, alle bisherigen
Krankheiten des Kaisers kämen von der Melancholie her und wäre ihm
nicht zu helfen, wenn er nicht Prag verlasse; denn wenn er zum Fenster
binaus auf die Böbmen sehe oder in den Gängen spaziere und betrachte,
was ihm von den Böhmen für ein Despekt mit Schiessen, Wachen u.s. w.
widerfabren sei, mehre sich seine Alelancholie und könnte schliesslich eine
gefährliche Krankheit daraus werden [vgl. no. 147, 8.856, Anm. 4]. Trotzdem
ist aber die Reise wiedor verschoben worden, weil in Pilsen die Pest herrschen
soll. Es soll aber der Kaiser endgiltig entschlossen sein, nach Brandes
zu gehen; er fordert Guthaben von der alten böhmischen Kontribation
und von der böhmischen Kammer ein und droht mit dem Rechtsweg (Nbg.,
Unionsakten, tom. 55b, f. 185; Kopie). Der neuburgische Gesandte Hugalt
Beer weiss am 16./26. September aus Prag seinem Herrn zu berichten:
Gestern hat ihm der kaiserliche Kammermaler Hans von Aachen mitgeteilt,
dass der Kaiser ganz entschlossen sei, sich ehestens von hier wegzubegeben ; er
könne ohne grosse Bekümmernis die Stadt Prag nicht mehr anschauen und