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und Felertoge. —
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sret ins Haus gellefert, 14 Pfa. mo
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„Kofgamde M#cger’ mu bem (exilich unb (uftren# ##ich En#sges#ulerer, d###e##gen
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Inssbrod Karl### ## #
et#: Ber##### Gberna##
FSicherung der Ernährung durch Beschlagnahme von Getreide-u. Mehlvorräten
#ur Bundesratberordnungen über die Grirelde-, mahl- und Fleischvorräte. — dlie Seeschlacht in der nordlec. — Jwel engiiiche TorpedocrÖrer
vernichtet. — Das Todestal bei Solllons. — verglitungen in franzölischen Schützengräben. — die nieckerlage der Sagländer in
cutschSüdwestaftika. — bie befetung von Klelce. — Hlutige verluste der Kulcn in den Karpathen. — die oftlalcrsrebvoluc in Portugal.
fortdauer des Rufftandes in Südafeika.
Beschlagnahme der Gelrelde= und
Mehlvocräle
Beschlagnahme der Getreide= und
Mehlvorrute Sickerung der
Fleischbestände.
VWIIII. Berlin, 25. Jan. Der Bundesrat
—
hat lheute Verordnungen über die Regelung
–.n. —..—.—— —
des Verkehrs mit Brotgetreide und Mell, somie
über die Sicherstellung von Fleischvorrät=Leichlossen.
Mit Beginn des 1. Februar tritt
Beichlagnahme der Vorräte von Weiren und
Noggel, somie von Wellen-,
..
und Gerstenmehl ein.
Roggen-, Hafer-
Zur Durchführung der
Veklagnahme ist Ameigenflicht vorgeseizen.
Für die Regelung der # rauhee wird cine
—
Reiu #verleilungastelie el Die Abgabe
—————---———
sermel! und
1 Wei’enmell. Nougenmell.
———
Gerfnmehl im geshuf#lichen Verl#r- iit voni
26. Januat bis 31. Jannar verkolmn. Bcrüg üünlich
— —
der Fleisckterrate wird den Städlen und grö-—
— —
dleren Landgemeinden die Reryfslichtung aufertent.
Verrat an Dauerware #u beichaffen.
Hierlati das preußuche Sltaateminisie=!*prv
joalgend: Belanntmamung: Durch Ve
ciuß des Bundesrats vom heutigen Tage ist
Bejch!agnaine aller Vrotge reide und
Mellvorrüt: für das Gesamie Reich sgebiet angecrdnet
nerden. In Vrivatbelitz
außer lleineren Mengen unter einem Doppel-Fgeniner
und außer Shatgut nur soiche Vorräte,
die in landwirlic, asilichen Vetrieben zur Er
nährung der in ihnen bUeichäftigten Personen
- sind. Das gesamte Brotmehl wiro
auf die Kommunalverbände nach dem Verbältuis
der zu verforgenden Vevollerung verleilt
werden, dle Kommmualverbäude werden
den Verlauf der ihnen überwiesenen Vorräte
an ihre zu ver#r sergenden Einwohner so regein,
daß jedermann eine entsprechende Menge von
Brot und Mehl erwerben kann und daß andererseito
die Verräte bis zur nächsten Erute im
Hochommer voll ausreichen.
In der ersten Uebergangsszeit werden sich Unregelmäßigleiten
in der Vrotver# orgung naturgemäß
nicht gan; veimeiden lassen, sie werden
aler und sicher — überwunden werden. Daß
die angrordnete Mabnahme weit tieser in das
wirtschaftliche Leben unseres Volkes eingreift
als alle anderen rom Bundesrat bieher während
des Krieges getrojfenen wi irtschafuichen
Pnordnungen, unterliegt leinem Zweisel. Sie
ist aber getoten, um eine ausreichende und gleichmäsige
Ernährung unseres Volles mit Brot.
getreide bis zum Erdrusch der neuen Ernte
sich erzustellen und ist damit eine staatliche und
nationale Lebensnotwendigkeit.
verbleihen
Di
2
ie b 4 Kerizt zen Maßnahmen erwiesen sich nicht
als auscei. end, einen sparsamen 8 unseler
an sich war durchaus auvreichenden, ader
dod# immerhin beschrantten 13 zu gewährleisten:
inslesondere vermocken sie nicht
die, x versütlerung der Bro: geireides ieirisam zu
Zur Erreich ung des Dieses blieben
nur zwei: Wege: entweder eine ganz außerordentlicke
Erhölung der #otgetreidepreise, deren
starler Druck den Verbrauc, einschräut und namentlich
die Verfütterung ausgeschiofsen hätte,
oder die Beschlagnahme aller Brotgttreidevorräte
und ihre Verteilung an die Kommunalverbände
nach dem Verhältnis der zu ernährenden
Bevölkerung. Um dem deutichen Volle
i der Kriegs; eit eine weitgehende Verteuerung
5 Brotes zu ersparen, entschieden de Vundes-Peer
sich für den zweilen 26:J1. Die getrossene
Maßnahme giri uns die ia erheit,
daß der Plan unserer Feinde, Detsland ausuhungern,
vereitelt ist; sie gewästeiet Uns
eine aurreichende Vroternährung bis Zur neuen
Ernte; sie macht unser Land auch in diesem
wirtschaftlichen Kampse unvesieglich.
Eine bayeriscle Beicuntmachung über dier
neue Vunbesratsverorduung liegt ur St#nde
noch nicht vor. Es is seiblverstalm lid, daß
der Sinn der Belanntmas, ung des preußis schen
Slaaleministeriums -*N9 für des ül- *p Meich
zutrifft. (Weitere Beftimmungen auf Seite 3
dieser Nnner)
n
Die Seeschlachk in der Nordsec.
Verlin, 25. Jan.
Ueber die
ihren Ausgang“ lugen die Eug bländer wieder das
Blaue vom Himmel herunter. Reuter
Das
lurcau verbreitet jelgende Meldungen:
London, 24. Jan. Die Admiralilat mel-
Seeschlacht in der Nerdsee und
— .
det. daß ein Angrif# der deulcken Floite in der
Nordsee vereitelt sei. Der
„Vlücher“ sei in den Grund gedohrl, zwei andere
Kreurer somer beschädigt worden. Kein
englisches Schiff sei gesunken.
London, 24. Jan. (NReutermeldung.) Die
Admiralität berichtet: Heute früh kenerkte ein
englisches Geschwader, be#stehend aus Schlact
kreuzern und leichten Kreuzern, untel dem Vejehl
des Vireadmirals Bealin und einer Flotille
von Torpedoboots:ernörern unset dem Be
fehl der Kommodore Tyrruohitt vier deutiche
Schlachtiren#zer, mehrere leichte Kremer und ein:
Anrahl Zerstörer, die westlichen Kms verf olgten
und sich ofsenbar nach der englischen Kusie
begeben wollten. Der Feind lehrie sofort um,
als er unsere Schiffe erblidte. Er vurde aber
versolgt, und um 1,210 Uhr kamen die Schlachtkreuzer
„Lion“, „Ti iger", „Princet Noyal“,
„New Zealan **' und Inbomitabie ins Gesecht
mit den deutschen Kreuzern „Dersflinger“.
„Sepdlitz“, „Moltke“ und „Blüc, el“, der bereits
vorher aus der Feuerlinie kam. Zwei undere
deutsche Schlachtkreuzer wurden custlich
beschädigt, konnten jedoch die Fahn fortseben
und ein Gebiet erreichen, wo die Anwesenheit
von deutschen Unterseebopten und Minen eine
wcitere Verfolgung unmöglich mochte. Kein
demsische Kreuter
englises Schiff in verioren gegangen. Die
Veriuste an Mensch en sind leicht. „Lien“, der
die Schicchtimi: anführie, hatte nur 11 Verwundel:
und kleinen enu. Von der Vesaßgung
des Kreuters „Blächer“, die 330 Körxfe starl
war, iind 123 Mann gerettet.
London, 25. Jan. (Neuter.) 50 Mann
von der Besatzung des Panzerkreuzers „Blüder“,
von denen 23 verwundet find. sind heute
früh in Leilt gelandet worden. Die Verwundeten
wurden in ein Lazarelt übergeführt, die
anderen nach Schloß Edinburgh gebracht.
⁊
Diesen englischen Meldungen gegenüber muß
auf die amtlichen deutschen Berichte hingewiesen
und nch einmal festgestellt werden, daß einer
der englichen Schlad reuzer untergegangen ist.
Eines unserer Torperob##: hat, nach den uns
gen ordenen Mittellungen von wohlunterrichteter
Seite, ihn, der schon star: uniter unferem Geleuer
gelitten haite und auf der Seite lag,
durch, zwei Torpedoschusse zum Sinleu gebracht.
Dier: —NNl befremder nicht, haben sich
dod nderholt die amllichen englischen Berichte
als mnaft dann erminfen, menn es sich um
cnalische VBerlufie handell. Dorl, wo dles aufs
dem jernen Ocau eingetreten ist dies mangels
deutscher Nachrid,lenrerbindungen oder des
Unterganges unserer dabei beteiligten Schiffe
erliarlich, hier aber, #Vo viele Jeugen auf dent—
icker Seite vorlanden waren, sollte man derarlige
Enistellungen für ausgescholsfen hailen.
Der Untergang eines der englischen Schlack
kreuter int jedenfalls ron unierer Seite nicht nur
durch die am Kamof letelligten Schisse und
das Schuß gelungte Torpedobdot, sondern
noch durch ein in der Nahe des Kampfplätzes
besindliches deutsches Luficchift einmandftei seugestellt.
Ebemo sleht heule mit Sicherheit feit,
daß der von England immer noch nicht zugegebene
Verlust des „Audacious“ Tatsache it, an
der nach den darüber veröffenllichten Photo—
graxhien nicht meler en zweiseln in. Weiter wilsen
wir, daß in der Schlacht bei den Fallland
inseln die englischen Schisse erhebliche Beschadigungen
erfahren haben, die sie jest im Dock
von Gibraltar auebesern. Ebenso wird nach
kur:er Zeit auch ron anderer Seite der Unter-Kang
dieses Schlachtschifses und, wie wir glauben
annehmen zu dürfen, auch noch zwei
engliscker Torpedol 2ets#zerstörer nachgewiesen
werden.
Nicht anders ist es mit den BVeschädigungen
der an dem Gesecht in der Nordsce beteiligten
englischen Schisse. Sie lassen sich deutscherseits
infolge der großen Gefechtsentfernung, namentlich
soweit Menschenrerluste in Vetracht kommen,
nicht kontrollieren, aber so viel scheint
sesimstehen, daß von deutscher Seite, vor allem
auck. von den vorher erwähnten Lufrichifj, erhel
lie Vechädigungen, so B. das Umfallen
von Masten, Jerstörung ron Sch#ermeinen, ha-Len
leobaä lel werden lonnen, so daß auf weitere
Verielzungen und vor allem auch Menschenverluste
ohne weileres geschlossen werden darf.
Der uberledende Teil der Besagung unseres
„VBlüc, er“, der infolge von Maschinenhavarie
zurückgeblieren war und bei dem kurz vor seinem
Untergang eine Detonation beobachtet
wurde, wurde später von hinter der Front stehenden
leichten englischen Streitkräften aufgenommen.
()IJ.)
—9——
Allgemeines vom krieg.
Französische Fälschungen.
„„Hier der amtliche deutsche
der „Temps“ die Uebererihle
von den Kämpfet
onz. dsieter Ameiger“ bemernt
Dier#zu: Der Seuict it. 6 weil ganz richtig
uberient, nur bei den „Un ere Beule aus
den dreilagt den Kan urfen Kein u1 ick auf —200
Gesan heie um ging dem -. otĩeizer offenbar
Basel. 25. Jan.
Verick- r überschreibt
sezung der de: Won en
3
—
"sem Deut'ch aus den n d ese Zaz fehlte, ebem
#o wie der r der Front liegen
CTo ie Auch die Vergleiche
mit der Schla h Dat er unterdrückt.
Ei tann nalür emand von franeönien
OHeilungen N*P*- bemerit das
Blati. daß dieme ihren Leiern die deutschen Be-1.1.
* die franzoli- chen Verlune bringen,
wie es um geich:etn renelma ßzig in der deutichen
Ure'se mit den fran ern ¾- en Vullerins geschiehl.
Aber die M#t#eilung „o siziel.e!“ zu veröffentlichen
und dann de Ha zu. lathe wegzulassen,
z do- elwan ganz ande res. F.##en derages
Verfahbren kennt del Sprachan aller Nanonen
einen gan; besr immien Austud. Tiesem Verjahren
gegenuber wirlt das amtliche französische
Demenii, das von lügnerischem harakter
der deutichen Generaistabsberichte und vollftündig
erlogenen Gefeckten spricht, mehr als
merkmwmurdig. Das Bialn erinnert bei dieser Gelegenlheit
noch daran, daß die „Central News“
die Einnahme von La Bassee als emwig denknmürdiges
Erer - in der Geschichte des engliscen
Oeeres seierten, wahrend 52 Stunden
sräter die 52 halbamtlich melden mußte
daß gar lein Kampf stallge funden habe. Welch
tlägliches Ein nden andnis, sagt hierzu der „Nieuwe
Noktlerdamiche Conram“, der auch ein neutrales
Blatt in. Da wir aber noch neutraler sind,
sagen wir gar nichts.
Der Bergarbeiterstreik in England.
Amsterdam. 21J. Jan. Ueber die Abstimmung
der Arbeiler in Vorkfhire für den
Generalltreil sind bie jetzt wenig Mitteilungen
in den Blärtern gemacht worden. Das Reserendum,
das bereits unter den Arbeitern begonnen
wurde, scheint jedoch die nötige Zweidrittelmehrheit
zusammenzubringen, um den
Streik beschließen zu können. (3.)