esez und Verudiuugsgut
für das
Königreich Bayern.
Nr. 32.
München, den 23. Mai 1908.
Inhalt:
Königlich Allerhöchste Verordnung vom 14. Mai 1908, den Verkehr mit Giften betreffend. — Oberpolizeiliche
Vorschriften vom 21. Mai 1908, die Bekämpfung von schädlichen Tieren, insbesondere von
Feldmäusen betreffend. — Hofdienst-Nachricht. — Ordens-Verleihung. — Königlich Allerhöchste Genehmigung
zur Annahme fremder Dekorationen. — Allerhöchste Bewilligung zur Namensführung. — Erhebung in den
Adelsstand. — Auszug aus der Adels-Matrikel des Königreiches.
Nr. 13109.
Königlich Allerhöchste Verordnung, den Verkehr mit Giften betreffend.
Im MNamen GSeiner Mojestät des Königs.
Tlitpol!,
von Gottes Gnaden Königlicher Prinz von Hayern,
Negent.
Wir finden Uns bewogen, auf Grund des § 34 der Reichsgewerbeordnung, des
§ 367 Nr. 3 und 5 des Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich und des Art. 2 Ziff. 8
und 9 des Polizeistrafgesetzbuchs zu verordnen, was folgt:
1. Die Königliche Verordnung vom 3. März 1873, die Verwendung von Gift zur
Vertilgung der Feldmäuse betreffend (Reg.-Bl. S. 345) wird aufgehoben.
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