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L’Etat lndépendant du Congo et la
France. 1885—1892.
Les territoires de PEtat Indépendant du
Congo et les possessions coloniales de la
France se touchent sur une immense étendue.
Les premiers efforts qu'’accomplit I’Association
Internationale Africaine fondée en 1876
par Sa Majesté le Roi des Belges, afin d’ouvrir
à la eivilisation les régions centrales du continent
noir, furent suivis bientot de tentations
analogues d’explorateurs français.
Ainsi, dans lorigine, le contact des intérets
et la communauté du but poursuivi, plus tard,
le contact des souverainetés établirent entre
la France et I'Asscciation Internationale Grigeée,
aprèds la Conférence de Berlin en Etat Indébendant,
des rélations nécessaires et fréquentes.
A diverses reprises, cependant, des difficultés
se présenterent.
L’Etat Indépendant au cours des discussions
dufelles susciterent, s'’appliqua constamment
à ne blesser en rien les susceptibilitécs
de sa puissante voisine, et il apporta
dans les négociations auxquelles on se livra
un esprit de concorde, de modération et de
bonne amitié dui ne fut malheureusement
pas apprécié en France comme il le méritait
et dont il n’'a pas recueilli le prix.
L’histoire de ces conflits depuis leurs débuts
jusqu'au moment actuel suffit à démontrer,
sans du’'’il soit besoin de commentaires,
que I’Etat Indépendant n’'a à se reprocher ni
Prétentions offensantes ni manque de courtoisie,
et due, bien au contraire, ses dispositions
conciliantes, souvent méconnues, I’ont
entrainé à des sacrifices qdui sont restés pour
lui sans compensation.
Lors de la création de I’Association Internationale,
un savant français, Mr. de Quatrefages
fut appelc à siéger au comité exécutif
composé de trois membres seulement. Quand
I'Association Internationale commenca ses
pérations sur la cote orientale, c'’est à une
maison francaise, la maison Roux de Fraissinet
et Cie. du’elle confia la gestion de ses intérets
à Zanzibar. Ses agents preteèrent aux voyageurs
et aux missionnaires français un ekfficace
concours, matériel et moral, dui les sauva
parfois des plus graves périls. Gräce à eux
les missionnaires français réussirent à se fixer
dans I’'Ounyaniémbé en dépit de hostilité des
Chefs arabes et indigènes; enfin c'est aus
Ülbersetzung.
Der Unabhängige Kongostaat und Frankreich
1885 bis 1892.
Die Gebiete des Unabhängigen Kongostaates
und der französischen Kolonialbesitzungen berühren
sich auf einer bedeutenden Ausdehnung.
Auf die ersten Anstrengungen, welche die 1876
von Seiner Majestät dem König der Belgier gegründete
Internationale Afrikanische Gesellschaft
machte, um die Gegenden im Mittelpunkt des
schwarzen Erdteils der Zivilisation zu öffnen,
waren bald ähnliche Versuche französischer Forscher
gefolgt.
So bildeten sich zwischen Frankreich und der
Internationalen Gesellschaft, welche nach der
Berliner Konferenz zum Unabhängigen Staat erhoben
wurde, ursprünglich durch die sich berührenden
Interessen und den gemeinsam verfolgten
Zweck, später durch die Berührung der
Hoheitsgebiete notwendige und häufige Beziehungen.
Es stellten sich indessen zu wiederholten Malen
Schwierigkeiten ein.
Im Laufe der Erörterungen, welche diese hervorriefen,
bemühte sich der Unabhängige Staat
fortwährend, in keiner Weise die Empfindlichkeit
seiner mächtigen Nachbarin zu verletzen, und er
zeigte bei den geführten Verhandlungen einen
Geist der Eintracht, der Mäßigung und der guten
Freundschaft, welcher unglücklicherweise in Frankreich
nicht so geschätzt wurde, wie er es verdiente
und für den er nicht belohnt wurde.
Die Geschichte dieser Zwiste seit dem Beginn
derselben bis zum gegenwärtigen Augenblicke genügt,
ohne weiterer Erläuterungen zu bedürfen,
zum Beweis, daß der Unabhängige Staat sich
weder beleidigende Anmaßungen noch Mangel an
Höflichkeit vorzuwerfen hat, sondern daß ihn seine
oft verkannten, versöhnlichen Maßnahmen ganz
im Gegenteil zu Opfern veranlaßt haben, welche
ohne Ersatz für ihn geblieben sind.
Bei der Gründung der Internationalen Gesellschaft
wurde ein französischer Gelehrter, de Quatrefages,
in das Comité exéentif berufen, welches
nur aus drei Mitgliedern bestand. Als die Gesellschaft
ihr Werk an der Ostküste begann, vertraute
sie einer französischen Firma, nämlich der Firma
Roux de Fraissinet & Compagnie, die Wahrnehmung
ihrer Interessen in Zanzibar an. Ihre
Agenten boten den französischen Reisenden und
Missionaren eine wirkungsvolle materielle und
moralische Unterstützung, welche sie manchmal aus
den schlimmsten Gefahren errettete. Ihnen ist es
zu danken, daß es den französischen Missionaren
gelang, trotz der Feindseligkeit der arabischen
und der eingeborenen Häuptlinge in Unianiembe