Aummer 61.
——.
Alle Parteisührer boten der Regierung ihre
Unterstürung an. Camacho sagte, als er vom
dem Sat#e in der deutschen Note sprach, daß
Portugal Englands Vasall sei. Deutschland
batie Portugal selbst als den Sklaven seiner
Verpflichtungen bezeichnen können. Der Kongreß
stimmte einem nationalen Ministerium zu.
Scchliehlich forderte der Präsident die Anwesenden
und die diplomatischen Vertreter der Alliierten
auf, die Helden von Verdun zu begrüßen,
worauf sich die Versammlung erhob und Bei
sall spendete.
Lissalon, 11. März. (Meldung der
Agente Haras.) Die deutschen Diplomaten find
ohne Zuischenfall in der Nichtung nach Ma
drid abgereist.
Beira (Poringiesisch O fslafrika), 11. März.
(nieuter.) Alle Deutichen sind interniert wordbted.
Die deutschen Schisse und Schleppboote
nurden beichlagnahmt.
Wie in anderen Fällen zeigt sich auch in
rieien Falle bas meite (Gewissen England?.
„Neuter“ meldet nämlich: „Der englische Gein##dte
in Lissabon hat seiner Regierung da
ron Milteilung gemacht, daß Deutschland am
Donnerstagalend Poriugal den Krieg erklärt
lale. Dies sei eine wahre Herausforderung
ron deuticher Seite, da Portugal röllig berechtigt
gewesen sei, die Schiffe, die schon lange
munks lagen. zu leschlagnahmen. Auch sei oie
Landlungomeise Portugals nicht, wie die Deutsen
behaupten, ein Bruch des Landelerertrages
g iĩchenn Portugal und Deutichland, da die
Schisfe nicht im Tramitverkehr ilanden.“
der englische Gesandie iteht wurdig neben einer
Regierung, in der ein Grey sinzt, der Morde
anmtiftet, Morde verteidigt.
Der por#lugiesische Geiandle am Ouirinal erlärte
einem Ausfrager des „Giornale d’Ilalia“,,
Vortugal habe bielter zwar keine Trupren,
ader bereils früher Wassen und Munition
nach Frankreich gesandt. Poriugal lönne England
bei der Ueberwachung der Straße von
Wib#raltar untersnnen: es müsse aber auch die
eigenen Häsen gegen Ueberraschungen durch
Unterseeboote schützen.
Der „Secolo“ versucht die Handlungsweise
Portugals als gerechlferligt Linzustellen, fügt
#ader hinzu, in Wirklichkeit schmimme Portugal
längst im englischen Fahrwasser, und da Deutschland
schon bisher allen Nachteilen eines Krieges
seilens Portuqgals auch ohne offizielle Kriegserllärung
auesgesetzt war, tonnte Deutschland
leicten Herzens den Krieg erklären. Uebrigenkön
das portugiesische Heer höchstens als
Lilsschrps in Afrita Verwendung finden.
v, Het Neumes van den Dag“ schreibt: Porltugale
Teilnahme am Kriege wird an dem
Lauf der Dinge nichts ändern, weil die Beschlagnahme
der Schiffe, jene Tat, durch welche
Porlugal Deutschland allein schaden konnte, bereits
geschehen ist. Die einzige Folge wird nur
die sein, daß die deutschen Truppen in Deutsch-O
stafrika, wenn sie in die Enge getricben werden,
sich nun nicht mehr auf portugiesisches
Gebiet retten könnten.
Das Siockholmer Blatt „Dagens Nyheter“
schreibt: Kaum ahnte wohl Poriugal, als es
das? Bündnis mit England schloß, daß es solche
Folgen haben sollte, wie die Hineinziehung in
den Krieg, der seine eigenen Interessen nicht
berührt, denen mit der Wahrung der Neutra:
litäl am besten gedient wäre. Diese Entwicklung
bleibt ein warnendes Beispiel für die anderen
Kleinstaaten davor, durch Bündnisse nit
den Großmächten sich an eine Politik binden
zu lassen, deren Folgen ein kleines Land zwingen
konnen, sich für fremde Inleressen zu opfern.
·# v
Von einem Kenner Portugals wird der
„Reuen Freien Presse“ geschrieben: Am 13.
d. M. tritt die portugiesische Kammer wieder
zujanmmen. Es iĩt nicht ausgeschlossen, daß das
erergischhe Auftreten Deutschlands zum Sturz
bes jetzigen Machthaber## Affonso Costa führt.
Gegen diesen eitlen. in seine eigene Beredsamleit
verliebten Demagogen arbeilen rerschiedene
portugiesische Patrioten und Parteien
#deon längere zeil. Jeyzl, wo der große Verehrer
Englands (trotz aller Verehrung hat Costa
übrigens seine zwei Söhne in Deutschlund uno
in der Schmeiz erziehen lassen) sein Land in
den Krieg mit Deutschland sörmlich hineingeüoßen
hat, nerden seine Gegner vielleicht die
hötige Unterstützung im Volle finden, um
Costa stürzen zu können. Dem nicht nur, daß
das portugiesische Volk keinen Krieg will, sind
nicht einmal seine Sympathien ungeteilt oder
aucha#nur überwiegend auf seiten der Entente.
In Sporto überwiegt der englische Einfluß. Dabegen
bestehen in Lissabon sehr starle deutsche
Einflüsse, rexrdsentiert durch altangesehene Kaufmanns-
und Bantierfamilien, durch Persönlichleiten,
die portugiesische hohe Orden und
Tilel besitzen und mit den besten Familien des
Landes verschmägert sind. Trotz Revolution und
Repul lil paben sich die allen Einflüsse im Lande
Zur Kriegserklärssg an VPoringal.
Unser Bild veranschaulicht oben portugiesische
Infanterie und eine Maschinengemehrabteilung,
rechts das Kriegeministerium; unten
der Praca do Commercio in Lissabon. In der
Mitte das Reiterstandbild Josephs lI., im Hintergrunde
Ministerialgebäude und der Arco
— — —
Monumental da Rua Augusta; links, am Eingang
zur Rua do Arsenal, fand vor Jahren
das Attentat auf die königliche Familie statt.
Nebenstehend Portrat des jetzigen Ministerpräsidenten
Affonso Costa.
behauptet, und nichts märe irriger, als anzunellmen,
daß die Lärmmacher der roten Reprublik
das Heit ganz in Händen haben. Und
sell#st der eigentliche Anhang dieser Herren wird
flarken Kapenjammer empfinden, u enn er hört,
daß Affonso Coita den Krieg mit Deulichland
lerbeigefuhrt hat. die nächsten Tage werden
rielleicht große Ueberraschungen in Portugal
bringen.
2 2— 2
OAer Ttlel im Vellirien.
Det türkische Bericht.
Konstantinopel, 12. März. Das Hauptquartier
teilt mit: An der Jrakfront erlitt
der Feind in der Schlacht, die im Abschnitie
von Felahie stattfand und die mit seiner Niederlage
endete, Verluste, die auf mindestens
5000 Mann geschätzt werden. 60 Gefangene,
darunter 2 Offiziere, fielen in unsere Hand.
Zwei Monitore eröffneten auf sehr weite
Entfernung ein wirkungsloses Feuer gegen unsere
Batierien von Seddil-Bahr. Eine Erwiderung
auf dieses Feuer wurde für unnötig
gehalten. Ein darauf erschienener Kreuzer wurde
von unseren Batterien wirksam beschossen und
gezwungen. auf das offene Meer hinauszu.
fahren. Drei feindliche Flieger, die nacheinander
die Meerenge überflogen, wurden durch
das Feuer unserer Maschinengemwehre und Batterien
vertrieben.
An der VBemenfront besetzte eine englische Abteilung
aus 60000 Mann Infanterie und C##0
Mann Kavallerie mit 12-Zentimeter-Geschützen,
die am 12. Januar früh aus der Richtung
von Scheiklh, Doman, nördlich von Aden, aufgebrochen
war, den Ort Afioch und die 4 Kilometer
südwestlich davon gelegenen Höhen. Trogßdem
diese Abteilung mit überlegenen Kräften
einen Angriff gegen unsere Vorposten unternahm,
wurde die Uniernehmung des Feindes
durch einen Gegenangriff zum Siehen gebracht,
den wir von Elrabita aus unternahmen.
Kampf, der drei Stunden dauerte, endete mit
dem Rückzuge des Feindes. Dem Schutze seiner
weittragenden Geschutze halte es der Feind zu
verdanken, daß sich dieser Rückzug nicht in regellose
Flucht auflöste. Der Feind versuchte von
reuem, in den von ihm im voraus in El Mieihale,
4 Kilometer südlich von Afioch, rorbereiteten
Stellungen Nandzuhalten. Er lonnte
sich aber vor den heldenhaften Angriffen un.
serer aus Mudjabide beslehenden Truppen nicht
halien und wurde gezwungen, sich in sein befetigtes
Lager von Scheilh Oeman unter dem
Schutze der Geschütze seiner im Golf von Aden
verankerten Flotte zu klüchten. Unsere Truppen
zerstörten feindliche Besestigungoanlagen bei
El Meihale, sowie den Flecken gleichen Namens
und nahmen alles Pioniermaterial in Befsiz,
welches sie dort fanden. Eine Menge englischer
Leichname, die der Feind nicht beerdigen klonnte.
lag auf dem Schlachtfelde. Eine gegen Elssaile
ausgesandte Erkundungsabteilung traf auf eine
slarle feindliche Kavallerielolonne, die Ma.
schinengewehre mit sich fuhrte. Nach halbstündigem
Gesecht floh der Feind in der Richtung
auf Scheilh Oeman, wobei cr 20 Tote und
Verwundete zurückließ.
—
Der
—
Follkische Randbschan.
Amerika und Melikso.
Reupork. 13. März. Carranza gestand
Truppen der Vereinigten Staaten das Recht
zu, in Merilo einzumarschieren. jedoch unter
der Bedingung, daß auch merikanische Truppen
das (Gebiet der Union betreten dürfen, um
amerikanischen Pobel zu verfolgen, falls er
sich auf merikanischen Boden begebe. Wilson
erklärte. daß nichte unternommen werden solle,
was uber eine Strafexpediton hinausgehe. 1.3.)
hof aut Persenalnachrichten.
Verlin, 12. März. Gestern hat im Kgl.
Schloß Bellevue bei Berlin die Kriegstrauung
des Prinzen Joachim von Preußen mit der
Prinzessin Marie Auguste von Anhalt in
Gegenwart der Kaiserin und des Herzogs und
der Herzogin von Anhbalt sowic der nächsten
Angehörigen des Brautpaares stattgefunden.
Der Kaiser war durch die Anwesenheit im Felde
an der Teilnahme verhindert.
München. 12. März. In der Münchener
Nuntiatur ist der Termin der Abhaltung des
Konsistoriums, an dem der Münchener Pronuntius
Kardinal Frühmirth teilnehmen
muß, offiziell noch nicht bekanni. Hiermit entbehrt
auch die Nachricht von der Abreiie des
Nuntius an einem bereits bestimmten Tage
jeder Begründung. Als Tat#ache-Nbleibt lediglich
lestehen, daß im Falle der Abhaltung eines
Konsistoriums der neue Kardinal an diesem
teilnehmen muß und von Rom nicht mehr nach
München zurncklehrt.
Berschiedene KNachrichten.
Berlin, 12. März. Das Deutsche Reich
int der erie und einzige Staat gewesen, der mu
einer umfassenden Organisation für die Kriegerfamilienfürforge
beim Beginn des PKrieges einseren
fonnie. Diese Fürforge ist sländig erweileri
somwoll hinsichtlich des Kreises der Unternr#unUngsberechtigien
als auch bezuglich der Höhe
der Familienunteritünungen. Wie erheblich die
lieriur auigen endeten Summen find. ergibt sich
aus den leuten zuverlassigen Verechnungen. Danach
jind iür Rechnung des Reickes an Kriegerfamilienunierstünungen
von den Lieserungsver-Landen
verausgabt worden bis einschließlich Februar
d. J. rund 1330 Mill. Mark: hiezu treien
nock die aus eigenen Mineln der Gemeinden
mil Hilfe des Slaa:#e# und des Reiches für
Kriegsmollfahrtewecke geleineten Aufwendungen,
die auf eitna 1 Mionen Mark angegelen
Uerden, so daß sich im ganzen eine Ausgabe
von rund CT.0 Milliarden Mark an Unterf#nungen
fur die Farilien der Kriegsteilnehmer
und der sonstigen deduritigen Familien ergibt.
Berlin, 12. Mär#z. In Reinickendorf kind
vier Kinder des in einem auswärtigen Kranlenbaus
vermwundet darniederliegenden Landne#mannes
Arlhur Lellmann im Rauch ernickt.
Wien, 13. März. Heute morgen 4 Uhr
2 Min. 37 Sel. uurde in Agram. Zengg.
Fiume, im Künsenland und in Lita ein Erdleben
verspurt. In Jeugg wurde Schaden an
gerichtet, die Manern mehrerer Haufer ipran
nen und zalllreicke Kamine üuriten ein. Auch
in Cirkwenica sind mehrere Jausmauern ge
sprungen und die Uhren stehen geblieben. Das
Erdbeben wurde in fan ganz Kroatien und
Slavonien verspurt.
Lemberg, 15. Marz. Wegen vielfachen
Mordes wurde die Arbeiterin Viltoria Bud
#insla verhastel, die in der letten Zeit 35
Kinder, die sie zur Pilege aufgenommen hatie.
auf surchtlarste Weise ermordet hat.
Bern, 12. März. Aus verschiedenen Landes.
teilen werden schwere Lawinensturze gemeldet.
Der Simplonpah ist seit einigen Tagen wegen
Lau#inengefahr vollständig gesperrt. Die Post
uber den St. Bernhard mußte dieser Tage aaf
Dienstag, 14. März 7916
der Paßhohe übernachten, weil sie gleichfalls
wegen Schneefall und Lawinengefahr nicht mehr
weiter lonnte. Auf der Berninabahn mußte ein
Zug in der Nähe der Berninahäuser eine ganze
Nacht wegen Lawinengefahr slehen bleiben. Reisende
und Zugpersonal wurden in den Berninahäusern
aufgenommen.
Ein Betrüger.
Altona, 12. März. Das Landgericht verurteilte
den Kaufmann Soerenien, Besiner einer
Konservenfabrik in Kopenhagen, wegen Betruges
und Vergehens gegen das Nahrungsmittel:
gesetz zu fünf Monalen (befängnis und 3000 Mk.
Gelrstrase oder meiteren 377) Tagen Gesängnis.
Soerensen lieferte an einen Blankenseer Kauf
mann 60.0000 Dosen Leberpastele, die nach dem
Urteil der Sachvernändigen als röllig minder
mertig erwiesen in. Die Leberpaitete ist au-70
bis 30 Prozen! Mehl und Kaldaunen her
gestellt. Dem Kaufmann ist durch das Geschaf!
ein Schaden von 47/11000 Mark erwachsen.
Soerensen nurde verhaftet, als er sich hier aui
bielt, um ein gleich großes Geschaft ab zuschließen.
Uo#verische Nachrichlen.
dem NRottal, 12. Marz. Eine hoc
herzige Stifftfung hab#en die Distukte Roktlalmünsier
und Griesbach, Bez.-Amt Griesbach im
Rottal, gemacht, indem sie als Zeichen ihrer
Dankbarkeit fur die lapferen Beschützer ihrer
Heimat die Kriegsratenichaft fur alle Krieger
naisen in der For'’n ulernommen haben, daß
sie mil einem Geiamtaufn and von 100 Mi.
jedem Krieger Waisenkinde des Bezirks ein
Srarkalsenkuch mit 17. Mk. schenken.
Deggendorf,. 10. Marz. Der hbiesige Stadi
magistrai hat folgende Fleücchhochfsipreise feige
seht: Schmeinefleisch. 1.507 Mk. das Pfund.
Ochienileisch 1..!7* Mk., Rindfleisch 1.32 M.
Kalbileisch 1.4% Mk., Schaffleisch 1.11 Mk. und
Schueinefent 1.3,: Mk. das Pfund.
Uürnberg, 11. März. Aus Anlaß seine:
Goldenen Hock zeil hat Geb. Kommerzierat Lud
wig Ritter von Gerngroßz der Stadt Nürnbern
3%½%0|0 Mark geiliftet, deren Zinsen zu Arkaäuien
fur die flädtische Galerie verwendet wer
den sollen. Ritier von Gerngroß in Ebrenbürger
der Stadt Nurnberg.
Speber, 10. März. (Einc recht vermmuftig-Mahnung:
hat das hichiige K. Konsiilormum fur
die bevorüchende Konfirmation herausgegeben.
Es mird darauf bingewiesen, daß der Ernst der
Zeit und die Notlage vieler Familien es angezeigt
erscheinen lasien, in der Anschaffung von
Kleidung fur die Konfirmanden und in der sonftigen
Auemattung Sparsamkeit zu uben. Da-Konsistorium
häll diesen Hinmeis für notwendig,
da die Schonung unserer Tuch= und Ledervor
rate im Interesse des Vaterlandes ganz beson.
ders geboten iit. Man kann aliso auch ohne be
sjondere Aufuendung murdig zum Tische des
Herrn gehen; die Zeit gebietei eben Sparsam
keit auf allen Gebielen.
wWwürzburg, 11. März. Die Stadt Heldingsfeld
i#t in der glücklichen Lage, für der
Jahr 19156 die Gemeindeumlagen von 27/01
auf 14 Prozent herabzusetzen.
Aus
Kufstein, 17. März. Amtlich wird mitge
tleilt: Die am S8. Dez. 1915 für den volitischer
Bezirk Kufstein seugesetzten Hochtpreise für le
bende Kälber von 1 K 50 h bis 1 K 60 h fur
1 Kg. Lebendgemich: wurde außer Kraft geseßt.
Der am 1... Febr. 1916 für Kalbfleisch feitge
sente Hochnpreis von 2 K 830 h füur 1 Kilogr.
tritt mit 9 Marz lalsz außer Kraf: Am gle:
chen Tage wurde für den politischen Bezir!
Kufftein der Lochitpreis für 1 Kg. Kaldbfleisch
mit 3 K zun und der Preis für 1 Kg. Kin
fleisch mit 2 K 4%% feügesetzt. Der nunmehrige
Lochpreis hat einen außersiten Preis von 3 I
für 1 Kg. für Kalder langgetochen zur Grund-—
age.
RKufstein, 12. Marz. Die weihße Fahne
wurde am Mittwoch nachmittags auf dem hie
sigen Be#irteerichte Gefangnis gehitzt. Um diecse
Stunde verliet der letzte Insasie den Arreßt.
Sei: drei Tagen Ntehen die Räume. die sonst #0
Vielen ein unfreiwilliges Obdach gewährten
leer, was seit Beslehen des neuen Gerichltsge
täudes noch nicht der Fall wor. Auch ein Zer
chen der Zeit!
ku###cheut#e e##e-###
bohenaschau, 12. März. Wilbelmine r.
Fillern fah an ihrem geltrigen 80. Geburts
lage in ibrem Heim in Hohenaschan mitl dei:
Kreise ihrer Familic. darunter Profesior Die
niet und dessen Gautin, ferner aus dem Feld#
herteigeeillken Enkeln auch den Schloßherrn vor
Lohkenaichau, Freiherrn v. Cramer Kleit und
dessen Gemahlin, sowmie emige engere Freunde
um sich. Der Dichserin war weit uber die Gren
zen Banerus hinaus in liebender Anteilnahme
gedactt worden. Blumenspenden, Telegramme
und Briese krafen in Menge ein. darunter solche
rom kadischen Großberiogep#aa###: Karlerul#.
aur Frcirurg, München und zahlreichen deut
schen Slädten, aus der Schriftstellerwelt uju-Die
Jubilarin, die sich einer regen Rüstigleit
erfreul, erhielt auch aus dem Orte selbst rüh
rende Kundgebungen der Zuneiqgung der Bewohnerschaft.