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Kriegsbuch. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Kriegsbuch. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
schlegelberger_kriegsbuch
Title:
Kriegsbuch.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
schlegelberger_kriegsbuch_1915
Title:
Kriegsbuch. Erster Band.
Author:
Schlegelberger
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Franz Bahlen
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
B. Geltendmachung von Ansprüchen während der Kriegszeit.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Maßnahmen zugunsten des Schuldners.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

law

Title:
8. Bekanntmachung über Mindestgebot bei der Versteigerung gepfändeter Sachen. Vom 8. Oktober 1914.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Kriegsbuch.
  • Kriegsbuch. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • Vorbemerkungen.
  • Index
  • Verzeichnis der Kriegsgesetze nach der Zeitfolge. [31. Juli 1914 bis 30. Dezember 1914; 5. Januar 1915 bis 12. Juli 1915.]
  • A. Das Sonderrecht der Kriegsteilnehmer.
  • B. Geltendmachung von Ansprüchen während der Kriegszeit.
  • Übersicht.
  • I. Maßnahmen zugunsten des Schuldners.
  • 1. Bekanntmachung über die gerichtliche Bewilligung von Zahlungsfristen. Vom 7. Ausgust 1914. In der Fassung der Verordnung vom 20. Mai 1915.
  • 2. Bekanntmachung über die Folgen der nicht rechtzeitigen Zahlung einer Geldforderung. Vom 18. August 1914. In der Fassung vom 20. Mai 1915.
  • 3. Bekanntmachung, betreffend die Bewilligung von Zahlungsfristen bei Hypotheken und Grundschulden. Vom 22. Dezember 1914. In der Fassung der Verordnung vom 20. Mai 1915.
  • 4. Bekanntmachung über die Geldendmachung von Ansprüchen von Personen, die im Ausland ihren Wohnsitz haben. Vom 7. August 1914.
  • 5. Bekanntmachung, betreffend die Anordnung einer Geschäftsaufsicht zur Abwendung des Konkursverfahrens. Vom 8. August 1914
  • 6. Bekanntmachung über die Unverbindlichkeit gewisser Zahlungsvereinbarungen vom 28. September 1914.
  • 7. Bekanntmachung, betreffend Verbot des Agiohandels mit Reichsgoldmünzen, vom 23. November 1914.
  • 8. Bekanntmachung über Mindestgebot bei der Versteigerung gepfändeter Sachen. Vom 8. Oktober 1914.
  • 9. Bekanntmachung über die Sicherheitsleistung mit Wertpapieren. Vom 22. Dezember 1914.
  • 10. Bekanntmachung, betreffend Verbot von Mitteilungen über Preise von Wertpapieren usw. Vom 25. Februar 1915.
  • 11. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend Verbot von Mitteilungen über Preise von Wertpapieren usw. Vom 25. Februar 1915.
  • 12. Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend Verbot von Mitteilungen über Preise von Wertpapieren usw. Vom 17. März 1915.
  • 13. Bekanntmachung über die Einschränkung der Pfändbarkeit von Lohn-, Gehalts- und ähnlichen Ansprüchen. Vom 17. Mai 1915.
  • II. Maßnahmen zugunsten des Gläubigers.
  • III. Maßnahmen zugunsten des Gläubigers und des Schuldners.
  • C. Handelssachen und Gewerbliches Eigentum.
  • D. Finanzgesetze.
  • E. Beschaffung und Verwertung der Rohstoffe, Nahrungs- und Futtermittel, Höchstpreise.
  • F. Beschaffung und Verteilung der Arbeitskräfte. Arbeiterschutz. --- Kriegswohlfahrtspflege.
  • G. Vergeltungsmaßregeln.
  • H. Heeresversorgung.
  • J. Verkehrsbeschränkungen und Maßnahmen der öffentlichen Betriebsverwaltungen.
  • Nachtrag I.
  • Nachtrag II.
  • Wortverzeichnis.
  • Verlagswerbung

Full text

376 B. Geltendmachung von Ansprüchen während der Kriegszeit. 
ne Mayer d. a. O. 180: Versteigerungen unter dem Mindestgebot sind 
wirksam. 
3. Bendix, Kriegssonderrecht 95: Die Bekanntmachung ist ein Schutzgesetz 
im Sinne des § 823 Abs. 2 BSB. Die Gefahr der Ersatzpflicht nach § 823 
Abs. 1 BGB. trifft in erster Linie den fahrlässigerweise unrichtig schätzenden Sach- 
verständigen und Gerichtsvollzieher und den Fiskus, wenn das Vollstrechungsgericht 
die anderweitige Verwertung fahrlässigerweise zu einem zu niedrigen Betrage 
anordnet. Nur ausnahmsweise wird eine Ersatzpflicht des betreibenden Gläubigers 
oder des Erstehers nach § 826 BGB. in Betracht kommen, ihre Ersatzpflicht nach 
§ 823 Abs. 1 BE. erscheint ausgeschlossen, ebenso Mayer a. a. O. 180. 
9. Bekanntmachung über die Sicherheitsleistung mit Wert- 
papieren. Vom 22. Dezember 1914. 
(RGBl. 541.) 
Der Bundesrat hat auf Grund des § 3 des Gesetzes über die Er- 
mächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maßnahmen usw. vom 
4. August 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen: 
1. 
Für eine Sicherheitsleistung, für welche die Vorschriften der 88 234, 
236 des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder des § 69 des Gesetzes über die 
Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung gelten, sind Wertpapiere, 
die vor Ausbruch des Krieges einen Kurswert hatten, auch jetzt als 
Papiere mit Kurswert anzusehen. 
Sind die Vorschriften der §§ 234, 236 des Bürgerlichen Gesetzbuchs 
maßgebend, so kann die Sicherheit in Höhe von drei Vierteilen des Kurs- 
werts vom 25. Juli 1914 geleistet werden. 
Sind die Vorschriften des § 69 des Gesetzes über die Zwangs- 
versteigerung und die Zwangsverwaltung maßgebend, so kann die Sicher- 
heit in Höhe des ganzen Kurswerts vom 25. Juli 1914 geleistet werden. 
Das Gericht kann auf Antrag nach freiem Ermessen die Sicherheitsleistung 
nur in Höhe eines geringeren Betrags für zulässig erklären. 
Ist für ein Wertpapier am 25. Juli 1914 ein Kurs nicht notiert 
worden, so tritt der letzte vorher notierte Kurs an die Stelle. 
82. 
Die Vorschriften des § 1 finden auf die vom Reiche aus Anlaß des 
Krieges ausgegebenen Schuldverschreibungen entsprechende Anwendung. 
An die Stelle des Kurses vom 25. Juli 1914 tritt der Preis, zu dem 
die Ausgabe erfolgt ist. 
§ 3. 
Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.
	        

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