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der frischen Luft auch bei Regenwetter gestattet. Der Saal wird auch
brußt, für die neugebildete Spinnstube, die unter Pfarrer Keils Leitung
die Mädchen und Frauen des Dorfes zum Spinnen, Stricken und Nähen
bei gemeinsamem Gesang, Vorträgen und geselliger Unterhaltung vereinigt.
Das Haus ist von der politischen Gemeinde mit Staatsunterstützung
erbaut und der Kirche als schuldenfreies Eigentum überantwortet.
Die Kosten am runstüs und Bau betrugen 9500 M., die Einrichtung
erforderte 1500 welche die Kirchengemeinde selbst auf.
brachte. Die jährlichen An etwa 1400—1500 M., werden gedeckt
durch einen Beitrag der -itische. Gemeinde von 200 M., Zinsen von
150 M., sowie durch Gaben für Krankendflehe Schulgeld im
ktinderheim, Sammlungen am Erntedankfest (etwa 150—190 M.), die
Beiträfe, bewilligen ferner der Staat, der Landesverein
ür Krankenpflege im Herzogtu un Gotha, die Vereinigung für innere
Mission, die Thüringer Versi ,smnstalt in Weimar (100 M.). Hin
und wieder gibt es auch besonde penden aus dem Herzogshause und
von Freunden der Wölfiser Gemeler pfleg Im Hause sind zwei
Schwestern tätig; eine Länderckeibor. ift * alle Pfleglinge des
F#ein
Baußg
Kinderheim und nach einer Wohnung für die 3 sie
Baup. in etwa 600 d bstgarten der
Pfarrei benutzt, der in der Mitte des Dorfes liegt. attliche am
2. Juni 1907 eingeweihte Haus hat ungefähr 15 — ulosten erfordert,
die Einrichtung 2000 Mark. Bereits 1909 waren von der so
früh heimgegangenen Großherzogin Karoline 2000 Mark geschenkt
worden, 8000 Mark stiftete die l Gemeinde, der Raiffeisenverein
gewährte ein unverzinsliches Darlehen von 1100 Mark, etwa 1500 Mark
wurden geschenkweise gegeben. So blieb noch die Hälfte der Errichtungs-Zuen
ungedeckt; man hofft sie durch Zuwendungen allmählich zu decken.
Das Haus hat etwa 15 m Front an der S#ten und 12 m Tiefe; es zerfällt
in Schwesternhaus und Saalbau. Das Dorndorfer Gemeindehaus
macht duraus einen gefälligen Eindrun und t sich im großen und
gangen der Bauweise des Ortes
Das Gemeindebaus in Sls (Ob-A.Neresheim, Württemberg)
ist eine Stiftung n aus der Gemeinde gebürtigen Geh. Kommerzienrats
Pflaum in Stutwart. Die seit Jahren unbenutzte Sylgen
7 Gemeinde wurde von ihm antt Einen