Full text : Das Buch von unsern Kolonien.

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wartete,  was  geschehen  sollte,  kam  ein  Bote  vom  König  Bell  mit  der
Mitteilung,  daß  die  Yoß-Leute  Bell-Stadt  überfallen  und  besetzt,  den
Faktoreivorsteher  von  Woermann,  den  bereits  genannten  Kaufmann  Pan—
tänius,  gefangen  genommen  und  mit  sich  geschleppt  hätten.  Sofort  setzten
sich  60  Mann  unter  Kapitänleutnant  Riedel  mit  voller  Fahrt  nach  Bell-Stadt
  zu  in  Bewegung.  Bell-Stadt  liegt  oben  auf  einem  Plateau.  Als
man  an  dessen  Fuße  landete,  knallte  und  krachte  es  aus  allen  Büschen
und  von  der  Stadt  her;  die

feuer  empfangen.  Schon  bei
der  Landung  stürzte  tödlich  getroffen
  der  freiwillige  Matrose
Bugge  zu  Boden,  und  bald
lagen  weitere  Schwerverwundete
  niedergestreckt.  Die  Landungsgeschütze
  sprachen  ein
ernstes  Wort  mit  und  feuerten
mit  gutem  Erfolg  nach  Bell-Stadt
  und  auf  die  Büsche,
hinter  denen  die  Neger  sich
verborgen  hielten.  Die  Deutschen
  mußten  aber  auf  das
Plateau  hinauf  und  waren
dabei  ganz  ungedeckt.  Sieben
Verwundete  ließen  sie  zurück,
ehe  sie  das  Plateau  erreichten,
  und  hier  wurden  sie  von  —  —  .
einer  zehnfachen  Übermacht  Rudolf  Bugge  aus  Detmold.

von  allen  Seiten  beschossen.

Die  Munition  beginnt  den  Deutschen  knapp  zu  werden,  sie  haben  zu  befürchten,
  daß  der  Rückzug  zu  ihren  Booten  ihnen  abgeschnitten  wird.
Da  erscheint  Hilfe  vom  „Bismarck“,  und  jetzt  fliehen  die  Neger  nach
allen  Seiten,  Tote,  Verwundete  und  Gefangene  zurücklassend.  Aber  noch
ist  die  Arbeit  nicht  vollendet.  Jetzt  nachdem  die  Neger  kriegsmäßig
Widerstand  geleistet  hatten,  nachdem  brave  deutsche  Jungen  als  Opfer
gefallen  sind  und  ihr  Blut  vergossen  haben,  heißt  es,  dem  Feind  einen

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