Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

#Uummer  189

–p–r  Mittwoch,  19.  Augufk  1974
sind  bei  den  Postanstallen  zum  Preise  von  1  Psg.

Eolenelmer  Anelger

  
 

 

 
 

für  je  2  Stück  erhältlich.  Das  Publikum  wird  ½s  Die  österreichoch-staliensschen  Hüstenländer.  Felsetzung  von  Hôchstpreisen  füör  Le.
gut  daran  kun,  zu  Feldpostbriefen  tunlichst  diese  «  »  --——-—T  den-mutet's«TikotIisiddicgktmssuincb
Briesumschläge  zu  verwenden.  E  preise  bereits  durd)  den  k.  k.  Statthalter  amtlich
Mobilmechung  u.  Mietzinszahl-  feitgesetz  worden.  In  der  „Beinener  Chionik“  (r.
"  #à  "  5  l  #  .  .  .  .
si  ·  s-  I«  Xvons4·su.indenamemeamtlsB-«.ksntssscung.thissmnsbcnlicpunthctctkkciscnlaus
  1  I  %  Airn!  —m—  renermrn  fur
sen  in  den  letzten  Tagen  wiederholt  Anfragen  —  nnrngt  r  „  „„
und  Mitteilungen  ein,  nach  welchen  vielfach  die  5  Pan  rit  von  Otlen  in  vron
Meinung  verbreitet  zu  sein  scheint,  als  ob  im  Vorrzt  ꝓö‘  Die  Preise  der  wichtigsten  Artitel  jeien  nach  dem
Mobilmochungsfalle  die  Verpflichtung  zur  Zah-  —  lo  5%  s  ne  en  W.  Taoris  hier  wiedergegeben;  angesugt  sei,  dos  sie  in
-  .-  *  .  «  ·  «-«»»  »  «,  -,  -*  9  .  .  ..  .  -
lung  von  Mietzinsen,  Hnpothelenzinsen  usw.  auf-  (%  %  —  Rronen  und  peiler  sestgeieht  sind  und  sich  ie  auf
lẽie  Demgegenüber  machen  wir  darauf  auf-  *  2  #  *r  ——  .  ein  Kilo  beziehen.  Darnach  bettag  der  Pre's  fur:
4  lom  gaßt  das  vurch  einen  Mietvertrag  ge-  "/  *157  —  .  .  Weizen  30,  Roggen  26,  Gerite  27,  Ha##er  36,  Rogmet
  ian  Lrianenn  iÖ  6  umebl  Nr.  1:  33,  Weizenbroimehl  Nr.  0:  00.  Weischastene
  Verhältnis  wmwischen  (Vermieter  und  ½  *  genmebl  Nr.  1:  33,  Weizendto  .

zenkochmet!  Nr.  4:  56,  Roggenbrotmehl  Nr.  3:  40,

Mieter  durch  die  Mobilmachung  in  rechtlicher  entochn  »  ·
dqubgksthRLl(Polcnta)40»WetzenbroLSCRog

Beziebuitgkeinesweqsbekühttwikd.Selbsterheischen,

  während  andrerseits  auch  erwartet
werden  muß,  daß  der  Krieg  nicht  als  willkommmener
  Anlaß  zu  nicht  begründeter  Zahlungsliweigerung
  angesehen  wird,  denn  auch  für  die
ausbesitzer  besteht  im  Kriege  die  Verpflichtung
Izur  Zablune  der  Huvothelenzinsen  und  der  steuerlicherr
  Gefälle.  Es  ist  daher  doppelt  notwendig,
daß  iesenigen  Mieter,  die  zu  zahlen  in  der
dage  sind,  ihren  Verpflichtungen  prompt  und
pünlttich  nachtommen.  Wenn  diese  Kreise  von
Mietern  ihre  Pflicht  ersüllen,  wird  es  dem  Hausbesitzerverein
  möglich  werden,  den  Armen  und
win#tsche  stlich  Schwachen  während  des  Kriene
diejeniae  Hilfe  u  bieten,  deren  sie  so  sehr  ibe—
dürsen,  um  sich  wenigitens  eine?  gastlichen  Obdache?
  zu  erfreuen

Eine  Warnung  jJür  Bartherzige
Hauoberren.  Das  Carnisonskommando  in
Frankfurt  a.  M.  hat  an  den  dorligen  Magistrat
sorg#endee  Schreiben  gerichtet,  dar  auch  bei  und
eine  Marnun  für  rücksichtbose  Hauebesitzer  sein
rürste:  „Täglich  mehren  sich  die  Fälle,  daß
beim  liefigen  Garnisons-Kommando  Frauen  u.
Kinder  Hilfe  suchen,  die  von  hartlerzigen  Haus:
leitzern  eus  der  Mohnung  gewiesen  werden.
da  bei  Einberufung  ihre  Mannes  die  sällige
Mieie  nicht  pünlkllich  bezahlt  werden  I##n.  Das
Garnison--Kommando  biüllet  die  Siadt,  durch
mmedenuprechende  Verössentlichungen  darauf
binzuwirlen,  daß  es  Ehrenpflicht  jedes  Deutichen
  isl,  den  Frauen  und  Kindern  unserer  beaven
Soloaten  in  dieser  schweren  Zelt  hilfreich  zur
Seile  zu  slehen  und  nicht  durch  harte  Eintreidung
ron  Forderungen  zur  Verzweiflung  zu  treiden.
Gegelenenfalls  werde  ich  die  Ramen  derartiger
lattherziger  Hausbesitzer  in  den  Zeilungen  verössentlichen.
  ge#  Beder,  Genermmmajor  al:  Carnison
  Aeltester.“  ·

 

,.-.-.-..-In

  einer  Mitteilung  verweist  der  K.  Landesin-Gemüse

  halten.
und  zugleich  billige  Kost.

 

 

Aber  sein  Belebungsverfahren  mußte  doch  das
richtige  gewesen  sein;  denn  nach  Verlauf  einer
sehr  kurzen  Zeit  schlug  Fräulein  Paula  nicht
nur  die  Augen  wieder  auf,  sondern  sie  schlang
auch  mit  einem  ticien  Seuszer  ihre  weißen  Arme
um  den  Nais  des  Lebensretters  und  zahlte  ihm
mit  ihmnen  roten,  jungen  Lippen  bei  vollem  Bewußtiein
  zurück,  was  er  in  seinem  Eiser,  sie
zu  erwecken,  der  Ohnmächtigen  gespendet  hatte.

Vor  dieser  überwältigenden  Wucht  der
Tatsachen  mußten  Herrn  Plümers  Bedenklich--keiten
  zusammenbrechen.  Wohl  regte  sich  in
seinem  Herzen  etwas  wie  eine  dunkie  Ahnung,
das  möglicherweise  auch  diese  heldenmütige

ebensrettung  nichts  als  ein  abgekartetes  Spiel
gewesen  sein  könnte,  aber  wenn  es  so  war,  dann
war  er  der  Verschlagenheit  dieses  Malers  ja
doch  nicht  gewachsen,  und  es  war  am  Ende
schon  das  gescheiteste,  ihn  nicht  zu  noch  gefährlicheren
  Experimenten  zu  reizen.

„Ich  habe  gesagt,  daß  Sie  sie  haben  sollen,
wenn  Sie  sie  lebendig  zurückbringen.  Und
Wilhelm  Plümer  hat  sein  Wort  noch  immer
gehalten.  Aber  sowie  sie  sich  erholt  hat,  reisen
wir  ab.  Von  der  idyllischen  Sommerfrische
habe  ich  nun  wirklich  genug."

Und  während  die  glückstrahlende  Paula
von  ihrer  Mutter  der  Kabine  zugeführt  wurde,
Ugte  er,  gegen  seinen  triesenden  künftigen
Schwiegersohn  gewendet,  mit  grimmigem  Humor
binzu:  „Aber  1#n  bitte  ich  mir  aus,  Sie
nun  wenigstens  ordentlich  Skat  spielen  lernen,
ohne  Beiständigung  unter  dem  Tisch  uno  #hne
Wahnvorstellunge  von  einem  ewigen  Herz-Trumpf.
  Beim  Skat  wie  im  Leben  kann  nicht
immer  Herzen  Trumpf  sein  —  merken  Sie  sich
das,  junger  Mann!

—  Ende.  „

3

versländiich  wird  man  von  den  Hausbesißern
##möglssstes  Entgegenkommen  in  den  Fällen  erwarten
  dürsen,  wo  es  die  gegebenen  Verhältnisse

Was  soll  man  essen  und  krinken?

speklor  für  Milchwirtschaft  darauf,  daß  man  sich
gut  und  billig  ernähren  könne  wenn  man  zu
den  Crzeugnissen  der  eigenen  Scholle  zurückkehrt.
Es  soll  weniger  Fleisch,  Weißbrot  und  Margarinc
  gegessen  werden,  dagegen  joll  sich  die  Bevölkerung
  wieder  mehr  an  Schwarzbrot.  Kartoffeln.
  Käse,  Topfen,  Schmalz,  Milch.  Obst  und
Dies  ist  eine  gute,  kräftige

 

 

 

 

 

 

Der  Weltkrieg.

(Lette  Telegramme  bis  3  Uhr  nachmitlags.)
König  Ludwig  und  Kaiser  Wlhelm.

Müänchen,  18.  Aug.  Aus  Anlaß  der  Verlegung
  der  kaiserlichen  Hauptquartiere  von  Berlin
  het  zwischen  dem  Rönig  von  Vayern  und  dem
Deutschen  Kaiser  ein  herzlicher  Depeschenwechse!
ftattefunden.

*  W„  n
Das  (Gesecht  bei  Mülhansen.
Eine  kleine  Schlappe.

Verlin,  16.  August.
Wolfiz:  Telegraphenbureau  meldet:  Daz  Gesech:  bei
Muthausen  ein  Gelegenheitegesecht.  Eineinhalb
seindliche  Armeekorps  waren  in  das  Oberelsatnz  ein
Vedrungen,  während  unsere  dort  besindischen  Truppen
noch  in  der  Sammiung  begrissen  waren.  Wir  arif
sen  trohdem  den  Feind  ohne  Zögern  an  und  werfe.
ihn  auf  Beisor!  zuruck.
Aufmarschbeslimmung.

war

Darnach  solgten  ise  ihrer

Unterdessen  hat  eine  lleine  Feiiungzabtliilung  aus

-trahburg  am  11.  de.  Mis.  cine  Sch'appe  erlilten.
mit  Geschuxen  und  Mischiaus
  Festungsbeständen  waren  an  diesem
Vogesenpaß  bei  Schirmeck  im  Bteuschtal
im  Untercisaß  Lorgegangen.  Sie  wurden  durih  seindliches
  Arlilleriesener  vom  Donon

Zwei  Feültungobaraillone
nengewehren
Tage  im

(inert  Vogesenber#a
uber  der  Grenze)  her  überfallen.  Ju  der  enden  Paßstraße
  sind  die  Geschütze  und  Maschinengeaw#hre,  verschossen
  und  unbrauchbar  gemacht,  licgen  geblieben.
Jedenfalls  sind  sie  vom  Feinde  erbeutel  worden,  der
späler  auf  Schirmed  vorging.
Es  handelt

creigni-,

sich
leinerlei

unbedeutendes

das  Einfluhz
hat.  Truppen  und  ihrer  Tol!
kühnbeil  und  Unvorsichtigkeit.  ein  warnendes  Beifspiel
sein  soll.  Die  wieder
Feslungsbereich
zwar  ihre  Oeschugye,
Cb

um  ein  Kriegs.

auf  die  Opecta
lionen  aber  den
gelammelten
unverfolgt  errei.  .  Sie
nicht  den  Mut  verloren.
Aerrat  vurch  Landesbewob
ner  mitgewirkt  hat,  wird  nicht  seugestell!  werden
lönnen.  "“

Truppen  haben

den  haben
aber
bei  diesem  Vorgang

"  *

Das  Geheimnis  von  Lüttich.
Berlin,  18.  August.

Wolii's  Telegraphenbureau  meldet:  Das  Geheim.
nis  von  Lüttich  kann  entschleiert  werden.  Unz  wa.

ren  zwar  Nachrichten  zugegangen,  dah  vor  Ausbruch
des  Krieges  französische  Offiziere  und  veelleicht  auch
einige  Mamnschaflen  entsendet  worden  waren,  um  die
belgischen  Truppen  in  der  Handhabung  des  Feslungsdienstes
  zu  unterrichten.  Vor  Ausbruch  der
Geindseligkeiten  mar  dagegen  nichts  einzumenden.  Mit
Beginn  des  Krieges  war  das  aber  Neutralitätsbzuch
von  Frankreich  und  Velgien.  Wir  muhten  schnell  hau.
deln.  «  «

Nicht  mobilisierte  Regimenter  wurden  an  die  Grenze
geworfen  und  auf  Lutlich  in  Marsch  gesetzt.  Sech
schwache  Friedensbrigaden  mit  etwas  Kavalleri-  und
Artülerie  haben  Lültich  genommen.  Darnach  wurden
sie  mobil  und  erhielten  als  erste  Verilärlung  ihre
ersten  Ergänzungemannschasten.  Zwel  weisere  Regi.
menter  konnten  nachgezogen  werden,  die  ihre  Mobilmachung
  schon  beendet  hatten.  Unsere  Gegarr  wähnten
  bei  Lüttich  120  000  Deutsche,  die  den  Vormarsch
megen  Schwierigkeiten  der  Verpflegung  nicht  antre-Sie
  haben  sich  geirrt!  Die  Pause  hatte
einen  anderen  Grund.  .

Jetzt  erst  begann  der  deuische  Vormarsch.  Die  Gegner
  werden  sich  überzeugen,  daß  die  deutschen  Arten

  ô#ten.

 

ser  hat  sein  der

Tropsen  deutischen  Blu-Wort

  gebalten:  An  ####  Einnahme
Forts  von  Lüttich  nicht  einen
tes  mehr  zu  setzen!

Der  Feind  kannte  unsere  schweren
nicht.  Daher  glaubte  er  sich  in  den  gort  sicher.  Doch
schon  die  schwächsten  Geichunze  unicter  ichmiezen  Artillerie
veranlasen  jedes  durch  jie  beschosie#:  Fort  nach  kurzer
  Beschießung  zur  Uebergabe.  Ti:  noch  erhaitenen
Teile  der  Besatzung  retteten  dadurch  ihr  Leoben.  Die
Forts  aber,  gegen  die  unsere  schw.  ken  (beichune  fen
erten,  wurden  in

Amböifomirte!

allerkurzester  ’#!  in  Trümmer.
hausen  verwandeit,  unter  denen  die  2#  atzung  legzal#n
wurde.

Jehzt  werden  die  Forts  ausgeräum:  und  wieder  zur

 

Verteidigung  eingerichtet.  Die  Zeu  L.h  solt
dem  von  unserem  Gegner  vorberein##n  lan  niatt

mehr  dienen,  sourern  dem  deutschen  Deere  ein  St##ß

punkt  fein.
Der  Ceneraolquarliermei
—
v.  Stein.
·4  #.  r

Ein  dentsches  Untersecboot  vermißt.

Ber  lin,  18.  Ang.  Von  einer  Fahrt  mehrerer
Unlerseeboote  nach  der  englischen  Küste  ist  das
Beot  „UC  15“  bisher  nicht  zuräckgekehrt.  Englische
  Zeilungsberichten  zujolge  joll  „U  15“  im
Kampfe  mit  englischen  Streilk  aflen  vernichtet
worden  sein.  Ob  und  welche  Verluste  die  englischen
  Streitkräfle  hierbei  erlitlen  haben,  ist
nicht  zu  erfahren.

#  r

"  #
Verhajftungen.

Berlin,  18.  Aug.  In  Bad  Homburg  sind
zwei  Personen  sestgenommen  worden,  weil  sie
ohne  Erlaubnis  eine  Station  für  drahtlose
Telegraphie  errichtet  hatten.  Es  wird  allgemein
darauf  hingewiesen,  daß  dics  strenger  Strafe
unterliegt.

□
Zurückgestellte  Landstürmler.
Berlin,  18.  Aug.  Die  „Norddeulsche  Allgemeine

  Zeitung“  meldet:  Auf  Anordnung  des
Kriegsministeriums  werden  die  dem  Landsturme
angehörenden  Müller.  Führer  von  Motorpflugen
und  landwirtschaftlichen  Maschinen,  sowie  Maschinen
  in  eleltrischen  Ueberlandzentralen  in
weitgehendem  Maße  zurückgestellt  worden.

·  n

Der  angzebliche  Anschlag  auf  den
Cochemer  Tunnel.

Koolen:,  18  Ang.  Vor  dem  Kriegsgericht
oer  Festung  Koblenz-Ehrenbre#stein  wurde  gestern
  über  den  in  den  ersten  Mobilmachungtagen
  lerichteten  Anschlag  auf  den  Cochemer
Tuanel  verhandelt.  Der  angesck  uldigte  und  nach
einer  früheren  Meldung  bereits  erschossene  Gastwirt
  Nicolai  von  Cochem  wurde  als  unschuldig
befunden  und  freigesprochen.  Der  ihm  durch
die  Untersuchungshaft  erwachsende  Schaden  soll
cisetzt  werden.

Die  Haltung  Portugales.

Berlin,  18.  Aug.  Die  hiesige  portugiesische
Gesandtschaft  teilt  mit,  daß  keine  Nachricht  eingegangen
  sei,  welche  zur  Annahme  berechtigt,
dabß  das  Gerücht  der  Beteiligung  Portugals  an
dem  gegenwärtigen  Konflikte  der  Wirklichkeit
entspräche.  Die  Gesandtschaft  glaubt,  versichern
  zu  dürfen,  daß  michts  vorliegt,  was  zu
dem  Gerücht  Anlaß  gäbe.

genbrot  40,  Reis  50,  Grieß  62,  Bohnen  50,  Mal-100,
  Kafs#ce
Santos  gebrannt  3
Kode-butte:  2.00
Ochenfleisch  prima
1.00
sleiich  2.50  Kronen,
der  Liler  24

Preise  lassen

laroni  (geförbt)  Kartoffseln  12  Heller.

Kronen,  Hulinker  83  Heiler.

Kronen,  Schweineschmalz  2  Kionen.
2.10  Kronen,  Öchsenfleisch  selunda
Kuhfleisch  1.00
Kalbfleiich

Eier
mancherlei  Verhlesch:
dan

—

Kronen,  Ktronen,  Scho###eine
2.20

vier

Kronen.  Milch

Heller,  Sa  De’

Diese  mi:  unicen

Verkhallnissen  zu.  Vemerkt  iei,  Tudtirol  ene

groije  Fremdenindurie  hat,  in  der  icsf.t
gen  Zeit  nicht.  Aus  der
gelt  erne:  hervor,  dan

de#aitverkauf  #d.  Gegen  Dolailllandier,  we

amtlichen  Befunn###ck#unq

es  Marima'orse  für  den

 

 

r3c  diesen

natn.

Aus  dem  Gerichlssaale.
Tin  weites  Gewissen.

München,  18.  Aug.  Die  ledige  Näherin
Therese  Marchl  von  Degerndorf  (A.-G.  Nosenheim)
  begab  sich  zu  einer  Kartenschlägerin  in
der  Nosenheimer  Straße  in  München  und  holte
sich  Auskunfte  über  ihre  Zukunft.  da  sie  sich  in
gesegneten  Umständen  befand.  Gegen  eine  Bezahlung
  von  =  Mark  wurde  dem  Mädchen,  daeinen
  Tagesderdienst  von  2  Mark  hatte,  die
Zukunft  geweissagt:  auch  erhielt  es  ein  Abtreibungsmittel,
  das  solch  schlimme  Fo'gen
hatte,  daß  das  Mädchen  eines  Tages  schwer
krank  auf  der  Ztraße  zusommenstürzte.  Es  mußte
eine  Operation  vorgenommen  werden.
gen  versuchter  Abtreidung  erhielt  die  Angellagte,
die  bereils  1011  einmal  in  ähnlichem  Verdachte
stand,  2  Monale  Gefängnis.

Tarif  ube##chreuen,  wird  unnachiicht  ich  vornen

 

We- 



Fur  das  N#  Kteuf  im  Kriege  sind  srener  lei  unseret
  Slpedilen  eindrgangen:

 

lebeznzaz:  1030  Ma!

  

D.  2  Märk
I.  und  H.  Schr.  2#5  Mark
A.  St.  2
Kockin  Th.  W.  1
Gimnatialbrofe  ö:  Geiner  50
Ungenann  12

  

Summa-W.
  itcz2en  Gaten  selen  wit  gerne  culgegen

 

Fur  die  An  inen  Untertuhung  i##nd  den  u#

 
 

       
 

Inicka2cnverme:  sernet  cingegangen:
llebertrag:  115  Mork
J.  und  H.  Schr.  25  Mu.k
Aus  dem  Taschengelde  zweier
Freundinnen  Leni  und  Toni  1  Mark
Tarol  Case  Vapvaria  6  Morl
Ertrablan  des  „Nosenheimer  Amzeiger  “
Nr.  1  100  Mark
G.  A.  P.  10  Mark
Summa:  287  Mark
Weiteren  (#aben  sehen  wir  gerne  emgegen.

 

Heiteres  vom  Krieg.

Soldatenhumor.  Cin  wackerer  „schwerer“
Artillerie-Unteroffizier  schickt  solgende  Feldpostkarte:


Wenn  wir  in  Paris  erst  stehn  1

Und  in  London  Tango  drehn,

Wird  der  Zar  von  allen  Reußen,  4
Was  er  „wird“,  das  sagen  wir  nicht,  aber  seine

Hose  ist  daran  beteiligt.  A

Wetterbericht

Für  Mittwoch,  den  19.  August:  Besserung.
Kassee  Hag,  der  coffeinfreie

Bohnenkasfee,  kann  Lungenkranken,
  die  immer  zu  beschleunigter

Herztätigkeit  neigen,  nicht  genug
empfohlen  werden.

 

 

 

——
E#####  ###-  100.  K  W