1376 Okt. 27 — 1377 Jan. 29. 167
gen. Schuber, Kirchherr zu Denkingen: beurkundet, duss er 15 Schill.
Pfennige Heller auf Nov. 11 (sancti Martini episcopi) fälligen Zins
aus 1 Jauchert Wiese im Rottweiler Bann zwischen Albert Hags und
Heinrich Stiültzen Wiesen auf der Viehweide, welche Wiese Katharine
5 Stainlin bebaut, an den Kirchherrn und die. Kapläne zum Heiligenkreuz
zu einem eigen Jahrtag für sich und seine Angehörigen rermacht
und die gen. Gült auf Lebenszeit wieder an sich genommen
habe gegen 3 Schill. Heller Zins für den Kirchherrn Albert von
Rottweil, wofür einstwellen je auf Juli 25 (in festo sancti Jacobi
10 apostoli vel ante vel post ad octo dies) die Jahrzeit für seinen sel.
Vater Johann Denkinger, Protonotar zu Rottweil, beyangen werden
soll. — Zeugen: Berthold Closner, Kamerer des Landkapitels Rottweil,
Ulrich Lübertinger, Pleban in der Altstadt Rottweil, und Burkard
Has, Pleban in Niedereschach. — Siegel des Kirchherrn von Den-15
kingen. — Rottweil (in domo habitationis honesti viri domini Alberthi
dicti Früt de Bütelspach, rectoris ecclesie parochialis in Rotwil, dieta
der herren hus, sita juxta ecclesiam sancte crucis in Rotwil . . . et
in stupa superiori ejusdem domus), 1376 (die 27. mensis Octobris,
hora completorii, ind. 14. secundum stilum curie Constantiensis, pont.’
20... Gregorii XI. anno 6.) Okt. 27.
K.Pfl.A. Or, Pg., mit Notariatszeichen und Siegelstreifen. Aussen
etwas jünger: In parte Johannitarum Cänradus dietus Ger. .-) solvit 15 s. h.
Oben, Mitte 15. Jahrh.: Instramentum Johannis Denkinger prespiteri. Von
gleicher Hand: Habemus copiam.
25 429. Graf Friedrich ron Zollern d. A. und sein Sohn Graf
Friedrich yen. Mülli an Rottweil: geloben Frieden bis Dez. 25. --Rottieil,
1377 Jan. 29.
St.A. Stuttgart: Rottweil, Cista VII, L. 2, F. 1. Or, Py., mit anhängenden
Siegeln, wovon das zweite am Rand ziemlich beschädigt ist. —
30 Darnach gedr.: Stillfried-Märcker, Mon. Zoller. 1, 232 n. 370, mit Abbildungen
der Siegel: darnach Reg. von Vischer in Forschg. 2. D. Gesch. 2, 131 n. 91.
Wir grave Fridrich von Zolrr, der alt, herre ze Schalksburg,
und grave Fridrich von Zolrr, unser sun, der junger, den man nempt
grave Müllin, veriehen und tünt kunt mit dizem brief, daz / wir mit
85 den erberen, beschaidenen lüten dem schulthaissen, dem burgermaister,
dem rät und mit den burgern gemainlich der stat ze Rötwil lieplich
und gütlich und Öch reht und /redlich überain komen sient, daz wir
ainen stätten, getrüwen satze haben und halten süllen und wellen
a) Verwischt.