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Führung ausgesetzt wären. Und mit diesen setzte sich der alltägliche
Tanz fort. Die Barrikaden auf der Mauer rückten näher und näher
aneinander. Es gab täglich Tote auf beiden Seiten. Fahnen wurden
von unseren tapferen Schutztruppen heimgebracht. Spione, die sich ein—
schlichen, wurden erschossen. Aber einen Sturm wagten die Boxer nicht.
Sie hatten sich schon zu oft blutige Köpfe geholt.
Graf Soden, Oberleutnant und Führer der 25 Mann Schutztruppen,
hatte am 12. Juli gegen 500 Boxer von der deutschen Gesandtschaft
zurückgeschlagen. Er hatte mit seiner kleinen Truppe einen Ausfall
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Barrikaden zwischen der deutschen Gesandtschaft und dem Hotel Peking.
gemacht und ihnen eine Fahne, Gewehre und Munition abgenommen.
Während die italienische Gesandtschaft in Flammen aufging und die
Franzosen und Osterreicher sich auf die britische Gesandtschaft zurückzogen,
wurde die deutsche allen Angriffen zum Trotz gehalten.
Endlich am 17. Juli erreichte die Belagerten ein Lebenszeichen vom
Tsungli-Damen. Man sandte ihnen ein altes Kabeltelegramm aus
Washington ohne Datum und Unterschrift, während die sonstigen offiziellen
Depeschen von den Chinesen bisher unterschlagen worden waren. Dieser
Akt scheinbarer Freundlichkeit wurde von den Belagerten richtig gedeutet.
Die um den Prinzen Tuan fingen an Angst zu haben. Am 18. Juli