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Krieg gegen die Weißen, nach dem Motto der Afrikander: Afrika für die
Schwarzen! Und Hendrik vergaß alle Wohltaten der deutschen Freunde
und folgte diesem Ruf
nur zu willig, da ihm
dies Gelegenheit gab,
den Weißen ihr Vieh
zu rauben. Flüchtlinge
vom Waterberg hatten
ihm vorgelogen, die
deutsche Macht läge am
Boden. Hendriks Sohn,
Samuel Isaak, ein
Verächter Stürmanns,
stand ihm entgegen.
Ihm ist es vermutlich
zu verdanken, daß die
Greuel, die nun ins
Werk gesetzt wurden,
einen Rest von Menschlichkeit
behielten. Nur
die Männer wurden ermordet,
die Frauen und
Kinder geschont und
zum Teil von den
Hottentotten selbst nach
Gibeon gebracht, wo
gegen 200 Frauen und
Kinder unter dem Schutz
einer kleinen Besatzung
sich befanden.
Fünfunddreißig
Männer, unter ihnen
der verdiente Missionar
Holzapfel — ein Opfer
Stürmanns —, der
ehrwürdige Ansiedler Hermann, der Regierungslandmesser Gärtner, der
Schäfereiverwalter Hußfeld, bekannt durch seine Erfolge mit der Zucht
Hendrik Witboi.