Metadata : Armee-Verordnungs-Blatt Vierzehnter Jahrgang (14)

—  8  —

5)  Die  Burschen  der  am  Informationskurfus  theilnehmenden  Negiments-Kommandeure  verbleiben  für
die  Dauer  des  Kommandes  in  der  Verpflegung  der  Truppentheile  und  erhalten  veon  diesen  auch  für
die  gleiche  Zeit  das  Garnisen-Brotgeld  des  Kommandoortes,  sowie,  falls  sie  in  Verlin  unlergebracht
sind,  den  täglichen  Löhnungszuschuß  ven  1  Pfennig.

Für  die  aus  auswärtigen  Garnisonen  herangczegencn  2c.  Regiments-Kemmandeure  ist  die  Mimahme
von  Pferden  auf  Kosten  der  Militär-Verwalkung  ausgeschlossen.

Die  Reisekosten  und  Tagegelder  für  die  Hin=  und  Nückreise,  einschließlich  der  Tagegelder  für  die
Dauer  des  Kursus,  —  Passus  2  —  sind  seitens  der  Truppentheile  zu  zahlen  und  zu  ligquidiren.
Die  Militär-Schießschule  zahlt  und  liqguidirt  nur  die  Kosten  für  die  Eisenbahn-Abennements-Fahrkarten
von  Berlin  nach  Spandau  und  zurück,  sowie  die  Entschädigung  für  die  Fahrten  nach  dem  Schießplatz
  bei  Tegel.

3J  r.—
—  —

Formalion  der  Militär-Schießschule.

Die  Kommandirungen  zu  den  Lehrkursen,  zur  Slamm-Rempagnic  und  zur  Versuchs-Abtheilung  der
.  Militär-Schießschule  erfolgen  für  1880  nach  Maßgabe  der  auliegenden  llebersicht.  (Anlage  1.)
vod  2)  Für  die  Kommandos  zur  Militär-Schießschule  sind  die  in  der  Anlage  enthaltenen  Bestimmungen
2.6.  maßgebend.  (Anlage  2.)  *ê

ise  „Dieselben  sinden  auch  auf  die  für  dieses  Jahr  ausnahmsweise  kommandirten  Offiziere  und  UnterwW

  ofsiqiere  der  Pionier-Bataillene  sinngemäße  Auwendung,  mit  der  Maßtgabe  jedoch,  daß  den  Unteroffizieren
  aus  dem  Etat  der  Militär-Schießschule  die  den  übrigen  Untereffizieren  zuständige  Zulage

nicht  zu  zahlen  ist.

—

Kriegs-Ministerium.
n  v.  Kamese.
vo.  271.  1.  A.  2.