Full text : Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechster Jahrgang. 1878. (6)

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duras  dem  Weltpostverein  bei.  Das  Porto  beträgt  demnächst  für  frankirte  Briefe  nach  Neu-Fundland
20  Pf.,  nach  den  übrigen  Kolonien  40  Pf.  auf  je  15  Gramm,  für  Postkarten  nach  Neu-Fundland  10  Pf.,
nach  den  übrigen  Kolonien  20  Pf.  und  für  Drucksachen,  Waarenproben  und  Geschäftspapiere  nach  Neu—
Fundland  5  Pf,  nach  den  übrigen  Kolonien  10  Pf.  auf  je  50  Gramm.  Bei  unfrankirten  Briefen  aus
Neu--Fundland  kommen  40  Pf.,  bei  solchen  aus  den  übrigen  Kolonien  60  Pf.  für  je  15  Gramm  zur  Erhebung.
  Die  Einschreibgebühr  beträgt  20  Pf.;  für  die  Beschaffung  eines  Rückscheins  tritt  eine  weitere
Gebühr  von  20  Pf.  hinzu.
Berlin  W.,  den  19.  Dezember  1878.

Der  General-Postmeister.
Stephan.

 

Telegraphischer  Verkehr  mit  Großbritannien  und  Irland.

Vem  1.  Januar  1879  ab  beträgt  die  Taxe  für  Telegramme  nach  Großbritannien  und  Irland  ohne  Unterschied
  der  Entfernung  30  Pf.  für  jedes  Wort.
Berlin  W.,  den  20.  Dezember  1878.
Der  General-Postmeister.
Stephan.

 

.  Kon  sulat-=  Wesen.

Den  Kaiserlichen  Konsul  O.  Wantzelius  in  St.  Thomas  ist  die  nachgesuchte  Entlassung  aus  dem  Reichsdienste
  ertheilt  worden.

 

Dem  zeitigen  Verweser  des  Kaiserlichen  General-Konsulates  in  Bucarest,  Freiherrn  von  Rotenhan,
sowie  dem  Vize-Konsul  a.  i.  bei  dem  Kaiserlichen  General-Konsulate  in  Shanghai,  von  Krencki,  ist  auf
Grund  der  Gesetze  vom  4.  Mai  1870  §F.  1  und  vom  6.  Februar  1875  5S.  85  für  die  betreffenden  Amtsbezirke
  die  Ermächtigung  ertheilt  worden,  vertretungsweise  bürgerlich  gültige  Eheschließungen  von  Reichsangehörigen

  und  Schutzgenossen  vorzunehmen,  und  die  Geburten,  Heirathen  und  Sterbefälle  derselben  zu
eurkunden.

 

Da-  Kaiserliche  Konsulat  in  Cartajena  (Columbien)  ist  eingezogen.

 

 

 

Berlin,  Carl  Heymann's  Verlag.  —  Gedruckt  bei  Julius  Sittenfeld  in  Berlin.