haben wollen; sie werden das der anderen Seite mit—
teilen, zugleich müssen wir durch gewandte Unterhändler
die Russen bearbeiten.
Es ist fast sicher anzunehmen, daß der Westen ablehnt,
dagegen steht zu hoffen, daß Rußland dann für sich den
Frieden sucht. In dem Fall haben wir eine Situation
geschaffen, die England, das schon unter der U. Boot—
nof stöhnk, zweifelhaft stimmen wird, ob es und seine
Verbündeken noch weiker kämpfen sollen oder in absehbarer
Zeit in Unkerhandlung mit uns eintreken müssen.
Sollke jedoch Rußland nichk nachgeben, so können
wir dann vor unser Volk hinkreten und sagen: Wir
haben alles gekan, den Frieden herbeizuführen. Die
Gegner — das ist nunmehr bewiesen — wollen uns aber
vernichken, also müssen wir den letzten Nerv anspannen,
ihren Plan zu vereikeln. — Vielleicht bringk ein solches
Handeln uns ungeahnke Hilfe aus unserem Volke heraus.
Unker allen Umständen ist es daher unsere Pflicht, auf
einen nichk zu fernen Frieden hinzuarbeiken, denn haben
die U-Booke innerhalb der nächsten Monate England
nicht zur Einsicht gebrachk, so nützk ihr ferneres Wirken
nicht mehr in dem gleichen Maß wie zuvor.
Die Nok wird bei uns steigen, die Auffüllung der
INannschafksreserven bei uns von Tag zu Tag schwieriger
werden.
Die Lebenskraft unseres Volkes wird durch weitere
blutige Verluste sich mindern, im Innern können Streiks
und Aufstände kommen, ein Brachliegen der Munitionserzeugung
kann uns wehrlos machen. Die finanzielle
Belastung des Reiches wird ins Riesenhafte wachsen,
die Bundesgenossen werden möglichenfalls ihren Frieden
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