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auch schon wegen meiner gesprochen batte, eine Bittschrift
übergeben sollte, um eine Unterstützung zu erhalten,
wie sie auch schon andern jungen Künstlern gegeben
worden war, und die Zusicherung einer Anstellung bei
meiner Zurückkunft.
In vollem Vertrauen, daß mir auf die Empfehlung
meines alten Freundes und die Vermittlung des Ministers
wenigstens eine von meinen beiden Bitten von unserm
humanen Fürsten gewährt werden würde, gieng ich
einige Tage, nachdem ich meine Vorstellung übergeben
hatte, selbst zu dem Herrn von Edelsbeim, um mein Gesuch
noch mündlich bei demselben zu betreiben; allein ich
erhielt die Antwort, daß er zwar mein Schreiben gelesen
babe, aber auf die Gewährung meiner Bitten bei Sr.
Durchlaucht nicht antragen könne, weil ich für meine
Reisen und Studien eigenes Vermögen besäße, und der
Zusicherung eines Dientßes nach meiner Zurückkunft gar
nicht bedürfte; denn wenn ich nichts gelernt hätte, so
könnte man mich nicht gebrauchen, würde ich aber als
ein geschickter Mann in mein- Vaterland zurückkommen,
so würde mir eine Anfellung nicht entgeben; übrigens
sollte ich ihm sagen, wohin ich zu reisen gedächte, er für
seine Person wolle mir an alle Orte, wo er Freunde
hätte, Empfeblungen mitgeben.
So redlich und gerecht übrigens diese Acußerung
war, so nahm ich solche doch nicht so auf, und sie mußte
etwas Abschreckendes baben für einen jungen Menschen,
vor welchem eine ungewisse Zukunft lag. Mein alter
Freund Lux suchte mich indessen zu ermuthigen, und so
trat ich denn heitern Sinnes im Frühjahr 1790 mit Haller