thumbs : Gesetzsammlung für das Fürstentum Reuß älterer Linie. 1912. (61)

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Solche  Verschiedenheiten  werden  sich  z.  B.  dann  ergeben,  wenn  Lehrlinge  Gesellen
geworden  sind,  oder  wenn  der  Versicherte  in  einen  anderen  Beruf  übergetreten  ist.
Ist  die  bisherige  Berufsstellung  nur  vorübergehend  ausgegeben,  um  sie  bei  geeigneter
Arbeilsgelegenheit  wieder  einzunehmen,  so  kann  auch  die  frühere  Beschäftigung  eingetragen
  werden.

IV.  Für  die  Ausfüllung  des  Vermerkes  „Verwendbar  für  die  Zeit  seit  dem
......  ten“  gilt  das  unter  Ziff.  7  Abs.  6  Gesagte.

V.  In  den  Fällen  der  Ziff.  8  Abs.  1  Sat  2  erfolgt  die  Ausstellung  der
neuen  Karte  auf  Grund  der  Aufrechnungsbescheinigung.  Hierbei  ist  in  die  neue
Karte  die  Zahl  einzutragen,  die  auf  die  in  der  Aufrechnungsbescheinigung  bezeichnete
Karte  folgt.  Wird  diese  Aufrechnungsbescheinigung  nicht  vorgelegt,  so  erhält  die
neue  Karte  die  Nummer,  welche  auf  die  Nummer  der  für  den  Versicherten  zuletzt
ausgestellten  Karte,  soweit  diese  zu  ermitteln  ist,  folgt,  sonst  die  Nummer  1.

O.  Die  Einsendung  der  aufgerechneten  Karten  an  die  Versicherungsanstalt.

14.  Die  aufgerechueten  Karten  sind  sorgfältig  aufzubewahren  und  spätestens
vierteljährlich  an  die  Versicherungsanstalt  des  Bezirks  der  Ausgabestelle  portofrei
als  Sendung  mit  Wertangabe  zu  übersenden.  Bei  Uebersendung  durch  die  Bahn
genügt  es,  daß  die  absendende  Stelle  ihr  Interesse  an  der  Lieferung  im  Frachtbriefe
  angibt.  Wünschen  der  Versicherungsanstalt  wegen  Einhaltung  kürzerer  Einsendungstermine
  ist  zu  entsprechen.  Vor  Ablauf  der  Beschwerdefrist  und  vor  Erledigung
  der  etwa  eingelegten  Beschwerde  ist  die  Karte  nicht  abzusenden.

Jeder  Sendung  ist  ein  alphabetisch-lexikalisches  Verzeichnis  beizufügen.

Die  Karten  sind  tunlichst  in  der  Reihenfolge  des  Verzeichnisses  zu  ordnen.

iese  Bestimmungen  gelten  auch  für  gefundene,  zurückgelassene,  unbestellbar
gebliebene  oder  nach  Erneuerung  einbehaltene  Karten.

15.  Die  Ausgabestellen  haben  mit  der  Karte  zugleich  die  Bescheinigungen  über
Krankheiten  (Ziff.  9,  III),  und  zwar  auch  dann,  wenn  die  Eintragung  der  Krankheit
abgelehnt  worden  ist.  sowie  Nachweise  über  Beschäftigungen,  welche  in  die  Zeit  vor
Inkrafttreten  der  Versichcerungspflicht  für  den  Berusszweig  des  Versicherten  fallen,
abzunehmen  und  mit  der  Karte  an  die  Versicherungsanstalt  des  Bezirks  zu  übersenden.
  Die  Krankheitsbescheinigungen  und  Arbeitsnachweise  sind
den  aufgerechneten  Karten  beizufügen.

Das  Gleiche  gilt  von  Bescheinigungen,  die  nach  §8  1370  Personen
auszustellen  sind,  die  aus  einer  Sonderanstalt  ausscheiden.  Militärpapiere
sind  nicht  abzunehmen.

3.  Abschnitt.  Die  Erneuerung  (Ersetzung)  von  Duilinngskarten.
6.  Verlorene,  unbrauchbar  gewordene  oder  zerstörte  Karten  werden  nach
1):

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