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1898. — Brenning, Dorfmuseen. Im Trierschen Jahrbuch.
Trier, Verlag Friedr. Val. Lintzsch 1008. — Die g rage des Dorfmuseums
. ch über mehrere Fabränge
#*. saussschrlieh behandelt worden dur chhrer Schlag.
bin. Ogeger 118 Abbildungen. — Altertümer aus — Leiu
a- und deutsches Donaugebiet). Entworfen und, %% zeichnet pon
Tölc Kal. Württ. Major a. D. 125 Abbildung Verla
Kohlhammer, Stuttgart. — Vorgeschichtliche Wenssafen vieer “
. — Tafel der e der zieerphan li
archie. Herausgegeben von der Zentralkommission für Kunst und historische
Denkmäler in Wien. 227 Abbildungen. Verlag von Ed. Hölzel
in Wien. — Winkler u. Gutmann, Leitfaden zur Erkennung der
heimischen Altertümer von Ellseft= etkfripggen. Verlag von F. ile,
Colmar 1809. — Vorge chichtli Altertümer der ##rooi Sachsen.
Herausgcher: Historische ission der Provinz Sachsen Halle a. S.
O. Hendel. — Manu tut gut, sich in den verschiedenen Provinzen srei der
Provinzialkommission zur Erforschung und Pflege von Denkmälern zu
erkundigen, ob ähnliche Schriften dort erschienen en andernfalls wären
solche anzuregen.
Die Pflege des Heimatfinnes durch die Schule.
Bei der Verwertung des neu . volkskundlichen und
geschichtlichen Stosses für unsern Zweck rechnen wir in erster Linie
auf die Volksschule; wir rechnen um so zuversichtlicher auf sie, als
wir ihr damit keine neue Last, sondern vielmehr ein neues und
zwar ein herrliches Hilssmittel, also eine Bereicherung, zuführen.
Die Schule habe ihre Schuldigkeit nicht getan, hört man heute
selbst in den Parlamenten vielfach klagen, wenn man von der unheilvollen
Erscheinung des Zuges vom Lande * msr sie stecke sich
zu hohe Unterrichtsziele und verliere dabei das Nächstliegende aus
den Augen. Nun haben wir zur Genüge gezeigt, daß es zunächst
wohl ganz andere Faktoren sind, die ihre Schuldigkeit nicht getan
haben, aber gewiß ist auch die Schule nicht frei von Schuld. Sie
kann viel tun, um wieder eine Besserung herbeizusühren, insofern,
als sie sich in ihrem Unterricht mehr als bisher an die Heimat anlehnt
und das Kind lehrt, wo die starken Wurzeln seiner Kraft sind.
Der Lehrer, der es versteht und die Mühe nicht scheut, seinen
Unterricht von heimischer Luft durchwehen, von heimischen Quellen
durchrieseln zu lassen, muß gar bald merken, wie seine Art das
Kindesgemüt erfaßt, wie die Augen leuchten und wie er den rechten
Grund gewinnt für einen dauernden Erfolg des Unterrichts. Mit
tausend Fäden verknüpst er das Herz immer wieder und immer
enger mit der Heimat. Verklärendes Licht fällt auf die alltäglichen
Dinge der Umgebung. Was sonst als Gerümpel, als alt und wert-