Volltext : Zentralblatt für das Deutsche Reich. Dreiunddreißigster Jahrgang. 1905. (33)

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3.  Maß=  und  Gewichtswesen.

 

Bekanntmachungen.

1.  Die  Fabrikation  der  durch  Bekanntmachung  vom  18.  April  1905  zur  Beglaubigung  zugelassenen
  Elektrizitätszähler-Systeme  —  und  D  ist  auf  die  Firma:  Isaria-Zähler-Werke,  G.  m.  b.  H.,
in  München  übergegangen.

2.  Außer  den  durch  Bekanntmachung  vom  18.  März  1903  zur  Beglaubigung  zugelassenen
Elektrizitätszählern  der  Formen  K,  L,  P  und  N  stellt  die  Elektrizitäts  zählerfabrik  H.  Aron  in
Charlottenburg  neuerdings  noch  vier  ähnliche  Formen  her,  welche  mit  den  Buchstaben  K  G,  L  C,
P  W  vund  ND  bezeichnet  werden.  Diese  vier  neuen  Formen  sind  zur  Beglaubigung  durch  die  Elektrischen
  Prüfämter  im  Deutschen  Reiche  zugelassen  und  die  beiden  ersteren  dem  Systeme  ,  die  beiden
letzteren  dem  Systeme  —  eingereiht  worden.

Eine  Beschreibung  der  vier  neuen  Formen  wird  in  der  Elektrotechnischen  Zeitschrift  bekannt
gemacht,  von  deren  Verlag  (J.  Springer  in  Berlin  N,  Monbijouplatz  3)  Sonderabdrücke  bezogen
werden  können.

3.  Auf  Grund  des  §  10  des  Gesetzes,  betreffend  die  elektrischen  Maßeinheiten,  vom  1.  Juni  1898
ist  das  folgende  System  von  Elektrizitätszählern  zur  Beglaubigung  durch  die  Elektrischen  Prüfämter
im  Deutschen  Reiche  zugelassen  und  ihm  das  beigesetzte  Systemzeichen  zuerteilt  worden:

XInduktionszähler  für  Wechselstrom,  Form  W,  hergestellt  von  den  Siemens-Schuckertwerken
  in  Nürnberg.

Eine  Beschreibung  des  Systems  wird  in  der  Elektrotechnischen  Zeitschrift  bekannt  gemacht,  von

deren  Verlag  (J.  Springer  in  Berlin  N,  Monbijouplatz  3)  Sonderabdrücke  bezogen  werden  können.

Charlottenburg,  den  31.  August  1905.

Der  Präsident  der  Physikalisch-Technischen  Reichsanstalt.
In  Vertretung:  Hagen.

 

4.  Zoll=  und  Steuerwesen.

 

Der  Stationskontrolleur,  Königlich  Bayerische  Zollinspektor,  Hösle  in  Königsberg  i.  Ostpr.  ist  vom
1.  September  1905  ab  seiner  bisherigen  Dienstgeschäfte  bei  den  Königlich  Preußischen  Hauptzollämtern
zu  Johannisburg,  Neidenburg,  Pillau  und  Prostken  sowie  den  Königlich  Preußischen  Hauptsteuerämtern
zu  Braunsberg,  Königsberg  und  Osterode  i.  Ostpr.  enthoben  und  von  dem  gleichen  Zeitpunkt  ab  an
Stelle  des  in  den  Landesdienst  zurückberufenen  Königlich  Bayerischen  Zollinspektors  Lengfehlner  den
Königlich  Preußischen  Hauptsteuerämtern  zu  Coblenz,  Kreuznach,  Neuwied,  Saarbrücken  und  Trier
sowie  dem  Großherzoglich  Luxemburgischen  Hauptzollamte  zu  Luxemburg  als  Stationskontrolleur  mit
dem  Wohnsitz  in  Trier  beigeordnet  worden.