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vom 8. Mai das 4. Regiment ein, dagegen wurde das 10. als 4. bezeichnet
165). Auf ähnliche Anträge des Militärgouvernements zwischen
Weichsel und Oder sollte gemäß A. K. O. vom 14. Dezember 1813
und 23. Januar 1814 auch die Westpreußische Landwehr um ein
Infanterie= und ein Kavallerieregiment vermindert werden. Darauf
wurde im April das 2. Infanterieregiment aufgelöst und das 3. erhielt
seine Nummer. Die drei Kavallerieregimenter blieben bestehen.
Folgende Neubildungen entstanden im Militärgouvernement
zwischen Elbe und Weser: Das Elbnationalhusarenregiment,
4 Schwadronen und eine Depotschwadron, errichtet mit königlicher
Genehmigung vom 19. November in Aschersleben und
Salzwedel aus Freiwilligen, besonders durch die Bemühungen
des Amtsrats Breymann, grün mit hellblauen Abzeichen und
gelben Schnüren. Ein dazu gehöriges freiwilliges Jägerdetachement
wuchs auf 2 Schwadronen an (Rittmeister Czacker und
Lieutenant v. Thadden), auch 1. und 2. reitendes Elbjägerdetachement
genannt, ebenso uniformiert mit weißen Schnüren;
3 Elblandwehrinfanterieregimenter zu 4 Bataillonen und ein
Elblandwehrkavallerieregiment zu 4 Schwadronen und einer Reserveschwadron,
Abzeichen hellblau, bei dem aus dem Eichsfelde gestellten
3. Regiment grün mit gelben Knöpfen. Zu jedem Infanterieregiment
gehörte anfangs ein freiwilliges Jägerdetachement 166). Die
durch A. K. O. vom 16. März 1814 verlangte Aufstellung noch eines
vierten Infanterieregiments unterblieb nach dem Friedensschluß zufolge
A. K. O. vom 8. Mai;
das Mansfeldsche Pionierbataillon zu 4 Kompagnien, gebildet
auf Anregung des Oberbergmeisters v. Veltheim mit Instruktion
vom 25. Dezember 1813 in Eisleben hauptsächlich aus Bergleuten,
Salinen= und Hüttenarbeitern, die ihre schwarze Bergmannskleidung
mit hellblauem Abzeichen trugen; mehrere selbständige Detachements
freiwilliger Jäger 177).
165) Die Ldw. Kav. Regtr. hatten in der Regel 4 Schwadronen im Felde
und eine Reserveschwadron. Das I., 3., 4., 5. Ostpreuß., 1., 2. Westpreuß., 1. und 7.
Kurmärkische Regt. hatten nur 3, das 4. Kurmärkische (Berliner) dagegen 6 Feldschwadronen.
Das 3. Westpreuß. Regt. bestand nach Abgabe der von Usedom
und Wollin gestellten Schwadron an das 3. Pommersche Regt. nur aus 2 Schwadronen
und der freiw. Jägerschwadron. Beim 3. Kurmärkischen Regt. bildete sich
eine Jägerschwadron aus einer am 25. 9. in Braunschweig gefangengenommenen
und auf Beutepferden beritten gemachten Abteilung des Westphälischen Bataillons
chasseurs-Carabiniers. Bis zum Frühjahr 1814 sank auch die Stärke der pommerschen
und neumärkischen Regimenter auf je 3 Feldschwadronen.
1669) Diese Detachements unter den Stabskapitains v. Thadden, v. Roggenbucke
und (Eichsfeldisches) v. Gostkowski blieben nicht bei den Elblandwehr-Regimentern
vor Magdeburg, sondern rückten zur Blücherschen Armce ab.
167) In Halberstadt errichtete Kapitain v. Wulffen ein Freikorps (teils zu
Fuß, teils beritten), in Erfurt Kapitain v. Pöllnitz ein Jägerdetachement zu Fuß.
Ferner entstanden das Eichsfeldische reitende Jägerdetachement des Rittmeisters
v. Hagen und ein von dem Rittmeister Grafen Ferdinand von Stolberg-Wernigerode
errichtetes Detachement, das zum 8. Schlesischen Ldw. Kav. Regt. stieß.
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